Wo sind denn deine Götter, die du dir gemacht hast? Lass sie aufstehen; lass sehen, ob sie dir helfen können in deiner Not!
Jeremia 2,28
Wieviel wir auch beanspruchen,
Gott gibt seinen Anspruch,
uns seine Hand auszustrecken,
nicht auf.
Wo sind denn deine Götter, die du dir gemacht hast? Lass sie aufstehen; lass sehen, ob sie dir helfen können in deiner Not!
Jeremia 2,28
Wieviel wir auch beanspruchen,
Gott gibt seinen Anspruch,
uns seine Hand auszustrecken,
nicht auf.
Der HERR wird seinem Volk Kraft geben.
Psalm 29,11
Der ganze Vers nach Elberfelder Übersetzung heißt:
Jahwe wird Stärke geben seinem Volke, Jahwe wird sein Volk segnen mit Frieden.
Gott gibt Stärke,
im Sturmwind,
im Strudel abwärts,
im Sturz ins Bodenlose.
Nicht zweifeln,
glauben,
vertrauen,
die Hand ausstrecken.
Gott gibt denen,
die er zu seinem Volk zählt,
Frieden.
Es ist ein Frieden,
den aller irdischer und
äußerer Unfriede
nicht stören kann.
Felsenfest sich am inneren
Friedensfelsen festhalten!
Nicht wanken,
es geht um das Leben.
Ein Abgleiten verhindern.
Der Fels hält alles aus und
er hält, was er verspricht.
Es gibt Lebenslagen,
in denen man sich
daran erinnern sollte oder
es gut ist,
daran erinnert zu werden.
Man muss aber auch hören und
sich festhalten wollen.
Sucht den HERRN, solange er zu finden ist; ruft ihn an, solange er nahe ist.
Jesaja 55,6
Oder nach Elberfelder Übersetzung:
Suchet Jahwe, während er sich finden lässt; rufet ihn an, während er nahe ist.
Verpasste Augenblicke,
vertane Chancen
lassen sich nicht wiederbringen.
Die Kunst ist,
den Augenblick zu erkennen,
wenn er da ist.
Herr, öffne mir allezeit
meine Augen,
meine Ohren und
mein Herz!
Gott ist gerecht.
Sein Auge sieht den Aufrichtigen
und er hat ein Auge auf ihn.
In guten und in schlechten Tagen
und wenn unsere Welt ins Wanken kommt.
Er gibt uns Halt,
damit wir nicht verloren gehen.
Psalm 11:7
Er macht’s, wie er will, mit den Mächten im Himmel und mit denen, die auf Erden wohnen. Und niemand kann seiner Hand wehren noch zu ihm sagen: Was machst du?
Daniel 4,32
Ein entscheidender Halbsatz fehlt in der Losung wieder, wahrscheinlich weil es unser Ego erschüttert:
Und alle Bewohner der Erde werden wie nichts geachtet, und nach seinem Willen tut er mit dem Heere des Himmels und mit den Bewohnern der Erde; und da ist niemand, der seiner Hand wehren und zu ihm sagen könnte: Was tust du?
Alle Bewohner der Erde werden wie nichts geachtet.
Scheint sich in manchen Ohren so bedrohlich anzuhören,
dass man diesen Halbsatz lieber unterdrückt.
Birgt dieser unterdrückte Halbsatz nicht die Erlösung?
Nichts bleibt,
nicht das Gute, nicht das Schlechte,
alles Raffen,
nach dem eigenen Vorteil suchen,
alle Unterdrückung,
um der eigenen politischen und ökonomischen Macht wegen,
all die benutzen Ellbogen,
um den anderen von dem Platz zu stoßen,
an dem man sich selbst sieht:
Alles umsonst und nur von irdischer Dauer.
Bei Gott geht es nach anderen Maßstäben
und um andere Weiten und Horizonte.
Alle menschliche Macht hat ein Ende,
alle menschliche Ungerechtigkeit,
alle menschenverursachte Schweinereien.
Mensch ist nicht gerecht, das ist nur Gott.
Wenn die Bewohner der Erde wieder wie Nichtse geachtet werden,
führt das in die Harmlosigkeit,
in das wiedergefundene Paradies.
Mensch bar jeder Möglichkeit
„harm“ anzurichten.
Eine Generation rühmt der andern deine Werke, und deine mächtigen Taten verkünden sie.
Psalm 145,4
Gott ist nicht Theorie,
Gott ist nicht Theologie,
Gott ist nicht Religion.
Gott ist Erfahrung,
Gott ist Wissen,
Gott ist Vertrauen.
Gott ist eine feste Größe,
Gott ist eine Unbekannte,
Gott ist Gegenwart.
Gott ist,
wenn er aus einem scheint und wirkt.
Du sollst dem Tauben nicht fluchen und sollst vor den Blinden kein Hindernis legen, denn du sollst dich vor deinem Gott fürchten.
3.Mose 19,14
Lieber Gott,
an was willst du mich erinnern?
Vor drei Tagen bin ich fast erstickt,
und vor zwei Tagen bin ich ungeschickt gefallen,
so dass ich noch ein Weilchen davon habe.
Lege, o Gott, so wenig Hindernisse wie möglich vor mich,
damit ich nicht falle.
Der tiefste Fall wäre, dich zu verlieren,
im Leben oder Sterben.
(PS: Diese Hindernisse haben auch dau geführt, dass ich den Losungstext in 31/2 Jahren zum ersten Mal nicht tagesaktuell veröffentlicht habe. Die Stammleser werden es gemarkt haben. In das ein oder andere kann man sich nur fügen, man wird nicht gefragt, ob es einem passt)
Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist, und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.
