Gedenke meiner, mein Gott, zum Guten!
Nehemia 13,31
Lass mich, o Gott,
wachsen,
gedenke meiner!
Wenn ihr aber betet, sollt ihr nicht plappern wie die von den Nationen; denn sie meinen, dass sie um ihres vielen Redens willen erhört werden. Seid ihnen nun nicht gleich! Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet.
Matthäus 6,7-8
Vor Gott kommt es nicht auf die Beredtheit an.
Jedes Wort ist überflüssig,
denn er kennt es schon,
bevor es ausgesprochen wird.
Beten meint Kontemplation,
das innere (Kon-)Zentriertsein
auf den Einen.
Das kann man nur im Stillen.
Vollständig nach innen gewandt.
Jedes Wort stört die innere Begegnung mit Gott.
Wer sich wahrhaft und ehrlich an Gott wendet,
den hört er,
dessen Flehen,
dessen Gebet,
erreichen ihn,
der ist von ihm
als Kind angenommen.
Wer im Herzen denkt,
na ja, das ist eine Annahme,
dass Gott mich annimmt,
der vertraut seinen eigenen Annahmen
mehr als Gott,
ist Beten unter Vorbehalt,
dass Gott sich erst noch
verifizieren muss,
ist eine bedingte Annahme von Gott.
Das ist Beten verstrickt in Annahmen,
ohne Gott einfach anzunehmen.
Vielleicht einfach mal die Strickmaschen
fallen lassen…
Psalm 6:9
Lass, o Gott, mein Gebet
vor dir bestehen,
sei Hüter dessen,
was ich vor dich bringe,
sei wachsam,
dass ich mich nicht verführen lasse,
der Verlockung des schönen Scheins erliege,
gut rede vor dir,
was nicht zu entschuldigen ist,
um etwas bitte,
was in den Abgrund führt.
Bewache, o Gott,
mein Herz,
denn was aus meinem Mund kommt,
habe ich auch in meinem Herzen.
Psalm 141:3
Einer meiner Lieblingspsalmen, Psalm 139. Ein Gebet, eine wunderbare Liebeserklärung an Gott:
Gott,
du hast mich erforscht und erkannt.
Du kennst mein Verweilen und mein Eilen,
du verstehst meine Gedanken von Ferne.
Du sichtest mein Tun und Lassen und
bist vertraut mit all meinen Wegen.
Das Wort ist noch nicht auf meiner Zunge,
und du kennst es schon.
Von hinten und von vorne umgibst du mich,
du hast auf mich deine Hand gelegt.
Dein Tun und Wirken
ist zu wunderbar, zu hoch für mich,
als dass ich mich mit dir messen könnte.
Wohin sollte ich mich verstecken vor deinem Geist,
wohin fliehen vor deinem Angesicht?
Flöge ich gen Himmel,
du bist da!
Ginge ich durch die Hölle,
du bist da!
Nähme ich Flügel der Morgenröte,
ließe mich nieder am äußersten Ende des Meeres:
Auch dort würde deine Hand mich leiten und
deine Rechte mich fassen.
Spräche ich:
Finsternis möge mich umhüllen,
das Licht um mich her werde Nacht,
die Nacht würde trotzdem leuchten wie der Tag,
die Finsternis wäre wie das Licht.
Denn von dir komme ich,
du wobst mich im Mutterleib.
O Gott,
ich preise dich,
dass ich auf eine erstaunliche,
ausgezeichnete Weise gemacht bin.
Wunderbar sind deine Werke und
Meine Seele weiß es sehr wohl.
Du kanntest mich,
bevor ich eine Gestalt hatte,
ich bin gewirkt von dir wie ein Stickwerk
in den untersten Regionen der Erde.
Deine Augen sahen bereits mein ungeformtes Sein,
meine Tage waren schon entworfen,
meine Zeit bestimmt,
als es Tag und Zeit noch nicht gab.
Wie kostbar sind mir deine Gedanken, o Gott,
wie gewaltig sind sie in Summe,
sie sind zahlreicher als alle Sandkörner.
Halte von mir fern das Böse,
die Blutmenschen,
die dich vorschieben und
dabei Verbrechen begehen,
die bei deinem Namen schwören und
nichts als in die eigene Tasche wirtschaften.
Erforsche mich, o Gott,
erkenne mein Herz,
prüfe mich und
erkenne meine Gedanken.
Blicke auf mich,
wenn meine Wege abweichen,
führe mich zurück,
leite mich auf ewigen Weg!
Amen.
Der Schlüssel zu den Himmeln,
liegt bei dir, o Gott,
nur durch dich und deine Gnade
können wir erblühen.
Sei mir gnädig, o Gott!
Amen.
Psalm 123:1
In den Fangstricken von Lug und Trug
verheddert sich jede Seele.
Gott, befreie mich!
Psalm 120:2
Sei mein Anker, o Gott,
festige meine Schritte
in deinem Wort,
lass kein Unrecht mich beherrschen!
Erlöse mich von menschlicher Bedrückung und
ich will wandeln nach deinem Recht.
Lass dein Angesicht leuchten über dein Kind
und lehre mich deinen Weg!
Amen.
Psalm 119:133-135
Preise Gott, meine Seele,
und all mein Inneres seinen heiligen Namen!
Preise Gott, meine Seele,
und vergiss nicht alle seine Wohltaten!
Preist Gott,
ihr seine Engel,
ihr Gewaltigen an Kraft,
Täter seines Wortes,
gehorsam der Stimme seines Wortes!
