Auch wir wollen dem HERRN dienen; denn er ist unser Gott.
Josua 24,18
Gott dienen wollen, heißt,
den Dienst an seinem Wort
in seinen Mittelpunkt stellen wollen,
Jesus nachfolgen wollen.
Auch wir wollen dem HERRN dienen; denn er ist unser Gott.
Josua 24,18
Gott dienen wollen, heißt,
den Dienst an seinem Wort
in seinen Mittelpunkt stellen wollen,
Jesus nachfolgen wollen.
Habe ich dir nicht Vortreffliches aufgeschrieben,
an Ratschlägen und Erkenntnis, um dir kundzutun
die Richtschnur der Worte der Wahrheit?
( Sprüche 22, 19-21 )
Ihr sollt den HERRN, euren Gott, nicht versuchen.
5.Mose 6,16
Der Mensch denkt,
er weiß alles besser und
so kann Gott es ihm nicht recht machen,
was immer er bewirkt:
Es wird geklagt,
über Gott und die Menschen,
Gott als Klagemauer.
Der HERR macht im Meer einen Weg und in starken Wassern Bahn.
Jesaja 43,16
Wenn die Lage noch so verfahren ist,
Gott glättet die Wogen.
Mein Volk soll meiner Gaben die Fülle haben, spricht der HERR.
Jeremia 31,14
In der Elberfelder Übersetzung heißt es:
Und ich will die Seele der Priester laben mit Fett, und mein Volk wird sich an meinen Gütern sättigen, spricht Jahwe.
Die Prediger tragen das Wort weiter,
wenn sie wahres Wort weitergeben,
sättigen sie diejenigen,
die zuhören,
mit Gottes Gut.
Lieber Luther,
Die (falschen) Worte des Ohrenbläsers, der Spruch für den gestrigen Tag, ist mir, wie eigentlich immer, gestern im Leben begegnet. Ich habe einen Text gelesen, einen Vorstellungstext und gedacht: Den kennst du doch. Eine Passage ist mir darin damals schon aufgefallen, weil sie offensichtlich geflunkert war, und nun stand sie schon wieder da.
Nachgeschaut, und tatsächlich, ich bin fündig geworden, ein Griff und ich hatte das Heftchen zur Hand. 2008 geschrieben. Der beinah identische Text, Alter, Frau und Ort ausgewechselt, eiliges Leben, und fertig ist die Laube.
Alte vergilbte Tapeten für neue zu verkaufen, in der Hoffnung oder sogar Erwartung, dass es keiner merkt – wer hat schon so ein langes Gedächtnis – mag arbeitsökonomisch sein, ist aber dennoch Unrecht an den Menschen, an die sie gerichtet sind, sie denken und erwarten, das Gesagte komme aus ehrlichem Herzen und entspreche der Wahrheit und es ist doch nichts als Betrug. Weiterlesen „Nichtweiterso, Ohrenbläser“
Gottes Ratschluss besiegt alle Grillen im Kopf ( Sprüche 19,21 )
Gott ist ein Zufluchtsort in allen Lebenslagen ( Psalm 18,2 )
Mit innerer Freude habe ich auf das Jahr geblickt,
nicht wissend,
woher sie kommt.
Bisher hat das Neue Jahr nur Nackenschläge gebracht.
Beide habe ich vorausgesehen und
doch schmerzen sie unendlich,
wenn sie eintreten.
Heute hat mich mein weiser Bruder angerufen,
mein Bruder im Geist,
mein Bruder im Glauben,
mein Bruder im Leben.
Das Telefonat musste er sich abringen.
Ich habe keine Zeit,
hat er gesagt.
Er meinte damit,
das habe ich erst später verstanden,
er habe nicht mehr lange zu Atmen.
Ich habe es kommen sehen.
Und nun, wo der Augenblick nah ist,
rinnen mir die Tränen über das Gesicht.
Er hat mich begleitet,
ich habe ihn begleitet.
Gedanken ausgetauscht,
gemeinsam Gott gesucht,
Glaubenserfahrungen bestaunt,
ohne Scheu Dogmen überwunden,
gemeinsam verstanden,
gemeinsam gesehen,
wo andere blind sind,
wie mit keinem anderen geglaubt,
tiefer und tiefer,
weiter hinein in unbekanntes Land,
weiter Gott entgegen …
Mein weiser Bruder,
der Benediktinermönch,
hat sich heute von mir verabschiedet:
Ich werde mich eine ganze Weile nicht mehr melden.
Nein, ins Krankenhaus gehe er nicht.
Er ist 87 oder 88 Jahre,
ich weiß es nicht genau.
