Bedenke, was du tust

Nehmt euch in acht bei eurem Tun, denn beim HERRN, unserem Gott, gibt es keine Ungerechtigkeit und kein Ansehen der Person und keine Bestechlichkeit.
2.Chronik 19,7

Bedenke, was du tust,
damit du nicht eines Tages
vor Gott stehst
und dich schämst.

Verschiedene Stiefel

Der HERR ist gerecht in allen seinen Wegen und gnädig in allen seinen Werken.
Psalm 145,17

Das, was wir gerecht finden und
Gottes Gerechtigkeit
sind verschiedene Stiefel,
die nicht verwechselt werden sollten.

Hochmut

Der HERR Zebaoth hat’s beschlossen – wer will’s wehren? Und seine Hand ist ausgereckt – wer will sie wenden?
Jesaja 14,27

Aller Hochmut wird einmal ein Ende haben.
Wer wagt, gegen Gott anzutreten?

Rucksack

Das Erdreich erschrickt und wird still, wenn Gott sich aufmacht zu richten, dass er helfe allen Elenden auf Erden.
Psalm 76,9-10

Jeder einzelne wird vor Gott stehen,
im Rucksack, sein Leben.
Wohl dem,
der gut gepackt hat.

Himmelsmacht

HERR, verdirb dein Volk und dein Erbe nicht, das du durch deine große Kraft erlöst hast!
5.Mose 9,26

Gottes Kraft
ist eine Himmelsmacht,
die wir höchstens erahnen können.

Unheilige Einigkeit

Sie gieren alle, Klein und Groß, nach unrechtem Gewinn, und Propheten und Priester gehen alle mit Lüge um und heilen den Schaden meines Volks nur obenhin, indem sie sagen: »Friede! Friede!«, und ist doch nicht Friede.
Jeremia 6,13-14

Friede, Friede und
Liebe, Liebe,
Phrasen dreschende
unheilige Einigkeit,
fernab jeglicher Realität.

An euren Worten werdet ihr gemessen!

Kindergebet

Wir wollen mit euch gehen, denn wir hören, dass Gott mit euch ist.
Sacharja 8,23

In der Elberfelder Übersetzung heißt es:

So spricht Jahwe der Heerscharen: In jenen Tagen, da werden zehn Männer aus allerlei Sprachen der Nationen ergreifen, ja, ergreifen werden sie den Rockzipfel eines jüdischen Mannes und sagen: Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, daß Gott mit euch ist.

Wer sagt, was überzeugt?
Wem folgen wir?
Kirchen?
Anderen Seelenverkäufer?
Wortgewandten Verführern?
Maßstab ist,
was Gott einem ins Herz gibt.

Ich bin klein,
mein Herz ist rein.
Kindergebet.

Gerechter Richter

Psalmen und Psalter

Was recht ist, dem sollst du nachjagen, damit du leben kannst.
5.Mose 16,20

Ein beträchtlicher Unterschied in der Elberfelder Übersetzung:

Der Gerechtigkeit, der Gerechtigkeit sollst du nachjagen, auf dass du lebest und das Land besitzest, welches Jahwe, dein Gott, dir gibt.

Gerechtigkeit ist das, was vor Gott,
nicht den Menschen, recht ist.
Gerechter Richter ist Gott allein.
Seinem Urteil unterstelle ich mich gern.

Scharfe Ohren

Der HERR sprach zu Mose: Du sollst alles reden, was ich dir gebieten werde.
2.Mose 7,1.2

Man muss kein großer Redner sein,
um von Gott zu erzählen,
ohne scharfe Ohren bleiben es jedoch –
leere Reden.

Guter Geist

HERR, du gabst unsern Vätern deinen guten Geist, um sie zu unterweisen.
Nehemia 9,20

Du lässt deine Kinder nicht darben, o Gott,
du gibst allen Generationen,
was sie brauchen,
um zu wachsen.

Ausgänge

Du machst fröhlich, was da lebet im Osten wie im Westen.
Psalm 65,9

So ganz steht das nicht in der Elberfelder Übersetzung:

Und es fürchten sich die Bewohner der Enden der Erde, vor deinen Zeichen; du machst jauchzen die Ausgänge des Morgens und des Abends.

