Geschick

Ferner sah ich unter der Sonne, dass nicht die Schnellen den Lauf gewinnen und nicht die Helden den Krieg und auch nicht die Weisen das Brot und auch nicht die Verständigen den Reichtum und auch nicht die Kenntnisreichen die Beliebtheit, sondern Zeit und Geschick trifft sie alle.
Prediger 9, 11

Unser Geschick liegt nicht in unserer Hand,
man kann es nicht erzwingen,
je sehr man sich das auch vormachen mag.
Da hat ein anderer die stärkere Hand.

Oben

Soll Böses für Gutes vergolten werden? Denn sie haben meiner Seele eine Grube gegraben. Denke daran, dass ich vor dir gestanden habe, um Gutes über sie zu reden, um deinen Zorn von ihnen abzuwenden.
Jeremia 18,20

Im auf und ab des Lebens
sollte man nie vergessen,
dass man bei Gott immer
oben ist.

Offene Karten

Denn du, du hast es im Verborgenen getan; ich aber, ich werde dieses tun vor ganz Israel und vor der Sonne!
2.Samuel 12,12

Vor Gott kann man nichts verheimlichen,
versteckte man es auch in seinem hintersten Winkel.
Gott hat keine versteckte Agenda,
er spielt mit offenen Karten.
Uns zum Beispiel.

Lebensaufgabe

Und du sollst an den ganzen Weg denken, den der HERR, dein Gott, dich diese vierzig Jahre in der Wüste hat wandern lassen, um dich zu demütigen, um dich zu prüfen und um zu erkennen, was in deinem Herzen ist, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht.
5.Mose 8, 2

In Einklang mit Gott zu sein,
ist eine Lebensaufgabe,
die langen Atem verlangt.
So geschwind zwischendurch
ist das nicht zu machen.

Häuten

Bring uns zurück, HERR, zu dir, dass wir umkehren! Erneuere unsere Tage, dass sie werden wie früher!
Klagelieder 5, 21

Sich erneuern heißt,
sich häuten von den verschiedenen Schichten,
die das Leben hinterlassen hat,
bis wir wieder unschuldig vor Gott stehen.

Durststrecken

Darum wird das Gesetz kraftlos, und das Recht kommt nimmermehr hervor; denn der Gesetzlose umzingelt den Gerechten: darum kommt das Recht verdreht hervor.
Habakuk 1, 4

Das Gute und Richtige setzt sich selten auf Anhieb durch.
Oft bedarf es langer Durststrecken, bis dem Recht
zu seinem Recht verholfen wird.

Schutt und Asche

Wir sind die Knechte des Gottes des Himmels und der Erde, und wir bauen das Haus wieder auf, das viele Jahre zuvor gebaut wurde.
Esra 5, 11

Liegt ein Gebäude erst in Schutt und Asche,
ist es mühsam, es wieder aufzubauen,
insbesondere wenn die Mitstreiter
rar gesät sind.