Erwachen

Viele, die unter der Erde schlafen liegen, werden aufwachen, die einen zum ewigen Leben, die andern zu ewiger Schmach und Schande.
Daniel 12,2

In der Elberfelder heißt es:

Und viele von denen, die im Staube der Erde schlafen, werden erwachen: diese zu ewigem Leben, und jene zur Schande, zu ewigem Abscheu.

Wenn wir im Staub liegen,
haben wir zwei Möglichkeiten:
wir bleiben weiter dort liegen,
schlafen weiter und vergammeln,
oder:
wir machen die Augen auf,
schütteln den Staub ab und
erwachen zum ewigen Leben.

Nicht manipulierbar

Meine Lippen und meine Seele, die du erlöst hast, sollen fröhlich sein und dir lobsingen.
Psalm 71,23

In der Elberfelder heißt es:

Jubeln werden meine Lippen, wenn ich dir Psalmen singe, und meine Seele, die du erlöst hast;

Freude an Gott,
ist eine innere Angelegenheit.
Die Seele lässt sich – Gott sei Dank –
nicht manipulieren.
Sie jubelt oder ist taub.

Gut

Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maße der Liebe!
Hosea 10,12

Nach der Elberfelder Übersetzung heißt der ganze Vers:

Säet euch zur Gerechtigkeit, erntet der Güte gemäß; pflüget euch einen Neubruch: denn es ist Zeit, Jahwe zu suchen, bis er komme und euch Gerechtigkeit regnen lasse.

Das Gut ist es,
das einen ernten lässt,
nicht die Liebe,
schon gar nicht die menschliche Liebe,
die käuflich und vergänglich ist.
Gut ist das Gut!

Faule Haut

Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun.
2.Mose 20,9.10

Sechs Tage lang sollst du deine Werke tun,
am siebten sollst du keine Arbeit tun und
am siebten sollst du Gott feiern.

Von den Gottesknechten,
von denen in der Bibel berichtet wird,
hat sich keiner auf die faule Haut gelegt,
sie waren unermüdlich im Einsatz,
für das Werk Gottes.

Der faule Mensch
bewegt nichts für ihn,
so wird er auch keine
Hand für ihn rühren,
bis dass er sich bewegt.

Feiertags-Gericht

Gedenket seiner Wunderwerke, die er getan hat, seiner Zeichen und der Urteile seines Mundes!
Psalm 105,5

In der Elberfelder Übersetzung heißt der Vers:

Gedenket seiner Wunderwerke, die er getan hat, seiner Wunderzeichen und der Gerichte seines Mundes!

Was Gott anrichtet,
ist gut angerichtet.
Es ist ein Feiertags-Gericht,
kein Scherbengericht.

Überlebens-(Rhyt)Mus(s)

Ich will dich preisen und deinen Ruhm besingen unter den Völkern.
Psalm 18,50

In der Elberfelder Übersetzung heißt der Vers:

Darum, Jahwe, will ich dich preisen unter den Nationen, und Psalmen singen deinem Namen.

Darum, o Gott,
weil du bei mir bleibst,
wie sehr ich mich auch von dir entferne,
weil du verzeihst,
wenn ich reumütig wieder zu dir umkehre,
weil du mir den Weg zeigst,
auch in dunkelster Nacht,
weil du mir guttust und
ich ohne dich verloren wäre,
weil du aus mir scheinst
und aus mir sprichst,
darum danke ich dir und
blogge von dir.
Das ist Psalmen singen,
öffentliches Bekennen,
dir dienen, soweit ich kann,
auf heutige Art.
Jeden Tag Rückbesinnung auf dich,
jeden Tag Einkehr bei dir,
jeden Tag Verankerung in dir!
Überlebens – (Rhyt)Mus(s).

Da dachte ich …

Da dachte ich: Ich will nicht mehr an ihn denken und nicht mehr in seinem Namen predigen….

Zwei begnadete Prediger,
die ihr Suject verloren haben,
ausgebrannt,
verloren.

Der eine katholischer Priester,
der andere evangelischer Pastor.