Micha 6,8
Oder in der Elberfelder Übersetzung:
Er hat dir kundgetan, o Mensch, was gut ist; und was fordert Jahwe von dir, als Recht zu üben und Güte zu lieben, und demütig zu wandeln mit deinem Gott?
Gott spricht zu uns,
er tut in uns kund,
wo unser Platz ist,
was unser Weg ist und
was wir in seinem Sinne
bewegen können.
Wir müssen in nur
in uns zu Wort kommen lassen.
Wenn wir mit uns selbst
und dem Lärm,
den wir um uns machen,
beschäftigt sind,
anstatt mit ihm zu kommunizieren,
überhören wir ihn.
Du musst innewerden und erfahren, was es für Jammer und Herzeleid bringt, den HERRN, deinen Gott, zu verlassen und ihn nicht zu fürchten.
Jeremia 2,19
Sprichwörter haben oft einen tiefen Sinn.
Eines heißt:
Hochmut kommt vor dem Fall.
Eigensinn, anstatt Gottvertrauen.
Gott führt uns auf der rechten Straße.
Wenn der Eigensinn siegt,
wen haben wir geschlagen?
So bekehre dich nun zu deinem Gott, halte fest an Barmherzigkeit und Recht und hoffe stets auf deinen Gott!
Hosea 12,7
Manche Werte stehen nicht zur Disposition.
Zu sagen, an Gott zu glauben,
und diese Grenzen zu überschreiten,
heißt eine Grenze zu unterschreiten.
Was sind diese Grenzen?
Keine Ahnung?
Tiefere Betrachtung zu empfehlen.
HERR, steh auf, dass nicht Menschen die Oberhand gewinnen.
Psalm 9,20
Der Mensch redet seine Missetaten schön,
versucht sich im schönsten Licht darzustellen,
wo es vonnöten wäre, seine Sonnenbrille abzusetzen,
die einem den Blick auf Gott verdunkelt.
Gott der HERR hilft mir, darum werde ich nicht zuschanden.
Jesaja 50,7
Mit Gott im Herzen
ist man gegen
alle Pein und alle Peiniger
gewappnet.
Gut, sich daran zu erinnern,
wenn man Gefahr läuft,
den Mut und die Zuversicht
zu verlieren.
Der Himmel ist durch das Wort des HERRN gemacht und all sein Heer durch den Hauch seines Mundes.
Psalm 33,6
Man denkt,
Gott hört man nicht,
wenn man aber die Augen aufmacht,
sieht man ihn allgegenwärtig
in sich reden.
Der HERR macht zunichte die Pläne der Völker.
Psalm 33,10
Despoten,
Größenwahnsinnige,
Zündler.
Was immer sie tun,
es ist nicht von Dauer.
Gottes großen Plan können sie
nicht durcheinander bringen.
Fürchtet euch nicht, wenn euch die Leute schmähen, und entsetzt euch nicht, wenn sie euch verhöhnen!
Jesaja 51,7
Ziehst du lieber Nieten oder das große Los?
Niete ist Niete,
an der Verpackung kann man das nicht erkennen,
man sieht es erst,
wenn man den schönen Schein beiseite räumt.
Mit Nieten kann man nichts anfangen.
Sie enden in der Bordsteinrinne.
Anstatt vieler Nieten,
wähle lieber das große Los.
HERR, ich habe Freude an deinen Mahnungen; sie sind meine Ratgeber.
Psalm 119,24
In der Elberfelder heißt es ohne Drohgebärden:
Deine Zeugnisse sind auch meine Wonne, meine Ratgeber.
Ich baue auf das,
was du, mein Gott,
mir einflüsterst.
Ich bin der HERR. Was ich rede, das soll geschehen und sich nicht lange hinausziehen.
Hesekiel 12,25
Jedes Wort des Menschen,
das gute wie das böse,
ist in der Welt.
Es ist nicht mehr aus der Welt zu schaffen,
wenn es einmal ausgesprochen ist.
Seine gute oder schlechte Energie
durchdringt unser aller Sein.
Wie erst mit Gottes Wort,
dessen Gut, Kraft und Energie
die unsere unfassbar übersteigt?
Sein leisester Pieps übertönt
unser lautestes Geschrei spielend
und ist und wirkt in der Welt.
Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR.
Jesaja 55,8
Gott tue dies für mich,
Gott tu das!
So stellen wir uns unsere Beziehung zu Gott vor.
Einbahnstraße von ihm zu uns.
So ist es aber nicht.
Gott geht seine eigenen Wege und
wir haben die Wahl,
ob wir ihm auf seinen Wegen folgen oder
ob es uns dort zu einsam ist.
Die Barmherzigkeit des HERRN hat noch kein Ende, sondern sie ist alle Morgen neu und deine Treue ist groß.
Klagelieder 3,22-23
Gott ist mein Teil,
sagt meine Seele,
darum will ich auf ihn hoffen.
Sein Schirm spannt sich
jeden Morgen neu
über mich,
so dass ich nicht
wie ein begossener Pudel
durch Tag und Leben stolpere.
Er sendet eine Erlösung seinem Volk; er verheißt, dass sein Bund ewig bleiben soll.
Psalm 111,9
In der Elberfelder in anderer Zeitform:
Er hat Erlösung gesandt seinem Volke, seinen Bund verordnet auf ewig; heilig und furchtbar ist sein Name.
Hat Gott uns Erlösung gesandt oder
wird er senden?
Was antwortet er in dir?