Wir holen unser Brot mit Gefahr unseres Lebens, wegen des Schwertes der Wüste.
Klagelieder 5,9
Wir verkaufen uns
an die scheinbaren Notwendigkeiten
des Lebens.
Die Unversehrtheit unserer Seele immer in Gefahr.
Eitelkeit der Eitelkeiten! spricht der Prediger; alles ist Eitelkeit!
Prediger 12,8
Das ganze Leben ist nichts als Eitelkeit.
Unmessbar im Getriebe der Ewigkeit,
setzen wir trotzdem alles dran zu (über-)leben.
Selbst die Hoffnung,
am Ende ins Göttliche einzugehen,
ist unserer Eitelkeit geschuldet,
irgendwie zu überdauern.
Es ist allerdings eine Eitelkeit,
aus der sich der Glaube speist.
Und er sprach zu ihnen: Nehmet mich und werfet mich ins Meer, so wird das Meer sich gegen euch beruhigen; denn ich weiß, dass dieser große Sturm um meinetwillen über euch gekommen ist.
Jona 1,12
Das Wohl des anderen in den Mittelpunkt zu stellen,
selbst wenn das für einen selbst lebensbedrohlich wird,
ist kompromisslose Nächstenliebe.
Ist nicht dieses ein Fasten, an dem ich Gefallen habe: dass man löse die Schlingen der Bosheit, dass man losmache die Knoten des Joches und gewalttätig Behandelte als Freie entlasse, und dass ihr jedes Joch zersprenget?
Jesaja 58,6
Vorweihnachtszeit war,
bevor der Konsumwahnsinn ausbrach,
traditionell Fastenzeit.
Anstatt Verzicht auf Konsum,
ist gottgefälliges Fasten
Verzicht auf Gewalt und
Verzicht auf Tatenlosigkeit
angesichts Bedrängter.
Siehe, Handbreiten gleich hast du meine Tage gemacht, und meine Lebensdauer ist wie nichts vor dir; ja, eitel Hauch ist jeder Mensch, der dasteht.
Psalm 39,5
Wir sind nur ein Hauch in der Lebensgeschichte,
der nach dem Aushauchen des letzten Atems
sich schnell in der Unendlichkeit verliert.
Bedeutung haben wir im irdenen Leben nicht wirklich,
einzig vor Gott.
Und nun, dass euch Hiskia nicht täusche, und dass er euch nicht auf solche Weise verführe! Und glaubet ihm nicht! Denn kein Gott irgend einer Nation und irgend eines Königreiches hat sein Volk aus meiner Hand und aus der Hand meiner Väter zu erretten vermocht; wieviel weniger wird euer Gott euch aus meiner Hand erretten?
2. Chronik 32,15
Es ist eine Kunst,
guten Rat von schlechtem zu scheiden.
Es möge mit Gottes Hilfe gelingen!
Denn der Tag Jehovas ist nahe über alle Nationen: wie du getan hast, wird dir getan werden; dein Tun wird auf dein Haupt zurückkehren.
Obadja 1,15
Weder kleine noch große Sünden
bleiben ungestraft.
Deshalb überlege jeder genau,
was er tut und was nicht.
Die Verantwortung hierfür
kann niemand abschieben.