Treue

Den Weg der Treue habe ich erwählt, habe vor mich gestellt deine Rechte.
Psalm 119,30

So wie Gott treu zu mir steht,
so will auch ich treu zu ihm stehen, und
er bewahre mich vor allzuviel Anfechtungen.

Einsicht

Aber auch jetzt noch, spricht Jehova, kehret um zu mir mit eurem ganzen Herzen, und mit Fasten und mit Weinen und mit Klagen.
Joel 2,12

Gott empfängt uns mit offenen Armen.
Einsicht in unserer Irrtümer
schadet dabei nicht.

Durchschaut

Aber Jona machte sich auf, um von dem Angesicht Jehovas hinweg nach Tarsis zu fliehen.
Jona 1,3

Vor Gott kann man
weder fliehen,
noch sich verbergen.
Gott durchschaut jeden
und alles.

Verbundenheit

Sei nicht vorschnell mit deinem Munde, und dein Herz eile nicht, ein Wort vor Gott hervorzubringen; denn Gott ist im Himmel, und du bist auf der Erde: darum seien deiner Worte wenige.
Prediger 5,2

Gott weiß um uns.
Deshalb ist jedes Wort überflüssig.
Allein die innere Verbundenheit
mit ihm zählt.

Menschenärger

Die Himmel sind die Himmel Jehovas, die Erde aber hat er den Menschenkindern gegeben.
Psalm 115,16

Menschenärger ist Menschenärger.
Wir können selbstgemachten Hader
nicht auf Gott abschieben.
Was wir verbrochen haben,
müssen wir auch tragen.

Mutlosigkeit

Wie eine Schwalbe, wie ein Kranich, so klagte ich; ich girrte wie eine Taube. Schmachtend blickten meine Augen zur Höhe: o Herr, mir ist bange! Tritt als Bürge für mich ein!
Jesaja 38,14

Wir schwirren und irren durch unser Leben,
manchmal mutlos, besorgt, ängstlich.
Wenn wir uns an Gottes Stärke und
unsere Stärke mit Gott erinnern,
kehrt Gleichgewicht und Optimismus ein.

Konsequenzen

Siehe ich habe dir heute das Leben und das Glück, und den Tod und das Unglück vorgelegt, da ich dir heute gebiete, Jehova, deinen Gott, zu lieben, auf seinen Wegen zu wandeln und seine Gebote und seine Satzungen und seine Rechte zu beobachten, damit du lebest und dich mehrest, und Jehova, dein Gott, dich segne in dem Lande, wohin du kommst, um es in Besitz zu nehmen.
5.Mose 30,15-16

Man hat immer die Wahl und
immer die Konsequenzen
aus den Entscheidungen,
die man trifft,
zu tragen.

Zufriedenheit

Mit Gott werden wir mächtige Taten tun; und er, er wird unsere Bedränger zertreten.
Psalm 108,13

Gott ist der Schlüssel
zur inneren Zufriedenheit.

Entschleierung

Mein Auge schmerzt mich wegen aller Töchter meiner Stadt.
Klagelieder 3,51

Da wir nur noch Augen
für unseren selbstgebastelten
(Traum-) Orte und -Ziele haben,
haben wir unsere Basis
aus den Augen verloren.
Wir müssen uns
den Schleier von den Augen reißen.

Selbstmitleid

O dass mein Kram doch gewogen würde, und man mein Missgeschick auf die Waagschale legte allzumal!
Hiob 6,2

Im Selbstmitleid sind wir groß,
in der Demut klein.

Überflieger

Wer im Schirm des Höchsten sitzt, wird bleiben im Schatten des Allmächtigen.
Psalm 91,1

Wer meint,
er sei ein Überflieger,
wird sich an den (falschen) Sonnen
die Flügel verbrennen.

Umkehr

So spricht der Herr, Jehova: Lasst es euch genug sein, ihr Fürsten Israels! Tut Gewalttat und Bedrückung hinweg, und übet Recht und Gerechtigkeit; höret auf, mein Volk aus seinem Besitze zu vertreiben, spricht der Herr, Jehova.
Hesekiel 45,9

Umkehr fängt
bei jedem selbst an.

Glückssucher

Nun denn, ihr Söhne, höret auf mich: Glückselig sind, die meine Wege bewahren!
Sprüche 8,32

Viele Glückssucher
suchen nach dem Glück
an falscher Stelle.

Bild

Wem denn wollt ihr mich vergleichen, dem ich gleich wäre? spricht der Heilige.
Jesaja 40,25

Sich von Gott ein Bild machen ist nicht möglich,
da er menschliche Möglichkeiten übersteigt.
Gott ist jenseits menschlicher Abbildbarkeit.

Verleugnung

Warum willst du das Erbteil Jehovas verschlingen?
2.Samuel 20,19

Gott negieren heißt
seine Heimat verleugnen.
Was gewinnt der Mensch damit?

Vollendet

Du aber, Herr, bist ein Gott, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und groß an Güte und Wahrheit.
Psalm 86,15

Gott sein heißt
vollendet sein.

Angeschaut

Ich, Jehova, erforsche das Herz und prüfe die Nieren, und zwar um einem jeden zu geben nach seinen Wegen, nach der Frucht seiner Handlungen.
Jeremia 17,10

Gott schert nicht alle über einen Kamm,
Gott schaut sich jeden einzeln an.

Ungleichgewicht

Das ist die frohlockende Stadt, die in Sicherheit wohnte, die in ihrem Herzen sprach: Ich bin’s und gar keine sonst! Wie ist sie zur Wüste geworden, zum Lagerplatz der wilden Tiere!
Zephanja 2,15

Neugier, Unbedachtheit, Eitelkeit,
Dummheit, Naivität, Unvorsichtigkeit
und vieles mehr
lässt uns willkürlich oder unwillkürlich
den inneren Frieden
immer wieder verlassen
und uns in ein Ungleichgewicht rutschen.

Weisheit

Und Gott gab Salomo Weisheit und sehr große Einsicht, und Weite des Herzens, wie der Sand, der am Ufer des Meeres ist.
1.Könige 4,29

Gott gibt uns Weisheit,
was nicht heißt,
dass wir entsprechend handeln.