Wortschwall

Wer seinen Mund bewahrt, behütet seine Seele; wer seine Lippen aufreißt, dem wird’s zum Untergang.
Sprüche 13,3

Der Mund ist oft zu schnell,
Emotionen lassen
Worte hervorquellen,
die vernichten.

Grenzen

Und der HERR sprach zu mir: Was siehst du, Amos? Und ich sagte: Ein Senkblei. Und der Herr sprach: Siehe, ich lege ein Senkblei an mitten in meinem Volk Israel. Ich gehe künftig nicht mehr schonend an ihm vorüber.
Amos 7, 8

Gott hat uns Grenzen gesetzt.
Er ist langmütig.
Wer übertritt
und übertritt
und übertritt
und jede Warnung missachtet,
hat irgendwann den Bogen überspannt.
Wann das ist,
weiß nur Gott allein.

Einsatz

Und der HERR sprach: Du bist betrübt wegen des Rizinus, um den du dich nicht gemüht und den du nicht großgezogen hast, der als Sohn einer Nacht entstand und als Sohn einer Nacht zugrunde ging. Und ich, ich sollte nicht betrübt sein wegen der großen Stadt Ninive, in der mehr als 120 000 Menschen sind, die nicht unterscheiden können zwischen ihrer Rechten und ihrer Linken, und eine Menge Vieh?
Jona 4, 10-11

Mensch setzt oft aufs falsche Pferd.
Gott erkennt, wo sein Einsatz lohnt.

Verhärtungen

Erbebe vor dem Herrn, Erde, vor dem Gott Jakobs, der den Felsen verwandelte in einen Wasserteich, den Kieselfelsen in einen Wasserquell!
Psalm 114, 7-8

Gott vermag Erstarrungen aufzuweichen und zu kanalisieren,
individuelle Verhärtungen zu lösen und
Energien wieder in Fluss zu bringen.

 

Häuser

Und er sprach zu mir: Salomo, dein Sohn, er soll mein Haus und meine Höfe bauen; denn ich habe ihn mir zum Sohne erwählt, und ich will ihm Vater sein.
1.Chronik 28,6

Ein Haus,
ein inneres oder äußeres,
wird nur zu einem Haus Gottes
mit Gottes Segen.

Wohin du gehst

Denn wohin du gehst, dahin will auch ich gehen, und wo du bleibst, da bleibe auch ich.
Rut 1,16

Mit Gott jeden Weg zu gehen,
unabhängig vom Ort,
unabhängig von der Situation,
unabhängig von allen Emotionen,
heißt:
Wohin du gehst, will auch ich gehen.

Geschick

Ferner sah ich unter der Sonne, dass nicht die Schnellen den Lauf gewinnen und nicht die Helden den Krieg und auch nicht die Weisen das Brot und auch nicht die Verständigen den Reichtum und auch nicht die Kenntnisreichen die Beliebtheit, sondern Zeit und Geschick trifft sie alle.
Prediger 9, 11

Unser Geschick liegt nicht in unserer Hand,
man kann es nicht erzwingen,
je sehr man sich das auch vormachen mag.
Da hat ein anderer die stärkere Hand.

Oben

Soll Böses für Gutes vergolten werden? Denn sie haben meiner Seele eine Grube gegraben. Denke daran, dass ich vor dir gestanden habe, um Gutes über sie zu reden, um deinen Zorn von ihnen abzuwenden.
Jeremia 18,20

Im auf und ab des Lebens
sollte man nie vergessen,
dass man bei Gott immer
oben ist.

Offene Karten

Denn du, du hast es im Verborgenen getan; ich aber, ich werde dieses tun vor ganz Israel und vor der Sonne!
2.Samuel 12,12

Vor Gott kann man nichts verheimlichen,
versteckte man es auch in seinem hintersten Winkel.
Gott hat keine versteckte Agenda,
er spielt mit offenen Karten.
Uns zum Beispiel.

Lebensaufgabe

Und du sollst an den ganzen Weg denken, den der HERR, dein Gott, dich diese vierzig Jahre in der Wüste hat wandern lassen, um dich zu demütigen, um dich zu prüfen und um zu erkennen, was in deinem Herzen ist, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht.
5.Mose 8, 2

In Einklang mit Gott zu sein,
ist eine Lebensaufgabe,
die langen Atem verlangt.
So geschwind zwischendurch
ist das nicht zu machen.

Geschenk

Und sie lobsangen mit Freude und neigten sich und beteten an.
2.Chronik 29, 30

An Gott eine ehrliche innere Freude zu haben,
ist ein Geschenk, das man kostbar behandeln sollte.

 

Häuten

Bring uns zurück, HERR, zu dir, dass wir umkehren! Erneuere unsere Tage, dass sie werden wie früher!
Klagelieder 5, 21

Sich erneuern heißt,
sich häuten von den verschiedenen Schichten,
die das Leben hinterlassen hat,
bis wir wieder unschuldig vor Gott stehen.

Schutt und Asche

Wir sind die Knechte des Gottes des Himmels und der Erde, und wir bauen das Haus wieder auf, das viele Jahre zuvor gebaut wurde.
Esra 5, 11

Liegt ein Gebäude erst in Schutt und Asche,
ist es mühsam, es wieder aufzubauen,
insbesondere wenn die Mitstreiter
rar gesät sind.

 

Gott machen lassen

Aber Jabez hatte den Gott Israels angerufen und gesagt: Dass du mich doch segnen und mein Gebiet erweitern mögest und deine Hand mit mir sei und du das Übel von mir fern hieltest, dass kein Schmerz mich treffe! Und Gott ließ kommen, was er erbeten hatte.
1.Chronik 4, 10

Gott bitten,
Gott vertrauen,
Gott machen lassen.

Warnung

HERR, deine Hand ist hoch erhoben, sie wollen es nicht sehen.
Jesaja 26, 11

Gott hebt warnend die Hand:
besinnt euch, dreht um,
Warnung in den Wind geschrieben.

Erinnerung

Aber ihr habt meiner Stimme nicht gehorcht. Was habt ihr da getan!
Richter 2, 2

Unsere innere Stimme
erinnert uns an unsere Verfehlungen,
die offensichtlichen und die heimlichen.
Wer keine Konsequenzen daraus zieht,
wird auch daran weiter erinnert.
Irgendwann muss sich jeder stellen.

Dünkel

Du aber hast meinen Knecht unter die gesetzt, die an deinem Tisch essen.
2.Samuel 19, 29

Teilen, ohne Ansehen der Person,
freundlich sein, ohne Hochmut,
keinen Dünkel an den Tag legen,
sind Tugenden, die jedem gut stehen.

Ursprung

Reiche und Arme begegnen sich; der sie alle gemacht hat, ist der HERR.
Sprüche 22, 2

Der gleiche Ursprung,
der gleiche Ausgang.
Gott unterscheidet nicht
nach reich und arm.

Zauberwort

Kehrt ihr aber zu mir um und bewahrt meine Gebote und tut sie – wenn auch eure Vertriebenen am Ende des Himmels sein sollten, selbst von dort werde ich sie sammeln und sie an den Ort bringen, den ich erwählt habe, um meinen Namen dort wohnen zu lassen!
Nehemia 1, 9

Umkehr heißt das Zauberwort.
Wenn man sich verirrt hat,
ist die beste Entscheidung,
auf den richtigen Weg umzukehren.
Alles andere führt nur in weitere Verwirrung.