Ich bekenne,
dass ich ein fehlbarer Mensch bin.
Mein Gott, verlass mich nicht!
( Psalm 38,18 )
Monat: Februar 2016
Ochsen
Von einer Blüte zur nächsten:
Auf einmal ging er ihr nach,
wie ein Ochse zur Schlachtbank geht,
legt sich Fussfesseln an wie ein Narr,
legt sich selbst die Schlinge um den Hals
und weiß nicht,
dass es um sein Leben geht.
( Sprüche 7,21-23)
Verschiedene Stiefel
Der HERR ist gerecht in allen seinen Wegen und gnädig in allen seinen Werken.
Psalm 145,17
Das, was wir gerecht finden und
Gottes Gerechtigkeit
sind verschiedene Stiefel,
die nicht verwechselt werden sollten.
Vertrauen
Gott wird deine
Gerechtigkeit hervorkommen lassen
wie das Licht und
dein Recht wie den Mittag
(Psalm 37,5-6)
Verderber
Sechs sind es, die Gott hasst, und
sieben seiner Seele ein Greuel:
Hochmut,
Lügenzungen,
Hände, die unschuldiges Blut vergießen,
Hinterhältigkeit,
schnelle Verführbarkeit,
Verleumdung,
Menschen, die Zwietracht säen
(Sprüche 6,16-19)
Hochmut
Der HERR Zebaoth hat’s beschlossen – wer will’s wehren? Und seine Hand ist ausgereckt – wer will sie wenden?
Jesaja 14,27
Aller Hochmut wird einmal ein Ende haben.
Wer wagt, gegen Gott anzutreten?
Hubschrauber
Es ist lange her,
dass ich in einem Hubschrauber gesessen bin.
Wir schweben auf Warteposition,
bevor es losgeht.
Schon alleine dieses Schweben,
vermittelt ein Gefühl der Schwerelosigkeit,
der Sorglosigkeit.
Wir fliegen über unglaubliche Landschaften,
langsam, bedächtig,
jedenfalls, so fühlt es sich an,
aus dieser erhöhten Perspektive.
Ein Gefühl der Freiheit erfasst mich,
höchst spirituell,
ich registriere
das untrügerische Aufseufzen in mir.
Ich sehe Bilder,
die ich am liebsten aufessen möchte,
leider habe ich keinen Fotoapparat bei mir.
Ganz unvorbereitet stürmt dieses
Ereignis der Sinne auf mich ein.
Streichholzschachteln unter uns.
Wie friedlich kann uns
diese unfriedliche Welt doch erscheinen.
Erhöhte Positionen.
Wir fliegen der blauen Küste entlang,
sehen die höchsten Klippen der Welt,
das unglaubliche Blau im beginnenden Abendrot schimmernd.
Ich weiß gar nicht,
wie ich das alles trinken kann,
schier ertrinkend im Glücksgefühl,
diesen Sinnenrausch erleben zu dürfen.
Unter uns die Calanques,
schroff steinern herbe Schönheit,
ich wünschte mich in sie hinein.
Die Felsen vor der Küste
in einem Bild,
das ich kaum festhalten kann.
Das ist Fels!
Was will ich mehr?
Das tiefe Blau,
ich habe es an anderer Stelle erahnt,
ist im Dunst verblasst,
das Abendrot lässt Ewigkeit erahnen.
In meinem nächsten Leben
werde ich Hubschrauberpilot.
Erhöhte Warte!
Überraschte Freude der Sinne pur!
Ich habe selten zuvor so einen
glücksvollen Moment erlebt!
Aufgabe der Aufgabe
Wem seine Ungerechtigkeiten schmeicheln,
der hat es aufgegeben,
verständig zu sein und Gutes zu tun.
(Psalm 36,2-3)
Lebensweg
Wenig fehlte,
so wäre ich in allem Bösen gewesen,
inmitten der Versammlung der Gemeinde
(Sprüche 5, 8-9,14)
Rucksack
Das Erdreich erschrickt und wird still, wenn Gott sich aufmacht zu richten, dass er helfe allen Elenden auf Erden.
Psalm 76,9-10
Jeder einzelne wird vor Gott stehen,
im Rucksack, sein Leben.
Wohl dem,
der gut gepackt hat.
Notrettung
Du rettest, o Gott,
vor denen, die stärker sind,
die keine Skrupel haben,
die Rücksichtnahme nicht kennen,
die nur an sich denken.
Sie denken,
sie gewinnen
und verlieren doch nur.
( Psalm 35,10 )
Lebensweisheit
Die Weisheit finden, heißt leben,
leben mit Weisheit,
heißt gesunden.
( Sprüche 4, 22 )
Himmelsmacht
HERR, verdirb dein Volk und dein Erbe nicht, das du durch deine große Kraft erlöst hast!
5.Mose 9,26
Gottes Kraft
ist eine Himmelsmacht,
die wir höchstens erahnen können.











