Und sie dachten daran, dass Gott ihr Fels sei und Gott, der Höchste, ihr Erlöser.
Psalm 78,35
Gib lieber Gott,
dass in unser und
das kollektive Gedächtnis
die Erinnerung zurückkehrt,
dass du unser Fels und Erlöser bist.
Denn sie üben Betrug, der Dieb dringt ein, die Räuberbande plündert draußen. Aber sie bedenken nicht in ihrem Herzen, dass ich mich an all ihre Bosheit erinnere.
Hosea 7, 1-2
Menschen, die keine inneren Schranken mehr haben,
sind entfesselt und hemmungslos.
Wenn nicht jetzt,
irgendwann werden sie sich
in ihre eigenen Taten gefesselt sehen.
Es wird dabei absolut ungeschönt zugehen.
Und das Wort des HERRN geschah zu mir so: Menschensohn, sprich zu ihm: Du bist ein Land, das nicht benetzt, nicht beregnet ist am Tag des Zorns, dessen Obere in seiner Mitte sind wie ein brüllender Löwe, der Beute reißt. Seelen fressen sie, Reichtum und Kostbarkeiten nehmen sie, seine Witwen lassen sie zahlreich werden in seiner Mitte.
Hesekiel 22,23-25
Es gibt mehr brüllende Löwen,
als unsere Welt verkraften kann,
die Leben und Seelen fressen,
sich skrupellos bereichern und
ihre Schatz- und Machttruhen auf den Gräbern
der Ausbeutung von Mensch und Natur füllen.
Am Ende haben auch sie ausgebrüllt
und stehen als armselige Gestalt vor Gott.
So spricht der Herr, HERR: Das ist die Grenze, innerhalb derer ihr euch das Land als Erbe zuweisen sollt.
Hesekiel 47,13
Wir sind gerne Himmelsstürmer,
vergessen unsere Grenzen,
vergessen die Grenzen anderer,
begehen Grenzverletzungen und
vergessen dabei, dass wir,
wenn wir der Sonne zu nahekommen,
wie Ikarus abstürzen und ertrinken.
Die Einsicht kommt dann zu spät.
Darum, König, lass dir meinen Rat gefallen und brich mit deinen Sünden durch Gerechtigkeit und mit deinen Vergehen durch Barmherzigkeit gegen Elende, wenn dein Wohlergehen von Dauer sein soll!
Daniel 4,24
Es gibt immer eine Alternative,
zu dem, was man tut.
Es sollte immer unser Ziel sein,
eine Veränderung zum Besseren
anzustreben.
Gott gibt den Maßstab vor.
Und zur Zeit ihrer Bedrängnis schrien sie zu dir, und du hörtest vom Himmel her, und nach deinen großen Erbarmungen gabst du ihnen Retter; die retteten sie aus der Hand ihrer Bedränger. Aber sobald sie Ruhe hatten, taten sie wieder Böses vor dir.
Nehemia 9,27-28
Menschliche Verhaltensmuster haben sich
über Jahrtausende nicht verändert.
Sobald die Krise überstanden ist,
herrscht wieder Übermut und
der Retter hat ausgedient.
So spricht der HERR: Der Weise rühme sich nicht seiner Weisheit, und der Starke rühme sich nicht seiner Stärke, der Reiche rühme sich nicht seines Reichtums; sondern wer sich rühmt, rühme sich dessen: Einsicht zu haben und mich zu erkennen, dass ich der HERR bin.
Jeremia 9,22-23
Den einzigen Ruhm,
den wir vor Gott erlangen können,
ist Einsicht in das Göttliche zu gewinnen.
Das ist ewiger Ruhm.
Irdischer Ruhm ist, gerade erlangt,
schon wieder vergangen.
Denn du, mein Gott, hast das Ohr deines Knechtes geöffnet und gesagt, dass du ihm ein Haus bauen willst.
1.Chronik 17,25
Gott baut uns ein Haus,
wenn wir ihm ein Haus bauen.
Gott zieht bei uns ein,
wenn wir ihm den Raum geben.
Gott dient uns,
wenn wir ihm dienen.
Gott ist der beste Hausgenosse
für eine Lebens-Wohngemeinschaft.
Wach auf, Schwert, gegen meinen Hirten und gegen den Mann, der mein Gefährte ist!, spricht der HERR der Heerscharen. Schlage den Hirten, dass die Schafe sich zerstreuen! Und ich werde meine Hand den Kleinen zuwenden.
Sacharja 13, 7
Religionen zählen vor Gott nicht,
sie sind große Äußerlichkeiten.
Gott pfeift auf sie und
wendet seine Hand denen zu,
die sich ihm innerlich wahrhaftig zuwenden.
Unser Gott hat unsere Augen hell gemacht und uns ein wenig Belebung geschenkt in unserer Knechtschaft. Denn Knechte sind wir.
Esra 9,8-9
Solange man Mensch ist,
kann man reduzieren,
sich auf das Wesentliche zurückziehen,
aber man kann nicht alles lassen.
Menschsein heißt essen, trinken, wohnen,
am Leben teilnehmen,
Kohle verdienen.
Lebensknechtschaft.
Habe ich gesündigt? Was tat ich dir an, du Wächter der Menschen? Warum hast du mich dir zur Zielscheibe gesetzt, und warum werde ich mir zur Last?
Hiob 7,20
Willst du wissen, ob du schon geistig zum Kind Gottes geboren bist?
Solange du Leid in deinem Herzen hast um irgend ein Ding [es sei denn um Sünde], solange ist dein Kind nicht geboren.
Solange du Leid empfindest, hast du noch nicht alles gelassen. Wer alles lässt ist stetige Freude.
(Meister Eckhart, in: Predigten, Traktate, Sprüche, 4. Von stetiger Freude)
Der Übermut deines Herzens hat dich betrogen, dich, der in den Schlupfwinkeln der Felsen wohnt, in der Höhe seinen Sitz hat und in seinem Herzen spricht: Wer wird mich zur Erde hinabstürzen?
Obadja 3
Wer in der Höhe,
zwischen den Felsen wohnt,
glaubt sich erhaben über die Niederungen.
Wenn du dein Nest auch so hoch baust wie ein Adler,
selbst wenn du es zwischen die Sterne setzt,
dich als spirituellen Highflyer unangreifbar wähnst:
Ich werde dich von dort hinabstürzen,
spricht der HERR.
Gott setzt die Relationen wieder zurecht.
(Obadja 3-5)
Warum, HERR, lässt du uns von deinen Wegen abirren, verhärtest unser Herz, dass wir dich nicht fürchten?
Jesaja 63,17
Warum, ja warum, o Gott,
lässt du dies und das zu?
Die Verantwortung für das,
was der Mensch tut und nicht tut,
liegt bei uns selbst,
nicht bei Gott.
Gott entscheidet nicht für uns.
Er überlässt uns selbst die Entscheidung,
ob wir seinen Weg gehen wollen oder nicht.
Warum, ja warum, o Mensch,
sieht die Welt aus, wie sie aussieht,
im Großen wie im Kleinen?