Gott bewirkt den Aufgang des Morgenglanzes
und den Ausgang der Abendröte.
Alle Auf- und Ausgänge führen zu ihm.

Ehre sei Gott

Der HERR segnet, die ihn fürchten, die Kleinen und die Großen.
Psalm 115,13

Gott die Ehre geben,
kann jeder,
unabhängig, ob er
arm oder reich,
bedeutsam oder unscheinbar,
klein oder groß ist.
Der Segen folgt auf den Fuß.

Regentage

Ich sprach, als es mir gut ging: Ich werde nimmermehr wanken. Aber als du dein Antlitz verbargest, erschrak ich.
Psalm 30,7.8

In der Elberfelder Übersetzung heißen die 2 Verse:

Ich zwar sagte in meinem Wohlergehen: Ich werde nicht wanken ewiglich. Jahwe! In deiner Gunst hattest du festgestellt meinen Berg; du verbargst dein Angesicht, ich ward bestürzt.

Und dann?
Dann rief und flehte ich zu dir,
und du hast mein Wehklagen
in einen Reigen verwandelt,
du hast mein Sacktuch gelöst und
mich mit Freude umgürtet,
auf dass meine Seele dich besinge
und nicht schweige!
(Ps 30, 9-13)

Wir lieben Sonnentage,
Regentage zermürben uns.

Jedoch, mein Berg steht fest,
du hast ihn gegründet,
Wenn die Sonne nicht scheint,
friere ich und
rufe nach deiner Wärme.
Und du bist da,
so dass ich auch die trüben Tage
überstehe.

Mein Gott,
in Ewigkeit werde ich dich preisen!

Fehlendes Herz

Sorge im Herzen bedrückt den Menschen; aber ein freundliches Wort erfreut ihn.
Sprüche 12,25

Das freundliche Wort,
auf das man wartet,
weil man denkt,
es spricht sich einfach.

Wenn es nicht kommt,
gibt die Lücke Antwort
und sagt:
Es fehlt an Herz,
geh weiter.

Dienen wollen

Auch wir wollen dem HERRN dienen; denn er ist unser Gott.
Josua 24,18

Gott dienen wollen, heißt,
den Dienst an seinem Wort
in seinen Mittelpunkt stellen wollen,
Jesus nachfolgen wollen.

Klagemauer

Ihr sollt den HERRN, euren Gott, nicht versuchen.
5.Mose 6,16

Der Mensch denkt,
er weiß alles besser und
so kann Gott es ihm nicht recht machen,
was immer er bewirkt:
Es wird geklagt,
über Gott und die Menschen,
Gott als Klagemauer.

Predigerwort

Mein Volk soll meiner Gaben die Fülle haben, spricht der HERR.
Jeremia 31,14

In der Elberfelder Übersetzung heißt es:

Und ich will die Seele der Priester laben mit Fett, und mein Volk wird sich an meinen Gütern sättigen, spricht Jahwe.

Die Prediger tragen das Wort weiter,
wenn sie wahres Wort weitergeben,
sättigen sie diejenigen,
die zuhören,
mit Gottes Gut.

Erstes Gebot

Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
2.Mose 20,3

Die stärkste und die häufigste Botschaft in der Bibel,
das erste, wichtigste und vornehmste Gebot:

Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!

Das gilt auch noch nach 3000 Jahren.
Gibt es auch nur einen, der bestehen kann?

Ende der Wanderschaft

Kein Mensch im Land wird noch klagen, er sei von Krankheit und Schwäche geplagt; denn die Schuld des Volkes ist vergeben.
Jesaja 33,24

Und die Elberfelder übersetzt mit anderem Sinn:

Und kein Einwohner wird sagen: Ich bin schwach. Dem Volke, das darin wohnt, wird die Missetat vergeben sein. –

Wenn wir im Tempel Gottes wohnen,
in seiner Heiligen Stadt,
auf seinem Zionsberg,
an dem Ort,
den wir nicht beschreiben können,
aber zu dem wir hindrängen,
ist alle Wanderschaft
und alle Missetat
vergangen.