Ehre sei Gott

Der HERR segnet, die ihn fürchten, die Kleinen und die Großen.
Psalm 115,13

Gott die Ehre geben,
kann jeder,
unabhängig, ob er
arm oder reich,
bedeutsam oder unscheinbar,
klein oder groß ist.
Der Segen folgt auf den Fuß.

Veröffentlicht von

Deborrah

Spirituelle Pilgerreise zu mir selbst; Auseinandersetzung mit Kirche, Religion, Glaube, Gott, Bibel; Meditatives; Impulse zu den Herrnhuter Losungen / Tageslosungen; Lieber Luther Predigten

5 Gedanken zu „Ehre sei Gott“

  1. Damit habe ich heute ein Problem. Ich fürchte Gott nicht (mehr). Vielmehr glaube ich, das er mich lieb hat, selbst, wenn ich mich in manchen Zeiten von ihm abwende.

    Die Ehre geben klingt da schon anders.

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    1. Das hebräische Wort, ich habe das extra nochmals nachgelesen, bevor ich den Text geschrieben habe, meint beides Furcht und Erfurcht, Furcht aber mehr im Sinne von erschauern: Man erschauert vor der Größe Gottes im Sinne eines Gänsehaut-WOWs. Gottesfurcht heißt, im Sinne der Psalmen auf den Wegen Gottes wandeln, auf sein Wort zu hören, als Mensch sich auf Gott ausrichten, ihm die Ehre geben. Deshalb habe ich das auch so geschrieben.

      Gottesfurcht meint nicht Angst vor Gott. Wer Angst vor Gott hat, dem wurde von den Kirchen und ihren Lehren Angst gemacht. Wenn du eine große Kathedrale betrittst, erfasst dich eine gewisse Ehrfurcht: du mäßigst deinen Schritt, du dämpfst deine Stimme, du trittst nicht mit Stallschuhen an den Altar. Du hast keine Angst, sondern nimmst dich nur zurück, weil du deine Kleinheit erkennst. Ein unermesslich Vielfaches ist es mit Gott.

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  2. Mein Einwand hat mit meinem alten Bild von unserem Schöpfer zu tun. Ein Bild von vor sehr vielen Jahren, damals war ER für mich eher ein strafender Gott, der jedem das seine zukommen lässt. Das ist zu sehen im Kontext mit meiner Art zu leben, zu dieser Zeit.

    Ehr-Furcht und Schaudern…ja.

    Heute weiß ich, ER liebt mich. sonst würde ich nicht mehr leben. ER straft nicht, sondern lässt mir stets die Wahl, seinen Willen zu erkennen und anzunehmen oder meinen (freien) Willen zu leben. Dann allerdings mit allen Konsequenzen. Seinen Willen (für mich) zu erkennen ist dabei meine größte Herausforderung, steht doch oft genug immer noch mein Ego im Wege. Auch bedarf es dafür Ruhe und Stille, die ich selten finde.

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