Doppelgesichtig

Zu Ende ist deine Schuld, Tochter Zion! Er wird dich nicht mehr wegführen. Er wird deine Missetat heimsuchen, Tochter Edom, er wird deine Sünden aufdecken.
Klagelieder 4,22

Wir sind doppelgesichtig:
als Tochter Zion stehen wir in unserer Unschuld vor Gott,
als Tochter Edom mit unserem Lebensballast.
Was Gott daraus macht, weiß allein er.

Jammern

Und wir haben sowohl Stroh als auch Futter für unsere Esel, und auch Brot und Wein habe ich für mich und für deine Magd und für den Diener, der bei deinen Knechten ist, wir haben keinen Mangel an irgendetwas.
Richter 19,19

Wir haben,
was wir brauchen,
und jammern,
und jammern,
und jammern
und setzen aufs Spiel,
was wir haben.

Vorleben

Und es soll geschehen, wenn dich künftig dein Sohn fragt: Was bedeutet das?, dann sollst du zu ihm sagen: Mit starker Hand hat uns der HERR aus Ägypten herausgeführt, aus dem Sklavenhaus.
2.Mose 13,14

Nur durch Vorleben
können Kinder
Gottvertrauen nachleben.

Gottvertrauen hat in jeder Generation
eine andere Daseinsform.

Heckenschützen

Und David schrieb in dem Brief Folgendes: Stellt Uria dahin, wo die Kampffront am härtesten ist, und zieht euch hinter ihm zurück, dass er getroffen wird und stirbt!
2.Samuel 11,11

In’s Gesicht freundlich,
hinten herum Heckenschütze.
Rücksichtlos, hinterhältig,
zu eigenen Gunsten.

Wer sich bei Menschen durch Rücksichtslosigkeit durchsetzen mag,
muss sich bei Gott hintanstellen.

Ein Drittel

Und wir verpflichteten uns dazu, uns den dritten Teil eines Sekels im Jahre für den Dienst des Hauses unseres Gottes aufzuerlegen.
Nehemia 10,32

Ein Drittel des Tages,
ein Drittel des Monats,
ein Drittel des Lebens
im Dienste Gottes.

Wenn wir nur ein Drittel davon leben,
werden wir leben.

Unglücksfälle

Die Weisen bewahren Erkenntnis auf, aber der Mund des Narren ist drohender Unglücksfall.
Sprüche 10,14

Hört man auf das,
was öffentlich abgesondert wird,
drängt sich einem der Eindruck auf,
dass die Unglücksfälle die Glücksfälle
bei weitem überwiegen.

Vermögen

Alles, was du zu tun vermagst mit deiner Kraft, das tue.
Prediger 9,10

Nicht alles,
was man vermag,
sollte man tun,
sondern nur das,
was Gott einen lehrt.

Gesichter

Und siehe, daselbst war die Herrlichkeit des Gottes Israels, gleich dem Gesicht, welches ich im Tale gesehen hatte.
Hesekiel 8,4

Gottes Herrlichkeit hat viele Gesichter,
wir müssen sie nur erkennen.

Fruchtkorb

In dem einen Korbe waren sehr gute Feigen, wie die ersten reifen Feigen sind; im andern Korbe waren sehr schlechte Feigen, dass man sie nicht essen konnte, so schlecht waren sie.
Jeremia 24,2

Wir haben immer die Wahl,
ob wir vom Korb der guten Früchte nehmen
oder dem er schlechten.
Die guten geben Energie,
die schlechten sind unbekömmlich.

Abhängigkeit

So hüte dich, dass du Jehovas nicht vergessest, der dich herausgeführt hat aus dem Lande Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft.
5.Mose 6,12

Abhängigkeit schaffen wir oft selbst,
tatsächlich oder in unseren Köpfen.
Um uns davon zu befreien,
müssen wir uns unsere Köpfe klären.

Furcht?

In Gott werde ich rühmen sein Wort; auf Gott vertraue ich, ich werde mich nicht fürchten; was sollte das Fleisch mir tun?
Psalm 56,4

Oder:

Ist Gott für mich,
wer mag wider mich sein?

(Römer 8, 31, mein Konfirmationsspruch)

 

Chance

Und Gott sah ihre Taten, dass sie von ihrem bösen Weg umkehrten. Und Gott ließ sich das Unheil gereuen, das er ihnen zu tun angesagt hatte, und er tat es nicht.
Jona 3,10

Bei Gott gibt es immer
eine zweite Chance,
eine dritte,
eine vierte,
….

Anfang und Ende

Und Gott vollendete am siebten Tag sein Werk, das er gemacht hatte; und er ruhte am siebten Tag von all seinem Werk, das er gemacht hatte.
1.Mose 2,2

Wo ist der Anfang,
wo das Ende unserer Werke?
Wir laufen im Hamsterrad
des Erdendaseins.
Ruhe ist erst am Ende.

 

Schein

Hanna aber redete in ihrem Herzen. Nur ihre Lippen bewegten sich, aber ihre Stimme hörte man nicht. Da meinte Eli, sie sei betrunken.
1.Samuel 1,13

Äußerer Schein und inneres Sein
unterscheiden sich oft sehr.
Doch lenkt die falsche Perzeption
der anderen das eigene Sein.
Gefangen im Schein!

Gepriesen sei Gott

Gepriesen sei Jehova! Denn wunderbar hat er seine Güte an mir erwiesen in einer festen Stadt.
Psalm 31,21

Gepriesen sei Gott!
Glücklich,
wer das aus tiefstem Herzen sagen kann.
Gepriesen sei Gott!

Dank

Dank ist das Opfer, das ich von dir erwarte; erfülle die Versprechen, die du mir, dem Höchsten, gegeben hast!
Psalm 50,14

Danke kann jeder sagen.
Armselig,
wer Dank schuldet.

Rettungsanker

Es ist der HERR, der über den Weiten des Ozeans thront.
Psalm 29,3

Die Wasser sind tief,
man kann darin schwimmen,
aber auch ertrinken.
Gott ist der Rettungsanker,
an dem wir uns festklammern können.

Abstieg

Was auf der Welt konnte man mit Tyrus vergleichen, dieser Stadt, die nun totenstill im Meer ruht?
Hesekiel 27,32

Aufstieg, Höhepunkt, Abstieg.
Der Weltenlauf aller Dinge.
Der, die, das Schönste vergeht.

Starke Männer

Es bestelle Jehova, der Gott der Geister alles Fleisches, einen Mann über die Gemeinde, der vor ihnen her aus- und einziehe, und der sie aus- und einführe; damit die Gemeinde Jehovas nicht sei wie Schafe, die keinen Hirten haben.
4.Mose 27,16-17

Schafe wären ohne Hirten verloren.
Sie würden Raubtieren zum Opfer fallen.
Der starke Mann kann aber auch
schnell zum Albtraum werden.