Geheimnis

Als ich mein Herz darauf richtete, Weisheit zu erkennen, und das Treiben zu besehen, welches auf Erden geschieht, da habe ich bezüglich des ganzen Werkes Gottes gesehen, dass der Mensch das Werk nicht zu erfassen vermag, welches unter der Sonne geschieht, indem der Mensch sich abmüht es zu suchen, aber es nicht erfasst.
Prediger 8,16-17

Nicht nur Gottes Tun ist ein Geheimnis,
auch das menschliche Tun ist
als Ganzes nicht zu verstehen,
bar von Weisheit und Verstand.

Bedrohungen

Ob unser Gott, dem wir dienen, uns aus dem brennenden Feuerofen zu erretten vermag und er wird und aus deiner Hand, o König, erretten, oder ob nicht, es sei dir kund, o König, dass wir deinen Göttern nicht dienen und das goldene Bild, welches du aufgerichtet hast, nicht anbeten werden.
Daniel 3,17-18

Wer tief in Gott verankert ist,
den können Bedrohungen nicht schrecken.

Nattern

Wer ist es, der den Rat verhüllt ohne Erkenntnis? So habe ich denn beurteilt, was ich nicht verstand, Dinge zu wunderbar für mich, die ich nicht kannte.
Hiob 42,3

Mit dem eigenen Urteil sind wir schnell,
Urteile und Vorurteile zischen
wie Nattern aus uns hervor.
Die Einsicht in unsere Uneinsicht
nimmt sich dagegen viel Zeit.

Verwüstungen

Darum ist unser Herz siech geworden, um dieser Dinge willen sind unsere Augen verdunkelt: Wegen des Berges Zion, der verwüstet ist; Füchse streifen auf ihm her.
Klagelieder 5,17

Unser Blick ist getrübt,
abgestumpft von all der Gewalt,
den Bösartigkeiten in den ‚Social‘ Medien,
den etablierten Ungerechtigkeiten,
unser Herz weit weg von seiner Heimat,
umhüllt von den Verwüstungen dieser Welt.