Dreieinhalb Jahre später:

Beide predigen nicht mehr.
Beide haben ihre Berufung verlassen,
beide flüchten sich von einer vermeintlichen Idylle in die nächste,
die sich dann alle faktisch als Hölle erweisen,
immer auf der Flucht,
glauben sich hinter Privatheit verstecken zu können,
sitzen ihren eigenen Lebenslügen auf,
laufen brünftig einem Leben hinterher,
von dem sie glauben,
es versäumt zu haben,
immer meinend,
noch etwas Besseres verdient zu haben,
das sie aus dem Leben herausschlagen können,
nicht erkennend,
dass sie auch nach einem
halben Jahrhundert Leben
nichts vom Leben und Lebensrealitäten
verstanden haben,
dass sie ein weiteres Mal
scheitern werden,
weil sie auf ihre eigenen
Lebenslügen hereinfallen,
die innere Stimme niederkämpfend,
die Zweifel hegt,
die vernehmbar vor dem Erdbeben warnt,
das sich tief im Innern
schon zusammenbraut und
ihre Welt ein weiteres Mal
in Trümmer legen wird.

Da dachte ich:
Ich will nicht mehr an sie denken,
weil mein Herz, denke ich an sie,
nur noch weint.

 Weinendes Herz

Bequemlichkeit

Ich will die Übriggebliebenen meiner Herde sammeln aus allen Ländern und will sie wiederbringen zu ihren Weideplätzen, dass sie sollen wachsen und viel werden.
Jeremia 23,3

Ein wichtiger Teil fehlt in der Losung, es wird weggelassen, was nicht in die Theologie passt:

Und ich werde den Überrest meiner Schafe sammeln aus all den Ländern, wohin ich sie vertrieben habe; und ich werde sie auf ihre Triften zurückbringen, dass sie fruchtbar seien und sich mehren.

Gott reißt uns aus unserer Bequemlichkeit,
aus der Position des Zuschauers,
serviert uns seinen gedeckten Tisch nicht frei Haus,
Gott fordert uns, will dass wir säen und ernten und
nicht nur ihn und seine Güte und Gnade konsumieren.
Gott reißt uns aus unserer Bequemlichkeit.

Abseits

Wer weiß? Vielleicht lässt Gott es sich gereuen und wendet sich ab von seinem grimmigen Zorn, dass wir nicht verderben.
Jona 3,9

In der Elberfelder ist übersetzt:

Wer weiß? Gott möchte sich wenden und es sich gereuen lassen, und umkehren von der Glut seines Zornes, dass wir nicht umkommen.

Alles hat seine Konsequenzen.
Wenn man denkt,
man kann folgenlos tun und treiben was man will,
wahllos, skrupellos, egoistisch, brutal, rücksichtslos,
manövriert man sich selbst ins Abseits.

Heftig zu Gott rufen,
Umkehren,
ja dann, wer weiß…

Umkehr?

HERR, Gott Zebaoth, tröste uns wieder; lass leuchten dein Antlitz, so genesen wir.
Psalm 80,20

In der Elberfelder ist übersetzt:

Jahwe, Gott der Heerscharen! Führe uns zurück; laß dein Angesicht leuchten, so werden wir gerettet werden.

Tja,
wollen wir uns trösten lassen von Gott,
mit unseren eigensinnigen Entscheidungen,
oder beten wir darum,
dass Gott uns zu ihm zurückführt?

Ein himmelweiter oder erdenenger Unterschied!

Gott am Kittel packen

Lass deiner sich freuen und fröhlich sein alle, die nach dir fragen.
Psalm 40,17

In der Elberfelder Übersetzung heißt der gleiche Vers:

Lass fröhlich sein und sich freuen in dir alle, die dich suchen; die deine Rettung lieben, lass stets sagen: Erhoben sei Jahwe!

Eine Anfrage stellen heißt,
nicht unbedingt eine Antwort erwarten,
mal sehen.

Nach Gott suchen heißt,
nicht nachlassen,
sich mit ihm auszutauschen,
ihn am Kittel packen,
wie Jakob den Engel,
wenn wir ihn zu verlieren drohen.

7 junge Menschen

Vergesst nicht zu danken, jeden Tag.

Sieben junge Menschen in einem Auto,
unterwegs zu einem Sportturnier,
Fahranfänger.
Schon als ich es gehört habe,
wollte ich lieber nicht darüber nachdenken.

Als mein Sohn spät immer noch nicht zu Hause war,
wollte ich ihm gerade eine Whatsapp schicken, wo er denn bleibe,
als ich endlich seine Stimme im Hausflur hörte.

Sie hatten einen Platten,
nur durch Zufall entdeckt,
mussten Reifenwechseln,
auch das will gelernt sein,
und dann mit dem Reserverad
auf der Autobahn mit 80 zurück.
Nicht auszudenken,
wenn der Reifen in voller Fahrt
geplatzt wäre.

