Heilen

Erhebet Jehova, unseren Gott, und fallet nieder an seinem heiligen Berge! Denn heilig ist Jehova, unser Gott.
Psalm 99,9

Unser Heil ist bei Gott.
Er heilt uns im Leben,
im Sterben und
im neuen Leben.
Viele Chancen,
unsere Wunden
verbinden zu lassen.
Wir müssen dem Arzt
nur trauen.

Vorfahrt

Was entsteht, schon längst war sein Name genannt; und es ist bekannt, was ein Mensch sein wird, und er vermag nicht mit dem zu rechten, der stärker ist als er.
Prediger 6,10

Auf Gottes Fahrbahn
fahren wir sicher,
auf unseren Abwegen
verirren wir uns.
Gottes Vorfahrt
uneingeschränkt anzuerkennen,
erfordert Demut.

Unglaube

Die Könige der Erde hätten es nicht geglaubt, noch alle Bewohner des Erdkreises, dass Bedränger und Feind in die Tore Jerusalems kommen würden.
Klagelieder 4,12

Gott sammelt am Ende alle,
unabhängig, ob wir das glauben
oder nicht.

Selbstgerechtigkeit

Jehova richte zwischen mir und dir, und Jehova räche mich an dir; aber meine Hand soll nicht wider dich sein.
1.Samuel 24,13

Der Mensch sollte sich nicht
zum Gott aufschwingen.
Selbstgerechtigkeit führt
unweigerlich zum Fall.
Gerecht ist Gott allein.

Nabelschnur

Auf dich bin ich geworfen von Mutterschoße an, von meiner Mutter Leibe an bist du mein Gott.
Psalm 22,10

Gottes Schoß birgt uns auch,
wenn wir vom Mutterschoß
entbunden sind.
Wenn wir die Nabelschnur
zu ihm nicht durchtrennen,
nährt er uns und
erhält uns am Leben.

Moralisch abgestumpft

Ein hartes Gesicht ist mir kundgetan: Der Räuber raubt, und der Verwüster verwüstet.
Jesaja 21,2

Wenn Verwüster nicht aufgehalten werden,
Räuber ungestraft rauben dürfen,
und seien es Kinder,
dann ist die Gesellschaft
moralisch abgestumpft.
Wachsen kann nur,
was man in einer Gesellschaft
gedeihen lässt.

Leere

Und Esra pries Jehova, den großen Gott, und das ganze Volk antwortete: Amen, Amen! Indem sie ihre Hände emporhoben und sich verneigten und vor Jehova niederwarfen, mit dem Anlitz zur Erde.
Nehemia 8,6

Wahre Demut ist eine Herausforderung.
Insbesondere in Zeiten der Anfechtung.
Leere Worte und leere Gesten
hinterlassen Leere.

Gefängnis

Führe aus dem Gefängnis heraus meine Seele, damit ich deinen Namen preise!
Psalm 142,7

Nicht Gott versteckt sich vor uns,
wir verstecken uns vor ihm und
flüchten in unser selbstgewähltes Gefängnis.
Mit Gottes Hilfe vermögen wir
unsere Sträflingsketten zu sprengen
und unsere Seele zu befreien.

Limit

Hast du mich nicht hingegossen wie Milch, und wie Käse hast du mich gerinnen lassen?
Hiob 10,10

Das Alter hinterlässt Spuren,
Krankheiten können uns an unser Limit bringen.
Unzufriedenheit und Unheil lässt uns mit Gott hadern.
Wie leicht sind wir doch in unserem Gottvertrauen zu erschüttern.
Gott antwortet auch dem hadernden Menschen,
ob wir ihn hören mögen, steht auf einem anderen Blatt.

Stärke

Und ich erstarkte, weil die Hand Jehovas, meines Gottes, über mir war.
Esra 7,28

Wie schwach wir uns auch fühlen,
wie machtlos, wie verkauft:
Gott gibt uns Stärke!

Narrenhaus

Wenn du den Narren mit der Keule im Mörser zerstießest, mitten under der Grütze, so würde seine Narrheit doch nicht von ihm weichen.
Sprüche 27,22

Narren bleiben Narren,
egal welche Position sie bekleiden.
Narren auch diejenigen,
die den Narren folgen.
Die Welt: ein Narrenhaus!