Er hat viele Brüder beim Sterben begleitet,
er hat viele gut und nicht gut sterben sehen,
das harte Leben hat ihn weise gemacht,
er weiß, wann es soweit ist und
Gott seine Tür aufmacht.
Ich danke dir für alles, hat er gesagt,
und eine ganze Reihe aufgezählt,
ich danke dir für alles,
was du mir gegeben hast.
Ich danke dir,
dass ich dich kennen durfte.
Das wollte ich dir noch einmal
direkt gesagt haben.
Seine Liebe und Zuneigung
floss mir entgegen.
Ich habe es kommen sehen.
Und nun, wo der Augenblick nah ist,
rinnen mir die Tränen über das Gesicht.
Er hat gehört,
wie ich die Fassung verloren habe,
ich konnte ihm noch tränenerstickt zurufen:
Bis irgendwann einmal!
Ja, bis irgendwann einmal,
hat er gesagt.
Wir beide wissen,
dass es so ist.
Und wenn nicht,
dann rufe ich wieder an.
Ich glaube, wir beide wissen,
dass wir zum letzten Mal
telefoniert haben.
Dann hat er schnell aufgelegt.
Nur nicht sentimental werden.
Ich habe es kommen sehen.
Und nun, wo der Augenblick nah ist,
rinnen mir die Tränen über das Gesicht.
Er wird sich schlafen legen,
er ist vorbereitet,
wir haben oft über den Tod,
über seinen Tod gesprochen.
Und darüber, dass der Tod
der Weg ins andere Leben ist.
Da sind wir beide ganz gewiss.
Mein weiser Bruder,
wie unendlich werde ich dich vermissen.
Ich hoffe und bete und glaube,
Gott schickt dir einen Engel
auf dem Weg in sein Reich;
dorthin, wo der große Atem ist,
du wieder Atem schöpfen kannst und
der Mensch aufatmen kann.
Und du,
befreit von deinem müden Körper,
befreit von engen Klostermauern
befreit von jeglicher Begrenzung,
befreit wird deine Seele fliegen wie ein Adler,
der seinen Horst findet.
Flieg, mein weiser Bruder, flieg!
Ich habe es kommen sehen.
Und nun, wo der Augenblick nah ist,
rinnen mir die Tränen über das Gesicht.
Auf böser Grundlage kann das Glück nicht gedeihen. (Sprüche 17, 13)
Kein Mensch im Land wird noch klagen, er sei von Krankheit und Schwäche geplagt; denn die Schuld des Volkes ist vergeben.
Jesaja 33,24
Und die Elberfelder übersetzt mit anderem Sinn:
Und kein Einwohner wird sagen: Ich bin schwach. Dem Volke, das darin wohnt, wird die Missetat vergeben sein. –
Wenn wir im Tempel Gottes wohnen,
in seiner Heiligen Stadt,
auf seinem Zionsberg,
an dem Ort,
den wir nicht beschreiben können,
aber zu dem wir hindrängen,
ist alle Wanderschaft
und alle Missetat
vergangen.
Jeder Mensch kann für sich tun, was in seinem Vermögen liegt (Spr 16, 6)
Der HERR spricht: Ich bin bei ihm in der Not, ich will ihn herausreißen und zu Ehren bringen.
Psalm 91,15
Und in der Elberfelder Übersetzung wieder einmal ganz anders:
Er wird mich anrufen, und ich werde ihm antworten, ich werde bei ihm sein in der Bedrängnis; ich werde ihn befreien und ihn verherrlichen.
Gott wird uns anrufen.
Gott wird uns antworten.
Gott wird unsere Bedrängnis lösen.
Gott wird uns befreien.
Gott wird uns herrlich machen.
Lieber Luther,
wie du sicher bemerkt hast, befasse ich mich verstärkt mit der Weisheitsliteratur der Bibel, mit den Sprüchen und Psalmen. Beides sind Schatztruhen für den Glauben. Die Inhalte können auch heute noch bestehen, sofern man sich nicht von kirchlichen Dogmen in seinem Blickfeld begrenzen lässt. So will ich dieses Jahr schauen, wohin mich diese Weisheitsliteratur führt, das ein oder andere mit dir teilen. Womit ich mich sicher nicht befasse, sind die Predigttexte für dieses Kirchenjahr. Episteln. Jede Woche lese ich und versuche, etwas aus ihnen herauszuziehen, was nicht Dogma ist, aber es gelingt nicht. So lasse ich diese Texte links liegen, ich brauche mich nicht selbstkasteien.
Wofür hat Jesus gestanden? Weiterlesen „Bibel Zwistigkeiten“