Des vielen Büchermachens ist kein Ende, und viel Studieren ermüdet den Leib.
Prediger 12,12
Manchmal denkt man,
die Dinge nehmen kein Ende,
sie erschöpfen einen.
Und plötzlich ist der Horizont
Wieder frei…
Und sie sprachen: Auf, wir wollen uns eine Stadt und einen Turm bauen, und seine Spitze bis an den Himmel! So wollen wir uns einen Namen machen, damit wir uns nicht über die ganze Fläche der Erde zerstreuen!
1.Mose 11,4
Wir wollen gerne hoch hinaus
und denken, wir gewinnen, aber
am Ende fällt der Bauklötzchenturm
unserer Wünsche in sich zusammen.
Zur Abendzeit, siehe da, jähes Erschrecken. Ehe es Morgen wird, gibt es sie nicht mehr. Das ist das Geschick derer, die uns plündern, und das Los derer, die uns berauben.
Jesaja 17,14
Ausbeutung lohnt sich nicht,
weder für die Ausbeuter noch die Ausgebeuteten.
Wenn das Gleichgewicht außer Balance kommt,
muss es einen geben, der die Gewichte verschoben hat.
Gott kennt jeden Gewichteverschieber,
in jede Richtung.
Besser wenig mit der Furcht Jehovas, als ein großer Schatz und Unruhe dabei.
Sprüche 15,16
Es braucht nichts als Ehrfurcht vor Gott,
um ruhig durchs Leben gehen zu können.
Der Gegenentwurf ist die Jagd nach
Reichtum, Anerkennung, Macht,
die einen zum Jäger und Gejagten macht.
Entscheide jeder selbst.
Sitzen auch Fürsten und bereden sich wider mich, dein Knecht sinnt über deine Satzungen.
Psalm 119,23
Sich durch Störmanöver
nicht aus der Ruhe bringen lassen,
Großkotze und Möchtegernkönige
reden und innerlich abprallen lassen,
sich besinnen,
wer das Maß der Dinge ist.
Auf einmal ging er ihr nach, wie ein Ochs zur Schlachtbank geht, und wie Fußfesseln zur Züchtigung des Narren dienen, bis ein Pfeil seine Leber zerspaltet; wie ein Vogel zur Schlinge eilt und nicht weiß, dass es sein Leben gilt.
Sprüche 7,22
Liebe macht blind,
Eifer uneinsichtig,
Sucht hemmungslos.
Alle drei werfen aus dem Gleichgewicht.
Aus seiner Mitte gerissen,
verliert Mensch die Balance
und torkelt dem Abgrund entgegen,
taub für jedes Argument.
Und mein Herz in mir ging mit sich zu Rate, und ich klagte die Edlen und die Vorsteher an und sagte zu ihnen: Ihr treibt Wucher an euren Brüdern!
Nehemia 5,7
Es ist bequem,
Missstände zwar zu sehen,
aber nichts dagegen zu unternehmen.
Es ist mutig,
Missstände anzuprangern
und sich dabei nicht entmutigen zu lassen.
Es ist manchmal lebensgefährlich,
Missständen entgegenzutreten
und sich nicht einschüchtern zu lassen.
So werden sich freuen alle, die auf dich trauen: ewig werden sie jubeln, und du wirst sie beschirmen; und in dir werden frohlocken, die deinen Namen lieben.
Psalm 5,11
Gott in SEINEM Innern begegnen,
kann man nur, wenn
man alles Äußere ablegt.
Doch wann tun wir das schon,
außer im Tod?
Warten aufs Christkind…