Sieben junge Menschen in einem Auto
wohlbehalten zurück!

Vergesst nicht zu danken, jeden Tag!

 7 junge Menschen - danken

Ansprüche

Wo sind denn deine Götter, die du dir gemacht hast? Lass sie aufstehen; lass sehen, ob sie dir helfen können in deiner Not!
Jeremia 2,28

Wieviel wir auch beanspruchen,
Gott gibt seinen Anspruch,
uns seine Hand auszustrecken,
nicht auf.

Gerechtigkeit

Psalmen und Psalter

 Denn gerecht ist Jehova, Gerechtigkeiten liebt er. Sein Angesicht schaut den Aufrichtigen an. ( Psalm 11,7 )

Gott ist gerecht.
Sein Auge sieht den Aufrichtigen
und er hat ein Auge auf ihn.
In guten und in schlechten Tagen
und wenn unsere Welt ins Wanken kommt.
Er gibt uns Halt,
damit wir nicht verloren gehen.

Psalm 11:7

https://www.bible.com/de/bible/58/psa.11

Gott ist….

Eine Generation rühmt der andern deine Werke, und deine mächtigen Taten verkünden sie.
Psalm 145,4

Gott ist nicht Theorie,
Gott ist nicht Theologie,
Gott ist nicht Religion.

Gott ist Erfahrung,
Gott ist Wissen,
Gott ist Vertrauen.

Gott ist eine feste Größe,
Gott ist eine Unbekannte,
Gott ist Gegenwart.

Gott ist,
wenn er aus einem scheint und wirkt.

Hindernisse

Du sollst dem Tauben nicht fluchen und sollst vor den Blinden kein Hindernis legen, denn du sollst dich vor deinem Gott fürchten.
3.Mose 19,14

Lieber Gott,
an was willst du mich erinnern?
Vor drei Tagen bin ich fast erstickt,
und vor zwei Tagen bin ich ungeschickt gefallen,
so dass ich noch ein Weilchen davon habe.
Lege, o Gott, so wenig Hindernisse wie möglich vor mich,
damit ich nicht falle.

Der tiefste Fall wäre, dich zu verlieren,
im Leben oder Sterben.

(PS: Diese Hindernisse haben auch dau geführt, dass ich den Losungstext in 31/2 Jahren zum ersten Mal nicht tagesaktuell veröffentlicht habe. Die Stammleser werden es gemarkt haben. In das ein oder andere kann man sich nur fügen, man wird nicht gefragt, ob es einem passt)

Innen-Lärm

Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist, und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.
Micha 6,8

Oder in der Elberfelder Übersetzung:

Er hat dir kundgetan, o Mensch, was gut ist; und was fordert Jahwe von dir, als Recht zu üben und Güte zu lieben, und demütig zu wandeln mit deinem Gott?

Gott spricht zu uns,
er tut in uns kund,
wo unser Platz ist,
was unser Weg ist und
was wir in seinem Sinne
bewegen können.

Wir müssen in nur
in uns zu Wort kommen lassen.
Wenn wir mit uns selbst
und dem Lärm,
den wir um uns machen,
beschäftigt sind,
anstatt mit ihm zu kommunizieren,
überhören wir ihn.

Eigensinn

Du musst innewerden und erfahren, was es für Jammer und Herzeleid bringt, den HERRN, deinen Gott, zu verlassen und ihn nicht zu fürchten.
Jeremia 2,19

Sprichwörter haben oft einen tiefen Sinn.
Eines heißt:
Hochmut kommt vor dem Fall.
Eigensinn, anstatt Gottvertrauen.
Gott führt uns auf der rechten Straße.
Wenn der Eigensinn siegt,
wen haben wir geschlagen?

Sonnenbrille

HERR, steh auf, dass nicht Menschen die Oberhand gewinnen.
Psalm 9,20

Der Mensch redet seine Missetaten schön,
versucht sich im schönsten Licht darzustellen,
wo es vonnöten wäre, seine Sonnenbrille abzusetzen,
die einem den Blick auf Gott verdunkelt.

Peiniger

Gott der HERR hilft mir, darum werde ich nicht zuschanden.
Jesaja 50,7

Mit Gott im Herzen
ist man gegen
alle Pein und alle Peiniger
gewappnet.

Gut, sich daran zu erinnern,
wenn man Gefahr läuft,
den Mut und die Zuversicht
zu verlieren.