Wortsäer

Mein Wort wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.
Jesaja 55,11

Nach Elberfelder Übersetzung heißt der ganze Vers (Jesaja 55, 10:11):

Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel herabfällt und nicht dahin zurückkehrt, er habe denn die Erde getränkt und befruchtet und sie sprossen gemacht, und dem Säemann Samen gegeben und Brot dem Essenden: also wird mein Wort sein, das aus meinem Munde hervorgeht; es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe.

Gottes Wort findet Wortsäer,
die es weitertragen,
es Frucht bringen lässt, und
Hungrige, die es in sich aufsaugen.

Es wird so zum heilenden Wasser,
das hilft, zu überleben, und
auch in eisiger Umgebung
dem Frühling entgegenwachsen lässt.

Gott selbst sorgt dafür.

Das Wort kehrt immer wieder zurück:

https://deborrahs.com/2013/12/18/ewigs-wort/

https://deborrahs.com/2013/02/02/wie-schnee-und-regen/

Einsicht

Ihre Wege habe ich gesehen, aber ich will sie heilen und sie leiten und ihnen wieder Trost geben.
Jesaja 57,18

Die Wege, die wir gehen,
sind nicht unbedingt ruhmreich.
Aber bei Gott zählt nicht der Ruhm,
sondern die Einsicht.

Botschaft

Wie lieblich klingen die Schritte des Freudenboten auf den Bergen, der Frieden verkündet, der gute Botschaft bringt, der Rettung verkündet, der zu Zion spricht: Dein Gott ist König geworden!
Jesaja 52,7

Und wiedereinmal ein anderer Sinn in der Elberfelder Übersetzung:

Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße dessen, der  frohe Botschaft bringt, der Frieden verkündigt, der Botschaft des Guten bringt, der Heil verkündigt, der zu Zion spricht: Dein Gott herrscht als König!

Frohe Botschaft,
Botschaft vom Frieden,
gute Botschaft,
Heilsbotschaft,
Botschaft von Gott

Hephatha – Tu dich auf

Lieber Luther,

das ist so die Frage: Sind wir in unserer Beziehung zu Gott aktiv gefragt oder reicht es, wenn wir uns passiv von ihm beglücken lassen? Hephatha – Tu dich auf weiterlesen

Wunder

Die zwei Männer kamen auf mich zu. Vater und Sohn, Bruder und Patensohn. Seite an Seite. Es sind die Augenblicke, in denen man wahrnimmt, was man nicht sieht, was nicht in Worte passt. Ich habe bei ihnen Freude gesehen, einträchtige, frohe Freude. Freude, die gar nicht passen wollte zu dem Unglück vor gut 2 Wochen. Mein Bruder sah mich an, als sehe er mich zum ersten Mal. Du siehst gar nicht aus, wie ein Patient, meinte ich, als wir uns die Hände reichten. Ich sehe wieder. Die letzten zwei Tage sind seine verätzten Augen auf wundersame Weise geheilt, nicht 100%, aber so, dass er wieder sehen, erkennen, lesen kann. Den Ärzten ist das ein Rätsel.

Ich bin nur dankbar. Hier sind die Wunder, von denen manche meinen, sie gebe es nicht. Jesus macht Blinde sehend, auch heute noch. Wo seine Gnade hinfällt, ist Segen. HERR Gott, du hast meine Gebete erhört. Ich lege mich zu deinen Füßen und weine vor Dankbarkeit.

So feiern wir heute Hochzeit, der wir mit gemischten Gefühlen entgegensahen, mit doppelter Freude.

Rosen mit Dornen

Wunder

Gottes Zeichen sind groß, und seine Wunder sind mächtig, und sein Reich ist ein ewiges Reich, und seine Herrschaft währet für und für.
Daniel 3,33

Gottes Wunder,
schief beäugt in unser ach so rationalen Welt.
Welt-Wunder, Fußball-Wunder, Wunder der Technik –
an sie glauben wir gern.
Aber Gottes Wunder?

Auferstehung von Toten,
Heilung von Lahmen und Aussätzigen,
Wundersame Vermehrung von Broten?
Manna in der Wüste?
Spaltung des Meeres?

Da wundern wir uns.
Da hört unsere Gläubigkeit auf.
Lieber menschliche Wunder als göttliche Wunder.
Da fällt auch das Glauben leichter.
Menschlich ist uns realistischer als göttlich.

Und doch gibt es die göttlichen Wunder.
Jeden Tag wirkt und waltet er sie.
Jedoch, wenn Mensch Gott nicht kennt,
wie sollte er seine Wunder erkennen?

Blinde sehen keine Wunder,
Es sei denn, sie werden sehend.
Das ist dann das erste Wunder.