Undenkbar

Du sollst heute wissen und zu Herzen nehmen, dass der HERR Gott ist oben im Himmel und unten auf Erden und sonst keiner.
5.Mose 4,39

Gott ist überall,
auch in den Räumen,
die wir nicht mehr denken können.

Hochmut

Der HERR ist hoch und sieht auf den Niedrigen und kennt den Stolzen von ferne.
Psalm 138,6

In der Elberfelder ist wie folgt übersetzt:

Denn Jahwe ist hoch, und er sieht den Niedrigen, und den Hochmütigen erkennt er von ferne.

Das Sehen und Herabsehen
markiert die Scheidelinie
zwischen Hochmut und Demut.

Gott ist nicht hochmütig.
Hochmütig ist der Mensch,
der Gott Hochmut unterstellt.

Gott sieht den Hochmütigen und den Demütigen.
Alles Weitere ist vorgezeichnet,
ohne dass der Mensch erkennt,
was es ist.

Türsteher

So spricht der HERR: Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner Füße! Was ist denn das für ein Haus, das ihr mir bauen könntet?
Jesaja 66,1

Unser Leben,
wie erscheint es wichtig in unseren Augen.
Was ist es für ein Haus,
das ihr mir bauen könntet?

Wir sind nicht die Baumeister.
Wir sind diejenigen,
die in das Haus einziehen wollen.

Gott, nimm mich,
nicht nur als Mieter auf Zeit,
lass mich passieren,
Türsteher meines Lebens!

Wunderbar

Das soll mein Ruhm und meine Wonne, mein Preis und meine Ehre sein unter allen Völkern auf Erden, wenn sie all das Gute hören, das ich Jerusalem tue.
Jeremia 33,9

In der Elberfelder heißt der gleiche Vers:

Und sie soll mir zum Freudennamen, zum Ruhm und zum Schmuck sein bei allen Nationen der Erde, welche all das Gute hören werden, das ich ihnen tue. Und sie werden zittern und beben über all das Gute und über all den Frieden, den ich ihr angedeihen lasse. –

Gott ist gegenwärtig.
Diejenigen, die all das Gute,
das er tut, hören,
sind sein Schmuck
und seine Zierde.
Unbeschreiblich
Wunderbar.

Strohfeuer

Ein Prophet, der Träume hat, der erzähle Träume; wer aber mein Wort hat, der predige mein Wort recht. Wie reimen sich Stroh und Weizen zusammen?, spricht der HERR.
Jeremia 23,28

Ich bevorzuge die Elberfelder Übersetzung, die klarer ist:

Der Prophet, der einen Traum hat, erzähle den Traum; und wer mein Wort hat, rede mein Wort in Wahrheit! Was hat das Stroh mit dem Korn gemein? spricht Jahwe.

Fabuliererei,
Weltuntergangsvoraussagen,
sich für Gott ausgeben:
Gottes Name wird für vieles missbraucht.
Alles Strohfeuer,
das verbrennt.
Wer aber Gottes Wort hat,
wird Frucht bringen.

Hauch von Eitelkeit

Der HERR kennt die Gedanken der Menschen: sie sind nur ein Hauch!
Psalm 94,11

In der Elberfelder Übersetzung heißt es:

Jahwe kennt die Gedanken des Menschen, dass sie Eitelkeit sind.

Der Mensch, in ewigen Kategorien
ein kurzer Hauch von Eitelkeit,
gepaart mit Größenwahn.

Verständnis

Muss ich nicht das halten und reden, was mir der HERR in den Mund gibt?
4.Mose 23,12

Was Gott einem vermittelt,
sollte man folgen,
auch wenn nicht jeder
es versteht.

Gottes Wege

Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohlmachen.
Psalm 37,5

Anders in der Elberfelder Übersetzung:

Befiehl Jahwe deinen Weg und vertraue auf ihn! Und er wird handeln.

Gott ist niemand,
dem man vorschreiben kann,
wie er unsere Wege gefälligst zu leiten hat.

Gottes Wege sind nicht vorhersehbar.
Ob in unseren Augen gut oder schlecht,
spielt dabei keine Rolle,
es ist unser Wertesystem,
das wir ihm gern unterstellen.

Gottes Wege sind nicht zu hinterfragen,
sie sind vertrauensvoll zu gehen.

Paradies

Du wirst sein wie ein bewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, der es nie an Wasser fehlt.
Jesaja 58,11

Du wirst sein wie ein bewässerter Garten,
wie eine Wasserquelle,
der es nie an Wasser fehlt.

Das Paradies,
das in uns wachsen wird,
das wir eines Tages
sein werden.

Die Aussicht
lässt jede Durststrecke
überstehen.

Gott lehre mich

Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen, denn du bist mein Gott; dein guter Geist führe mich auf ebener Bahn.
Psalm 143,10

Gott lehre mich,
wie ich auf deinen Wegen wandle!

Es sind ebene Bahnen.
Nicht immer sind wir gehorsame Schüler,
Kinder eben,
dann nehmen wir Umwege.
Beklagen können wir uns dann aber
über die ungeahnten Höhen und Tiefen
und die Schlaglöcher nicht.

Gott lehre mich,
wie ich auf deinen Wegen wandle!

