Der HERR aber sprach: Gesehen habe ich das Elend meines Volkes in Ägypten, und sein Geschrei wegen seiner Antreiber habe ich gehört; ja, ich kenne seine Schmerzen.
2.Mose 3,7
Gott sieht, hört und rettet.
Dieser Tag ist dem HERRN, eurem Gott heilig!
Nehemia 8,9
Wer denkt,
der Sonntag oder der Sabbat sei gemeint,
denkt, er könne menschliche Zeitrechnung
auf Gottes Zeitrechnung übertragen.
Vor Gott sind 1000 Jahre wie ein Tag.
Gott ist zeitlos.
Jeder Tag ist ihm heilig,
jeder geheiligt,
der nach seinem Wort lebt,
unabhängig unserer Zeitrechnung
in Wochentagen.
Mein Herz kehrt sich in mir um, ganz und gar erregt ist all mein Mitleid. Nicht ausführen will ich die Glut meines Zornes, will nicht noch einmal Ephraim vernichten. Denn Gott bin ich und nicht ein Mensch, in deiner Mitte der Heilige; ich will nicht in Zornglut kommen.
Hosea 11,8-9
Gott sieht all das Unrecht,
das wir anrichten.
Er hat Mitleid mit uns.
Er steht über den Dingen.
Er ist Gott und – gottseidank –
kein Mensch.
Siehe, das Wort des HERRN haben sie verworfen. Und was für eine Weisheit haben sie nun?
Jeremia 8,9
Unrechter Gewinn,
in die eigene Tasche wirtschaften,
Falschheit vom Kleinsten bis zu Größten.
Sie fordern Frieden,
sagen Friede, Friede! –
und da ist doch kein Friede,
trägt jeder seinen Teil
zum Unfrieden bei.
Gottes Wort?
Hintangestellt,
verworfen,
überhört.
Die Tat in die falsche Waagschale gelegt.
Weisheit nach Menschenart.
Eigennütziger Mensch,
von der Schlange gebissen.
(nach Jeremia 8, 9-16)
Wer sich absondert, sucht nach einem Vorwand, gegen alle Weisheit platzt er los.
Sprüche 18,1
In der Rolle des Besonderen gefällt sich Mensch,
sich abheben vom Durchschnitt,
sich selbst dienen,
das Ego streicheln.
Anlässe finden sich täglich.
Im Ganzen kontraproduktiv,
doch wer sieht schon das Ganze?
Da sprach der HERR zu Salomo: Weil dir dies bewusst war und du meinen Bund nicht beachtet hast und meine Ordnungen, die ich dir geboten habe, werde ich das Königreich ganz bestimmt von dir wegreißen und es einem Knecht von dir geben.
1.Könige 11,11
Vom Bauchgefühl her wissen wir,
was richtig oder falsch ist.
Wie wir handeln,
steht auf einem anderen Blatt.
Wenn die Rechnung serviert wird,
dürfen wir nicht wirklich überrascht sein.
Ist Gottes Gnade für immer zu Ende? Hat das Wort aufgehört von Generation zu Generation? Hat Gott vergessen, gnädig zu sein? Hat er im Zorn verschlossen seine Erbarmungen?
Psalm 77,9-10
Fragen über Fragen,
die der verzweifelte Mensch Gott stellt,
angesichts einer gottlosen Welt.
Der Gläubigste stellt sie von Zeit zu Zeit.
Gott gibt Antwort.
Durch Tiefen führt sein Weg,
auf seinen Pfaden bekommt man
auch mal nasse Füße,
seine Gegenwart ist in jedem Alltag und
sei er noch so beschwerlich.
Gottes Fußspuren (an-)erkennt der Mensch
in schweren Stunden nicht gern,
doch sind sie gerade da zu finden.
Ohne Hader hinzunehmen,
ist DIE Herausforderung.
(nach Psalm 77, 11-21)
Denn wer unter euch, der einen Turm bauen will, setzt sich nicht vorher hin und berechnet die Kosten, ob er das Nötige zur Ausführung habe? Damit nicht etwa, wenn er den Grund gelegt hat und nicht vollenden kann, alle, die es sehen, anfangen, ihn zu verspotten, und sagen: Dieser Mensch hat angefangen zu bauen und konnte nicht vollenden.
Lukas 14,28-30
Zwischen Tür und Angel
trifft man Gott nicht.
Und es geschah, als Mose sich dem Lager näherte und das Kalb und die Reigentänze sah, da entbrannte der Zorn Moses, und er warf die Tafeln aus seinen Händen und zerschmetterte sie unten am Berg.
2.Mose 32,19
Heiliger Zorn packt einen,
wenn man sieht,
wie Menschen sich blenden lassen,
sich von falschem Glanz verführen lassen,
dumm um goldene Kälber tanzen.
Jetzt, wie vor tausenden von Jahren.
Mensch in der Falle des Menschseins.
Offensichtlich nicht lernfähig.
Denn du bist dem Geringen eine Festung gewesen, eine Festung dem Armen in seiner Bedrängnis, eine Zuflucht vor dem Wolkenbruch, ein Schatten vor der Hitze.
Jesaja 25, 4
In eine Festung muss man sich selbst retten,
vor dem Regen muss man sich selbst schützen,
den Schatten muss man selbst finden, will man nicht verbrennen.
Gott muss man mit ehrlichem Herzen suchen,
will man seine schützende und leitende Hand im Alltag entdecken.
Eigeninitiative und Selbstverantwortung eines jeden für sich selbst.
Nur achtet genau darauf, das Gebot und das Gesetz zu tun, das Mose, der Knecht des HERRN, euch befohlen hat; den HERRN, euren Gott, zu lieben und auf allen seinen Wegen zu wandeln und seine Gebote zu halten und ihm anzuhängen und ihm zu dienen mit eurem ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele!
Josua 22,5
Gott mit ganzem Herzen und ganzer Seele zu lieben,
Gott mit ganzem Herzen und ganzer Seele zu dienen,
fordert den ganzen Menschen.
Die Abwege beginnen am Scheideweg,
dort wo wir für Gott nur ein geteiltes Herz
übrig haben, unsere Seele ihren Focus verliert.