Schlagwort: Psalm
Lebenslagen
Kommt, lasst uns anbeten und knien und niederfallen vor dem HERRN, der uns gemacht hat.
Psalm 95,6
Ob ich gehe oder stehe,
falle, kniee oder liege,
Gott ist in jeder Lebenslage
bei mir.
Güte
Danket dem Herrn aller Herren, der allein große Wunder tut, denn seine Güte währet ewiglich.
Psalm 136, 3-4
Gottes Güte sind keine Wunder,
Gottes Güte ist,
uns zu unserer Güte zu führen.
Wachstum
Bei Gott werden wir jeden Tag neu erschaffen und
jeden Tag haben wir die Chance zu wachsen (Psalm 2:7)
Zerbrochene Herzen II
Der HERR heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden.
Psalm 147,3
Zerbrochene Herzen,
zerschellt am Anderen,
zersplittert in tausend Scherben,
zermürbt an den eigenen Erwartungen,
scheibchenweise zerlegt,
selbst mitgeholfen,
sehend zugelassen,
zu spät die Notbremse gezogen.
Der HERR heilt, die zerbrochenen Herzens sind.
Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind.
(Psalm 34, 19)
Danket dem HERRN
Lieber Luther,
der Weihnachtstrubel ist vorbei, die Menschen rennen zum nächsten Ereignis, die Silvesterparty ruft. Zeit einzuhalten. Psalm 118:
Danket dem Herrn, denn er ist gütig.
Danke, du Volk Gottes.
Danke, du Samen Jakobs.
Danke, der du Gott in Ehrfurcht begegnest.
Du bist angesprochen,
du Volk Gottes,
du Familie seiner Nachfolger,
du Mensch, der sich zu Gott bekennt.
Du verirrtes Volk,
du zerstrittene Familie,
du selbstsüchtiger Mensch,
ihr alle,
die ihr in Not Gott anruft:
Lobet den HERRN,
denn er ist unser Heil.
Öffnet eure Herzenspforten,
befriedet euch,
damit ihr zum Eckstein
in Gottes Haus werdet.
Der HERR lässt’s gelingen und
es erscheint wie ein Wunder.
Das ist der Tag,
den der HERR gemacht hat!
Freut euch mit Gott,
wir werden nicht sterben,
sondern von seinen Werken erzählen.
Ach HERR, lass doch gelingen.
Gesegnet sind alle,
die da kommen
im Namen des HERRN.
Ach HERR, erleuchte uns.
Preist den HERRN, denn er ist gütig.
Eckstein
Wer setzt den Eckstein?
Ihr lest es, tut es aber nicht!
Alltagsmantel
Lobet Gott für seine Taten, lobet ihn in seiner großen Herrlichkeit!
Psalm 150,2
Gottes große Taten sind unspektakulär
in den Mantel eines wohlgelungenen Alltags gekleidet.
Jeden Morgen Anlass zu bitten,
jeden Abend Anlass zu danken,
jederzeit Anlass zu staunen.
Danken
Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.
Psalm 106,1
Danket, danket dem Herrn…
oft besungen,
wenig beachtet außerhalb
der frommen Übungen.
Gott danken heißt,
dankend jeden Tag
meinen Alltag
in seine Hand geben.
Jeden Tag ohne Zweifel
mein Vertrauen
in seine Hand legen zu können,
darin besteht seine Güte.
Engel
Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus.
Psalm 34,8
Der Engel des HERRN,
er kann ganz schön zerren,
letzten Endes
geht es,
wie Bileam und seinem Esel.
Esel hat Instinkt,
der menschliche Instinkt,
für die göttliche Gegenwart,
ist größtenteils verschüttet,
verführt von der vermeintlich
guten Gelegenheit.
Hinter den Himmeln
Du hast vorzeiten die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk.
Psalm 102,26
Die Himmel werden vergehen.
Gott ist hinter den Himmeln.
Wenn wir die Himmel auf Erden suchen,
suchen wir Vergängliches,
nicht aber Gott, der ewig ist.
Nicht mehrheitsfähig
Hilf uns, HERR, unser Gott; denn wir verlassen uns auf dich.
