Töpfer

Siehe, wie der Ton in der Hand des Töpfers, so seid ihr in meiner Hand, Haus Israel.
Jeremia 18,6

Der Töpfer hat eine Vorstellung
von dem Gefäß, das er formen will.
Nicht immer gelingt es.
Auch wir geraten nicht immer
zum Wohlgefallen Gottes.
Dann passt er die Form
dem Vermögen an.

Ungerechtigkeit

Denn die Erde wird davon erfüllt sein, die Herrlichkeit des HERRN zu erkennen, wie das Wasser den Meeresgrund bedeckt.
Habakuk 2,14

Gott wird eines Tages alles Unrecht bedecken
und alle Ungerechtigkeit wird untergehen,
übrig bleibt nur das Göttliche.

Geschenk

Meinen eigenen Weinberg habe ich vor mir. Die tausend Silberschekel sind dein, Salomo, und zweihundert seien den Hütern seiner Frucht.
Hohelied 8,12

Wertschätzen, dass das, was du hast, das Meine ist,
was immer der Anteil der anderen daran ist.

Das, was du hast,
hat Gott dir
zum Geschenk gemacht.

Knechtschaft

Denn Knechte sind wir. Aber in unserer Knechtschaft hat unser Gott uns nicht verlassen und er hat uns Güte zugewandt.
Esra 9,9

Das Leben knechtet uns,
unser Alltag, unser Körper,
unsere vermeintlichen Verpflichtungen.
Leben ist unfreiwillige Abhängigkeit
vom ersten Zellhaufen an,
der sich im Mutterleib zusammenballt.
Die Gottesknechtschaft beruht dagegen
auf vollkommener Freiwilligkeit
und Gott lässt uns in ihr nicht allein.

Vermögen

Sondern du sollst an den HERRN, deinen Gott, denken, dass er es ist, der dir Kraft gibt, Vermögen zu schaffen.
5.Mose 8,18

Die menschliche Kraft ist begrenzt,
sie verlässt uns regelmäßig.
Es liegt in Gottes Vermögen,
sie uns zurückzugeben und zu erhalten
und in unserem Vermögen,
dankbar dafür zu sein.

Wortschwall

Wer seinen Mund bewahrt, behütet seine Seele; wer seine Lippen aufreißt, dem wird’s zum Untergang.
Sprüche 13,3

Der Mund ist oft zu schnell,
Emotionen lassen
Worte hervorquellen,
die vernichten.

Grenzen

Und der HERR sprach zu mir: Was siehst du, Amos? Und ich sagte: Ein Senkblei. Und der Herr sprach: Siehe, ich lege ein Senkblei an mitten in meinem Volk Israel. Ich gehe künftig nicht mehr schonend an ihm vorüber.
Amos 7, 8

Gott hat uns Grenzen gesetzt.
Er ist langmütig.
Wer übertritt
und übertritt
und übertritt
und jede Warnung missachtet,
hat irgendwann den Bogen überspannt.
Wann das ist,
weiß nur Gott allein.

Einsatz

Und der HERR sprach: Du bist betrübt wegen des Rizinus, um den du dich nicht gemüht und den du nicht großgezogen hast, der als Sohn einer Nacht entstand und als Sohn einer Nacht zugrunde ging. Und ich, ich sollte nicht betrübt sein wegen der großen Stadt Ninive, in der mehr als 120 000 Menschen sind, die nicht unterscheiden können zwischen ihrer Rechten und ihrer Linken, und eine Menge Vieh?
Jona 4, 10-11

Mensch setzt oft aufs falsche Pferd.
Gott erkennt, wo sein Einsatz lohnt.

Verhärtungen

Erbebe vor dem Herrn, Erde, vor dem Gott Jakobs, der den Felsen verwandelte in einen Wasserteich, den Kieselfelsen in einen Wasserquell!
Psalm 114, 7-8

Gott vermag Erstarrungen aufzuweichen und zu kanalisieren,
individuelle Verhärtungen zu lösen und
Energien wieder in Fluss zu bringen.