Machtinteressen – ausscheiden

Dein Knecht lässt sich durch deine Gebote warnen.
Psalm 19,12

In der Elberfelder Übersetzung heißt es:

Auch wird dein Knecht durch sie belehrt; im Beobachten derselben ist großer Lohn.

Menschen haben Machtinteressen,
wollen beeinflussen, manipulieren.
Wenn man soweit durchdringt,
entdeckt man es bis in die ibelübersetzungen.

Zwischen Belehrung und Warnung.
Mensch, mach die unabhängig
und vertraue auf Gottes Stimme,
die in dir erklingt.

Esse die Interessen und scheide sie aus!

Ohne Schablone

Wo ist ein Gott im Himmel und auf Erden, der es deinen Werken und deiner Macht gleichtun könnte?
5.Mose 3,24

Was Gott IST und bewirkt,
übersteigt alle Vorstellungen,
die Menschen mit „Gott“ verbinden.
Deshalb besser sich kein Bild von
Gott machen.
Er passt in keine Schablone.

Sammelnder Gott

Gott will nicht das Leben wegnehmen, sondern er ist darauf bedacht, dass das Verstoßene nicht auch von ihm verstoßen werde.
2.Samuel 14,14

Ein ziemlich anderer Sinn in der Elberfelder Übersetzung (der ganze Vers), Textverständniswelten dazwischen:

Denn wir müssen gewisslich sterben und sind wie Wasser, das auf die Erde geschüttet ist, welches man nicht wieder sammeln kann; und Gott nimmt nicht das Leben weg, sondern er sinnt darauf, dass der Verstoßene nicht von ihm weg verstoßen bleibe.

In der Lutherübersetzung ist es ein verstoßender Gott, in der Elberfelder Übersetzung ein sammelnder Gott.

Ausstoßender Gott,
drohender Gott,
der Angst macht,
oder besorgter Gott,
der um uns wirbt,
da er uns gern sammeln möchte,
einer der Leben nicht wegnimmt,
sondern gibt?

Ich neige mich zum Elberfelder Verständnis.

Schläger

Der HERR richtet auf, die niedergeschlagen sind.
Psalm 146,8

Niedergeschlagen sind wir aus verschiedenen Gründen:
In den meisten Fällen sind wir selbst der wirksamste Schläger
gegen uns selbst.
Abrüsten!

Lebenskünstler

Du tust mir kund den Weg zum Leben.
Psalm 16,11

Lebenskünstler sein heißt,
die Kunst zu beherrschen,
Gott zu erkennen,
der vor einem her geht
und den Weg zum Leben zeigt.

Raffer

Wehe denen, die ein Haus zum andern bringen und einen Acker an den andern rücken, bis kein Raum mehr da ist und sie allein das Land besitzen!
Jesaja 5,8

Die Gierigen und Raffer,
die Rücksichtslosen,
die Geldscheffler,
die Knickerigen,
diejenigen, die für ihren Vorteil,
über Leichen gehen:

Wehe, wehe!
Der Tag wird kommen.

Gnade

Mose sprach zu dem HERRN: Wenn nicht dein Angesicht vorangeht, so führe uns nicht von hier hinauf.
2.Mose 33,15

Woran erkennt man,
dass man vor den Augen Gottes Gnade gefunden hat
und er einen beim Namen kennt?

Gott geht voran,
er lässt den Weg erkennen,
er ruft uns beim Namen,
er begleitet uns mit seiner Gnade und
erbarmt sich unser.

Gott kümmert sich.
Das erkennt man,
das weiß man,
das spürt man,
das erfährt man
jeden Tag.

Fingerzeig

Ich will mich erbarmen über das Haus Juda und will ihnen helfen, aber nicht durch Bogen, Schwert, Rüstung, Ross und Wagen.
Hosea 1,7

Gott hilft,
aber auf seine Weise,
die nicht unsere Weise sein muss.
Achtsamkeit ist,
seinen Fingerzeig
zu erkennen.

 

 

Überlegung

So kehrt nun um von euren bösen Wegen. Warum wollt ihr sterben?
Hesekiel 33,11

Im Zusammenhang heißt der Vers nach Elberfelder Übersetzung:

Sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht der Herr, Jahwe, ich habe kein Gefallen am Tode des Gesetzlosen, sondern daß der Gesetzlose von seinem Wege umkehre und lebe! Kehret um, kehret um von euren bösen Wegen! Denn warum wollt ihr sterben, Haus Israel?

Gott will uns sagen:
Ihr Nachkommen Jakobs,
ich will euch alle,
ich leide, wenn ihr euch anders entscheidet,
um jeden trauere ich.
Überlegt es euch noch einmal…

Gottes Recht

Wohl denen, die das Gebot halten und tun immerdar recht!
Psalm 106,3

In der Elberfelder Übersetzung heißt es:

Glückselig die das Recht bewahren, der Gerechtigkeit übt zu aller Zeit!

Recht und Gerechtigkeit meint
nicht Menschenrecht oder Menschengebot.
Es geht um Gottes Wahrheit und Recht,
die er einem ins Herz pflanzt.
Universal für Gottes Schöpfung gültiges Recht
oder menschliche Gerechtigkeit gibt es nicht,
hat es nie gegeben und
wird es nur vor Gott geben.
Der einzige,
der das bewerkstelligen kann,
ist er selbst.