2.Chronik 14,10
In der Elberfelder heißt es:
Hilf uns, Jahwe, unser Gott! Denn wir stützen uns auf dich, und in deinem Namen sind wir wider diese Menge gezogen.
Wenn man auf Gottes Seite steht,
ist man nicht unbedingt mehrheitsfähig,
sofern man Gott nicht nur nach außen kehrt.
Zuhaus
Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft.
Psalm 62,2
Ich bevorzuge die Elberfelder Übersetzung:
Nur auf Gott vertraut still meine Seele, von ihm kommt meine Rettung.
Meine Seele ist ruhig,
wenn sie Gott zugewandt ist.
Sie ruht bei ihm aus,
weil sie weiß,
bei ihm ist sie zuhaus.
Grenzen
Wie köstlich ist deine Güte, Gott, dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben!
Psalm 36,8
In der Elberfelder heißt es:
Wie köstlich ist deine Güte, o Gott! Und Menschenkinder nehmen Zuflucht zu deiner Flügel Schatten.
Zwischen Elberfelder Übersetzung und Lutherübersetzung liegen Welten des Gottesverständnisses:
Gott gewährt Zuflucht versus
Mensch sucht Zuflucht.
Gnadengott gegen selbstverantwortlicher Mensch.
Gott in seiner Unbegrenztheit,
Mensch in der Begrenztheit
seiner Ausdrucksform und
seines Gottesverständnisses.
Gotteslob
Ich will den HERRN loben allezeit; sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein.
Psalm 34,2
Das größte Gotteslob ist,
jeden Tag zu bitten:
Herr, lass dich aus mir scheinen.
Himmlisches Gericht
Der HERR schafft Recht seinem Volk und wird seinen Knechten gnädig sein.
Psalm 135,14
Und eine ganz andere Übersetzung in der Elberfelder Bibel:
Denn Jahwe wird sein Volk richten, und er wird sich’s gereuen lassen über seine Knechte.
Gottes Gericht
verschafft uns Recht und
macht uns gerecht.
Es verschafft den Himmel,
nicht die Hölle.
Blickwinkel
Sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer.
Psalm 14,3
Alle sind vom rechten Weg abgewichen,
keiner kann von sich behaupten,
er tue nur Gutes.
Das „Gute“ ist relativ,
blickwinkelabhängig.
Jeder sollte das bedenken,
bevor er den anderen
in die böse Ecke stellt.
Was für mich gut ist,
kann für den anderen böse sein.
Konstante
Singet dem HERRN und lobet seinen Namen, verkündet von Tag zu Tag sein Heil!
Psalm 96,2
Mensch ist wetterwendisch,
jeden Tag Opfer seiner Schwäche,
jeden Tag seinen Launen ausgeliefert,
jeden Tag voller guter Vorsätze,
jeden Abend voller Ernüchterung.
Gott, zu dir flüchte ich mich,
Gott, bei dir berge ich mich
Gott, du mein Friede.
Gott, du meine Konstante jeden Tag!
Gotteslob ohne Lobeshymnen
Wohl denen, die in deinem Hause wohnen; die loben dich immerdar.
Psalm 84,5
Gott lebt in uns,
belebt unser Leben jeden Tag,
öffnet Blick und Weg für
ein in ihm gelebtes Leben.
Lebendig gelebtes Gotteslob
braucht keine Lobeshymnen.
Bewegung
Dienet dem HERRN mit Freuden, kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken!
Psalm 100,2
Nicht wir selbst sind es,
die unser Fortkommen bewegen,
wir bewegen uns nur vorwärts,
in der Bewegung auf Gott zu.
Reisegebet
Eile, mir beizustehen, Herr, du meine Hilfe!
Psalm 38,23
Verlass mich nicht, o Gott, und sei mir nah,
ebne die Gebirge, die sich vor mir auftürmen,
stütze mich, wenn ich am lahmen bin,
fang mich auf, wenn ich in Wassern versinke,
lass mich nicht von einer Klippe stürzen,
rette mich, wenn mein Kompass versagt.



