Lass dich nur von Gott beherrschen (Spr 6)
Oder:
Seht die Vögel unter dem Himmel (Mt 6,26)
Schlagwort: Meditation
Rufen
Sehnsucht nach Frieden
Quelle
Wind
Gesegnete Weihnachten!
Umkehr
Kehrt um zum HERRN, von welchem ihr so sehr abgewichen seid!
Jesaja 31,6
„Kehrt um“ heißt,
kehrt euer Inneres um,
gebt ihm eine neue Richtung,
richtet euch aus auf den,
der euch heilt.
Geschafft
Idyllen
Entscheidung
Der Mensch wirft das Los; aber es fällt, wie der HERR will.
Sprüche 16,33
Oder nach Elberfelder, den Blick von der Äußerlichkeit in das Innere wendend:
Das Los wird in dem Busen geworfen, aber all seine Entscheidung kommt von Jahwe.
Bei allem Abwägen und
Denken in Alternative und Szenarien,
bei allem Gedankenschmalz,
das wir investieren:
Die beste Entscheidung ist,
sich in allem, was man tut,
auf Gott zu verlassen.
Lebensart
Mensch ist Teil der Natur,
findet in ihr sein Spiegelbild.
Nicht nur der Mensch lebt in einer Welt in Auflösung,
auch die übrige Kreatur.
Lebensräume die verschwinden,
Lebensarten, die den Überlebenskampf verlieren,
Idioten, die auf die bedrohte Spezies
zu ihrem Spaß auch noch schießen
oder auf ihr herumtrampeln.
Pflanzen, Bäume, Sträucher,
haben ihre eigene Überlebensstrategie.
Es gibt Vorsichtigere,
die werfen konservativ ihre Blätter zeitig ab
gehen keinerlei Risiko ein und –
begeben sich in die Eiszeit.
Und es gibt Mutigere der gleichen Art,
die gehen mit der veränderten Zeit, abwägend,
ob es wohl noch kälter wird oder nicht,
ob sie im Licht noch wachsen können oder
das Risiko eingehen, doch noch zu erfrieren.
Sie behalten ihre Blätter mutig,
setzen sie dem Wind aus,
zeigen Flagge,
sind Kämpfer
in widriger Umgebung.
Blickt man sie an,
erkennt man die verschiedene Lebensart,
kahle Äste hier, volles grünes Laub da,
die Faulen und die Fleißigen,
die Ängstlichen und die Mutigen,
die Zurückschauenden und die Vorwärtsblickenden.
Charaktersache.
Überleben werden alle,
unabhängig von der jeweiligen Lebensart.
Leben löst sich nicht im Nichts auf,
es wandelt nur in der Zeit mit der Zeit
die Form seines Daseins,
unabhängig von der jeweiligen Lebensart
des Lebens in der jeweiligen Zeit.
Lebensart in der jeweiligen Form ist
verstehens-, definitions- und zeitabhängig,
aber unabhängig in ihrem Sein.
Darin besteht das wahre Leben
und sein Fortbestand.
Der gläubige Mensch weiß, wohin er geht,
wenn seine derzeitige Lebensart zu Ende ist,
nicht aus dem Leben, sondern in eine andere ART Leben,
DIE LEBENS – ART
in ihrer vollendeten Kunst.
Unfassbar
Du sollst anbeten vor dem HERRN, deinem Gott, und sollst fröhlich sein über alles Gut, das der HERR, dein Gott, dir und deinem Hause gegeben hat.
5.Mose 26,10.11
Jeden Tag
danken
für das Gute,
das Gott
für mich tut,
unfassbar
und ein Geschenk,
jeden Tag.
Trümmermenschen
Es gibt Menschen,
die Frieden predigen
und Krieg führen,
die zertrümmern und
sich dann davonschleichen,
in unversehrtes Land und
auch dort wieder
Trümmer hinterlassen.
Trümmermenschen,
die Ruinen sind.
Eines Tages müssen sie
die Trümmer,
die sie geschlagen haben,
wieder zusammenlesen,
jeden einzelnen Stein.
Das ist die Zeit,
von der geschrieben steht,
„an jenem Tag“.
An diesem Tag
werden sie,
was sie zerschlagen haben,
wieder aufbauen müssen,
damit sie wieder heil werden.
Das Innerste
Ehre den HERRN mit deinem Gut.
Sprüche 3,9
Die Ehrlichkeit deines Seins
ist in dein Innerstes geschrieben.
Wenn du diese Ehrlichkeit vor Gott bringst,
ehrst du ihn mit deinem Gut.
Blickwinkel
Sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer.
Psalm 14,3
Alle sind vom rechten Weg abgewichen,
keiner kann von sich behaupten,
er tue nur Gutes.
Das „Gute“ ist relativ,
blickwinkelabhängig.
Jeder sollte das bedenken,
bevor er den anderen
in die böse Ecke stellt.
Was für mich gut ist,
kann für den anderen böse sein.
Beherrschung
Ein Geduldiger ist besser als ein Starker und wer sich selbst beherrscht, besser als einer, der Städte gewinnt.
Sprüche 16,32
In der Elberfelder heißt dieser Spruch:
Besser ein Langmütiger als ein Held, und wer seinen Geist beherrscht, als wer eine Stadt erobert.
Ein Starker ist noch kein Held,
Zwischen gewinnen und erobern
stehen Freiwilligkeit und Zwang.
Zu was werden wir gezwungen?
Zu was zwingen wir uns selbst?
Lassen wir uns freiwillig hineinzwingen
in was wir nicht wollen?
Stellen wir uns dem inneren Kampf
zwischen dem Weg des geringsten Widerstandes,
zwischen Lebenslüge und Wahrhaftigkeit?
Beherrschen wir uns,
damit andere uns beherrschen?
Meinen Geist, o Gott, befehle ich in deine Hände.
Von dir allein möge er beherrscht sein.
Wege
Deine Augen stehen offen über allen Wegen der Menschenkinder.
Jeremia 32,19
Jeder muss seinen eigenen Weg gehen,
die Augen offenhalten oder wegsehen,
muss tun oder lassen,
es gibt soviele Wege, wie Menschen.
Auch zu Gott gibt es direkte Wege und Umwege,
aber immer nur den Weg über einen selbst.
Fehlschaltungen – 100 Mrd Nervenzellen
100 Milliarden Nervenzellen,
denken, planen, koordinieren
in unserem Gehirn.
100 Milliarden Nervenzellen,
die uns Kopfschmerzen bereiten,
uns auf Irrwege schicken. Weiterlesen „Fehlschaltungen – 100 Mrd Nervenzellen“
Überlebensstrategien
Mutig oder nicht?
Die Breitseite dem Wind aussetzen oder nicht?
Sorgen für jetzt oder für die Zukunft?
Sie täuschen lassen von der Großwetterlage oder nicht?
Sich zeigen oder sich verbergen?
Ballast abwerfen oder behalten?
Mensch in seiner Natur.
Uneinige Natur.
Gott mit seiner Natur,
wie sie in Teilen überlebt.
Entfremdung
Wie ein Einheimischer soll euch der Fremde gelten, der bei euch lebt.
3.Mose 19,34
Wir sind Wanderer durch die Zeit,
uns gegenseitig fremd,
und in der Entfremdung uns nah.













