Die Belehrung der Weisen ist ein Born des Lebens, um zu entgehen den Fallstricken des Todes.
Sprüche 13,14
Weise,
wer auf Gott hört.
Sitzen auch Fürsten und bereden sich wider mich, dein Knecht sinnt über deine Satzungen.
Psalm 119,23
Sich durch Störmanöver
nicht aus der Ruhe bringen lassen,
Großkotze und Möchtegernkönige
reden und innerlich abprallen lassen,
sich besinnen,
wer das Maß der Dinge ist.
Auf einmal ging er ihr nach, wie ein Ochs zur Schlachtbank geht, und wie Fußfesseln zur Züchtigung des Narren dienen, bis ein Pfeil seine Leber zerspaltet; wie ein Vogel zur Schlinge eilt und nicht weiß, dass es sein Leben gilt.
Sprüche 7,22
Liebe macht blind,
Eifer uneinsichtig,
Sucht hemmungslos.
Alle drei werfen aus dem Gleichgewicht.
Aus seiner Mitte gerissen,
verliert Mensch die Balance
und torkelt dem Abgrund entgegen,
taub für jedes Argument.
Und mein Herz in mir ging mit sich zu Rate, und ich klagte die Edlen und die Vorsteher an und sagte zu ihnen: Ihr treibt Wucher an euren Brüdern!
Nehemia 5,7
Es ist bequem,
Missstände zwar zu sehen,
aber nichts dagegen zu unternehmen.
Es ist mutig,
Missstände anzuprangern
und sich dabei nicht entmutigen zu lassen.
Es ist manchmal lebensgefährlich,
Missständen entgegenzutreten
und sich nicht einschüchtern zu lassen.
So werden sich freuen alle, die auf dich trauen: ewig werden sie jubeln, und du wirst sie beschirmen; und in dir werden frohlocken, die deinen Namen lieben.
Psalm 5,11
Gott in SEINEM Innern begegnen,
kann man nur, wenn
man alles Äußere ablegt.
Doch wann tun wir das schon,
außer im Tod?
Warten aufs Christkind…
Darum wird euretwegen Zion als Acker gepflügt werden, und Jerusalem wird zu Trümmerhaufen und der Berg des Hauses zu Waldeshöhen werden.
Micha 3,12
Weihnachten ist vorbei,
der Festmodus weicht langsam dem Alltag.
Die vom Kerzenschein in milden Glanz
getauchte Realität erscheint wieder
in ihrem kalten Licht.
Weihnachten hat daran nichts geändert.
Die Kassen haben geklingelt,
der Baum ist schon wieder entsorgt,
die falschen Weihnachtsengel neu verkleidet,
die Fettpolster dicker,
Oma, Opa, Tanten, Onkel, Kinder, Enkel
wieder abgereist,
die Heiligenscheine abgefallen.
Gott in den Weihnachtkisten verstaut.
Weihnachten ade!
Alle schon in den Startblöcken für das neue Jahr.
Auf die Plätze,
fertig,
weiter so.
Euretwegen wird der Berg des Hauses zu Waldeshöhen werden!
Voller Christbäume, die alle Zeit haben, die sie brauchen,
um zu wachsen.
Aber die auf den HERRN hoffen, gewinnen neue Kraft; sie heben die Schwingen empor wie die Adler, sie laufen und ermatten nicht, sie gehen und ermüden nicht.
Jesaja 40,31
Das Neue Jahr vor uns,
Bauchgrummeln in uns.
Gegen Bauchgrummeln:
Die auf Gott hoffen,
gewinnen neue Kraft!
Wie Adler schwingen sie sich
über die Dinge.
Und wenn wir müde werden,
die Augen schmerzen,
von dem was sie sehen,
die Ohren taub werden,
von all dem Halali,
die Flügel schmerzen,
unser Antrieb stottert,
erinnern wir uns an Gottes Kraft,
die uns wieder empor hebt,
Auftrieb gibt,
wenn wir es brauchen
und uns wieder über den Dingen
fliegen lässt.
Mein Knecht bist du, ich habe dich erwählt und nicht verworfen – fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir! Habe keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ja, ich halte dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit.
Jesaja 41,9-10
Es gibt genug Gründe,
verunsichert zu sein:
die politische Lage,
die Befürchtung von Altersarmut,
Arbeitslosigkeit, moderne Sklaverei,
der Raubbau an den endlichen Ressourcen
und der gepeinigten Natur,
endliche Möglichkeiten aus einem
unendlichen Reservoir menschlicher Abgründe.
Fürchte dich nicht,
hab keine Angst,
ich bin dein Gott,
ich stärke und helfe dir.
DIE Weihnachtsbotschaft!
Ich, wir, die Menschheit
braucht Gottes Beistand
dringlicher denn je.
Eure Neumonde und eure Festzeiten hasst meine Seele, sie sind mir zur Last geworden, ich bin des Tragens müde.
Jesaja 1, 14
Weihnachten.
Viele wissen gar nicht mehr,
was der Anlass ist und
von denen, die es wissen,
ist er fremd,
sie mögen die Weihnachtsmärchen
nicht (mehr) glauben.
Gott mag stöhnen:
Eure Festzeiten hasst meine Seele,
sie sind mir zur Last geworden,
ich bin des Tragens müde.
Und es wird geschehen an jenem Tag, da werden die Berge triefen von Most und die Hügel überfließen von Milch, und alle Bäche Judas werden strömen, voll von Wasser. Und eine Quelle wird aus dem Haus des HERRN hervorbrechen und das Tal Schittim bewässern.
Joel 4,18
Gott ist der Nährboden,
auf dem wir gut gedeihen,
die nie versiegende Quelle,
die uns speist.