Gratwanderung

Ich aber, ich habe auf deine Güte vertraut; mein Herz soll frohlocken über deine Rettung. Ich will Jehova singen, denn er hat wohlgetan an mir.
Psalm 13,5

Das Leben ist eine Gratwanderung.
Von heute auf morgen
kann das Unheil anklopfen, ganz unverhofft,
mitten in anderen Planungen.

Das Leben ist eine Gratwanderung,
es geht immer auch schlimmer,
bis zum Schlimmsten,
seien wir dankbar, wenn das Schlimme
weniger schlimm ist, als es hätte sein können.

Schwierige Situationen

Und Jehova war mit Joseph und wandte ihm Güte zu und gab ihm Gnade in den Augen des Obersten der Feste.
1.Mose 39,21

Unsere äußere Situation
drückt auf unser inneres Wohlbefinden.
Man kann jedoch in allem Negativen
Positives finden, auch wenn es
auf den ersten Blick nicht sicht- und fühlbar ist.
Mit Gottvertrauen lassen sich alle
Situationen meistern, wie schwer sie auch sind.

Türen offen halten

Und Jephta sprach zu den Ältesten von Gilead: Seid ihr es nicht, die mich gehasst und mich aus dem Hause meines Vaters vertrieben haben? Und warum kommet ihr jetzt zu mir, da ihr in Bedrängnis seid?
Richter 11,7

Man trifft sich immer zweimal im Leben,
sagt das Sprichwort.
Deshalb sollte man die Tür nie ganz zuschlagen.
Sie geht schwer wieder auf.

Eingangstor

Und er sprach zu mir: Fürchte dich nicht, Daniel! Denn von dem ersten Tage an, da du deinHerz darauf gerichtet hast, Verständnis zu erlangen und dich vor deinem Gott zu demütigen, sind eine Worte erhört worden; und um deiner Worte willen bin ich gekommen.
Daniel 10,12

Zuversicht, Vertrauen und Demut
sind das Eingangstor
zu Gott.

 

Zeit

Ich wandte mich und sah unter der Sonne, dass nicht den Schnellen der Lauf gehört, und nicht den Helden der Krieg, und auch nicht den Weisen das Brot, und auch nicht den Verständigen der Reichtum, und auch nicht den Kenntnisreichen die Gunst; denn Zeit und Schicksal trifft sie alle.
Prediger 9,11

Egal wie schnell, mutig,
klug, weise, verständig ein Mensch ist
und ein anderer vielleicht nicht:
die Uhr läuft für alle im gleichen Takt und
Schicksalschläge hat keiner in seiner Hand.
Darin sind wir alle gleich.

Selektive Wahrnehmung

Führe heraus das blinde Volk, das doch Augen hat, und die Tauben, die doch Ohren haben.
Jesaja 43,8

Die Augen verschließen und verdrängen,
die Ohren zuklappen und weghören,
die Wahrheit eines jeden einzelnen
ist selektive Wahrnehmung.
Das gilt auch für das Göttliche.

Wieso nehmen die einen wahr
und die anderen nicht?
Liegt es etwa am Augen verschließen
und Ohren zuklappen?
Der Tag wird kommen,
an dem uns Augen und Ohren geöffnet werden!

Wunderversprecher

Und so starb Saul wegen seiner Treulosigkeit, die er wider Jehova begangen, betreffs des Wortes Jehovas, das er nicht beobachtet hatte, und auch weil er eine Totenbeschwörerin aufsuchte, um sie zu befragen; aber Jehova befragte er nicht.
1.Chronik 10,13-14

Esoterik,
Horoskope,
Ratgeber – in jeder Form -,
Wunderversprecher,
falsche Heilsbringer
trifft man an jeder Ecke.
Auf sie zu hören,
ist tödlich.
Der einzige,
der Leben bewirken kann,
ist Gott.

Schnelllebigkeit

So spricht die ganze Gemeinde Jehovas: Was ist das für eine Treulosigkeit, die ihr gegen den Gott Israels begangen habt, dass ihr euch heute abwendet von der Nachfolge Jehovas, indem ihr euch einen Altar bauet, um euch heute wider Jehova zu empören?
Josua 22,16

Zu falschen Göttern werden viele stilisiert.
Vergängliche Götter!

Heute auf dem Olymp,
morgen auf dem Altar
der schnellen Vergänglichkeit geopfert.

Der EINE Gott?
Treue?
Werte, die viele nicht mehr kennen.
Sie wissen nicht, was sie verpassen!