 

Häuser

Und er sprach zu mir: Salomo, dein Sohn, er soll mein Haus und meine Höfe bauen; denn ich habe ihn mir zum Sohne erwählt, und ich will ihm Vater sein.
1.Chronik 28,6

Ein Haus,
ein inneres oder äußeres,
wird nur zu einem Haus Gottes
mit Gottes Segen.

Wohin du gehst

Denn wohin du gehst, dahin will auch ich gehen, und wo du bleibst, da bleibe auch ich.
Rut 1,16

Mit Gott jeden Weg zu gehen,
unabhängig vom Ort,
unabhängig von der Situation,
unabhängig von allen Emotionen,
heißt:
Wohin du gehst, will auch ich gehen.

Geschick

Ferner sah ich unter der Sonne, dass nicht die Schnellen den Lauf gewinnen und nicht die Helden den Krieg und auch nicht die Weisen das Brot und auch nicht die Verständigen den Reichtum und auch nicht die Kenntnisreichen die Beliebtheit, sondern Zeit und Geschick trifft sie alle.
Prediger 9, 11

Unser Geschick liegt nicht in unserer Hand,
man kann es nicht erzwingen,
je sehr man sich das auch vormachen mag.
Da hat ein anderer die stärkere Hand.

Oben

Soll Böses für Gutes vergolten werden? Denn sie haben meiner Seele eine Grube gegraben. Denke daran, dass ich vor dir gestanden habe, um Gutes über sie zu reden, um deinen Zorn von ihnen abzuwenden.
Jeremia 18,20

Im auf und ab des Lebens
sollte man nie vergessen,
dass man bei Gott immer
oben ist.

Offene Karten

Denn du, du hast es im Verborgenen getan; ich aber, ich werde dieses tun vor ganz Israel und vor der Sonne!
2.Samuel 12,12

Vor Gott kann man nichts verheimlichen,
versteckte man es auch in seinem hintersten Winkel.
Gott hat keine versteckte Agenda,
er spielt mit offenen Karten.
Uns zum Beispiel.

Lebensaufgabe

Und du sollst an den ganzen Weg denken, den der HERR, dein Gott, dich diese vierzig Jahre in der Wüste hat wandern lassen, um dich zu demütigen, um dich zu prüfen und um zu erkennen, was in deinem Herzen ist, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht.
5.Mose 8, 2

In Einklang mit Gott zu sein,
ist eine Lebensaufgabe,
die langen Atem verlangt.
So geschwind zwischendurch
ist das nicht zu machen.

Geschenk

Und sie lobsangen mit Freude und neigten sich und beteten an.
2.Chronik 29, 30

An Gott eine ehrliche innere Freude zu haben,
ist ein Geschenk, das man kostbar behandeln sollte.

 

Häuten

Bring uns zurück, HERR, zu dir, dass wir umkehren! Erneuere unsere Tage, dass sie werden wie früher!
Klagelieder 5, 21

Sich erneuern heißt,
sich häuten von den verschiedenen Schichten,
die das Leben hinterlassen hat,
bis wir wieder unschuldig vor Gott stehen.

Durststrecken

Darum wird das Gesetz kraftlos, und das Recht kommt nimmermehr hervor; denn der Gesetzlose umzingelt den Gerechten: darum kommt das Recht verdreht hervor.
Habakuk 1, 4

Das Gute und Richtige setzt sich selten auf Anhieb durch.
Oft bedarf es langer Durststrecken, bis dem Recht
zu seinem Recht verholfen wird.

Schutt und Asche

Wir sind die Knechte des Gottes des Himmels und der Erde, und wir bauen das Haus wieder auf, das viele Jahre zuvor gebaut wurde.
Esra 5, 11

Liegt ein Gebäude erst in Schutt und Asche,
ist es mühsam, es wieder aufzubauen,
insbesondere wenn die Mitstreiter
rar gesät sind.