Preist Gott,
alle seine Heerscharen,
ihr seine Diener,
Täter seines Wohlgefallens!
Preist Gott,
alle seine Werke,
an allen Orten seiner Herrschaft!
Preise Gott, meine Seele!
Psalm 103:2,20-22
Psalmen singen heißt,
Zwiegespräch halten mit Gott.
Es freut sich die Seele und
das Herz jubelt ihm entgegen.
Psalm 95:2
Ich preise dich, HERR; denn du hast mich aus der Tiefe gezogen.
Psalm 30,2
In der Elberfelder heißt der ganze Vers:
Ich will dich erheben, Jahwe, denn du hast mich emporgezogen und hast nicht über mich sich freuen lassen meine Feinde.
Ich will dich erheben, o Gott,
denn du hast mich emporgezogen zu dir,
hast mich nicht in meiner Dunkelheit gelassen,
hast mich aus meinen Fallgruben befreit,
hast mich nicht fallen lassen.
Ich will dich erheben, o Gott,
denn du hast mich emporgezogen zu dir.
Du Gott,
bist unser Schutz und Schild,
Gerechtigkeit und Recht
sind deines Thrones Stütze,
Güte und Wahrheit
gehen vor dir her,
in deinem Licht wandeln wir,
du entzündest in uns dein Licht.
Glückselig, wer nicht schläft und
dein Leuchten und deine Wärme
in sich spürt.
Gepriesen seist du, Gott, in Ewigkeit.
Amen.
Psalm 89:14-18
Ach, HERR, lass doch deine Ohren aufmerken, dass du das Gebet hörst, das ich jetzt vor dir bete Tag und Nacht für deine Knechte.
Nehemia 1,6
Es lohnt sich, den ganzen Vers zu lesen, nach Elberfelder Übersetzung:
Ach, Jahwe, Gott des Himmels, du, der große und furchtbare Gott, der den Bund und die Güte denen bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote halten: lass doch dein Ohr aufmerksam und deine Augen offen sein, dass du hörest auf das Gebet deines Knechtes, welches ich heute, Tag und Nacht, für die Kinder Israel, deine Knechte, vor dir bete, und wie ich die Sünden der Kinder Israel bekenne, die wir gegen dich begangen haben! Auch wir, ich und meines Vaters Haus, haben gesündigt.
Vor Gott hilft keine Fassade,
nur reine Wahrheit.
Was uns selbst anbelangt und
das, was wir verantworten.
Beten ohne Fassade
lässt keinen Putz vor Gott blättern,
sondern offenbart unser reines Mauerwerk.
Gott hört jedes Schreien!
Auch Jesu Schreien.
Karfreitag!
Psalm 88:2
Zwischen Furcht und Frucht
liegt nur ein Buchstabendreher.
Gott, lehre das „r“ und das „u“
in der richtigen Reihenfolge
im Herzen zu buchstabieren,
so, dass es vor dir richtig
geschrieben ist.
Amen.
Psalm 86:11
Es sehnt sich,
ja, es schmachtet meine Seele
nach deinen Vorhöfen, o Gott.
Selbst der Sperling hat ein Haus gefunden,
und die Schwalbe ein Nest für sich,
wo sie ihre Jungen hineinlegt,
nahe deinen Altären,
HERR der Heerscharen,
mein König und
mein Gott.
Glückselig,
die da wohnen in deinem Haus!
stets werden sie dich loben.
Glückselig die Menschen,
deren Stärke in dir ist,
in deren Herz
gebahnte Wege sind!
Durch das Tränental gehend,
machen sie es
zu einem Quellenort;
ja, mit Segnungen
bedeckt ihr Herz
der Frühregen.
Sie gehen von Kraft zu Kraft,
sie erscheinen vor dir, o Gott,
in Zion.
Wie der Sperling ein Nest findet,
so lass auch mich, o Gott,
bei dir wohnen.
Jehova, Gott der Heerscharen,
höre mein Gebet,
du Gott Jakobs!
Amen.
Psalm 84:2-8
Lass uns Gipfelstürmer erkennen, o Gott, dass du
der Größte,
der Weiseste,
der Vertrauenswürdigste,
der Voraussichtigste,
der Treueste,
der Verlässlichste,
der Höchste,
dass du allein, o Gott,
unser Gut,
unser Anfang & Ende
unser Wohlergehen
bist.
Amen.
Psalm 83:18
Sei nicht ferne von mir, denn Angst ist nahe; denn es ist hier kein Helfer.
Psalm 22,12
Was oder wer immer uns bedrängt,
beten und auf Gott vertrauen,
er führt uns aus der Bedrängung,
unmittelbar,
verlässlich,
wirksam.
Toll! Jeden Tag denke ich das.
Geboten hat Gott deine Stärke!
Stärke, o Gott, das, was du für uns gewirkt hast!
Stärke, o Gott, deine Stärke in uns!
Stärke, o Gott, unser Vertrauen in deine Stärke!
Lass uns nicht vergessen, o Gott, dass wir stark sind,
weil du uns stark machst!
Psalm 68:28
Du allein kennst das Herz aller Menschenkinder.
1.Könige 8,39
So höre, Gott,
und vergib und
tue und gib einem jeden
nach all seinen Wegen,
wie du sein Herz kennst,
denn du,
du allein kennst das Herz
aller Menschenkinder
(Nach Elberfelder Übersetzung)