Überleben

Kommt und lasst uns zum HERRN umkehren! Denn er hat zerrissen, er wird uns auch heilen; er hat geschlagen, er wird uns auch verbinden. Er wird uns nach zwei Tagen neu beleben, am dritten Tag uns aufrichten, dass wir vor seinem Angesicht leben.
Hosea 6,1-2

Das Menschenleben ist wechselhaft.
Gott geht mit uns durch dick und dünn.
Mit ihm an unserer Seite
werden wir überleben,
denn er belebt uns neu,
wenn uns der Atem ausgeht.

Enttäuschung

Selbst mein Freund, auf den ich vertraute, der mein Brot aß, hat die Ferse gegen mich erhoben. Du aber, HERR, sei mir gnädig und richte mich auf, dass ich es ihnen vergelte.
Psalm 40, 10-11

Auch Menschen,
von denen man es nicht geglaubt hätte,
die einem Nahe stehen,
sind nicht immer verlässlich.
Die Enttäuschung zu überwinden,
dauert oft viele Jahre.

Wachstum

Sie gehen durch das Tränental und machen es zu einem Quellort. Ja, mit Segnungen bedeckt es der Frühregen.
Psalm 84,7

Gerade schlechte Zeiten
sind Zeiten des persönlichen Wachstums.

Zuhören

Worte der Weisen, in Ruhe gehört, sind mehr wert als das Geschrei des Herrschers.
Prediger 9,17

Geschrei der Herrschenden haben wir genug,
Weisheit weniger, auch nicht die Weisheit,
zuzuhören.

Alltagssorgen

Ja, ist nicht so mein Haus bei Gott? Hat er mir doch einen ewigen Bund gesetzt, in allem geordnet und bewahrt! Denn all mein Heil und all mein Wohlgefallen, lässt er es denn nicht sprießen?
2.Samuel 23,5

Die Zuversicht,
dass Gott mit mir und mit den Meinen ist,
hilft durch manche Sorgen mit den Meinen,
auch wenn ihnen selbst die nötige Einsicht fehlt
und selbst wenn man selbst manchmal ins Wanken gerät.

Gott sorgt für mich und die Meinen!

Glauben

Das Wort ist Wahrheit gewesen, das ich in meinem Land über deine Taten und über deine Weisheit gehört habe. Ich habe ihren Worten nicht geglaubt, bis ich gekommen bin und meine Augen es gesehen haben.
2.Chronik 9,5-6

Wir tun uns schwer mit dem Glauben,
wollen alles mit dem Verstand verstehen,
die Dinge fassen können,
sie mit unseren Augen sehen.

An Gott glauben heißt vertrauen,
ohne die vertrauten menschlichen Sensoren.

Gott ist weder verstehbar,
noch sichtbar,
noch fassbar.

Trübe Quelle

Mehr als alles, was man sonst bewahrt, behüte dein Herz! Denn in ihm entspringt die Quelle des Lebens.
Sprüche 4,23

Die Quelle der Gotteskraft und
der Gotteserkenntnis finden wir in uns.
Die Kunst liegt darin,
alle inneren und äußeren Verschmutzungen,
die die Quelle trüben,
auszuschalten.

Du allein

Wen habe ich im Himmel? Und außer dir habe ich an nichts Gefallen auf der Erde.
Psalm 73, 25

Wenn man lässt,
verlässt.
ablässt,
immer weiter,
immer mehr,
immer furchtloser,
immer bestimmter,
ist man irgendwann soweit zu sagen:
Ich habe an nichts Gefallen als an dir, o Gott!

Mangel

Und eine arme Witwe kam und legte zwei Scherflein ein, das ist ein Cent.
Markus 12,42

Was haben wir einzusetzen?
Was sind wir bereit zu geben?
Nicht von dem, das wir reichlich haben,
sondern von dem, was uns mangelt?

Eingebung

Aber es gibt einen Gott im Himmel, der Geheimnisse offenbart.
Daniel 2,28

Wir nennen es Ahnung,
nennen es Intuition,
nennen es Eingebung:
Manches scheint in einem lange auf,
bevor es eintritt,
schreit nein, lieber Gott,
aber am Ende sagt Gott ja
und es ist da.

Rechte Wege

Der Fels; vollkommen ist sein Tun, denn alle seine Wege sind recht.
5.Mose 32,4

Gottes Wege sind recht,
auch wenn wir sie manchmal
nicht gehen wollen.

Treue und Stärke

HERR, Gott der Heerscharen! Wer ist stark wie du, Jah? Deine Treue ist rings um dich her.
Psalm 89,9

Wer nah an Gott baut,
baut auf seine Treue
und seine Stärke.

Wortfluten

Da antwortete der HERR dem Hiob aus dem Sturm und sprach: Wer ist es, der den Ratschluss verdunkelt mit Worten ohne Erkenntnis?
Hiob 38,1-2

Wir ertrinken in Wortfluten,
insbesondere der sogenannten
sozialen Medien.
Vermüllen im Wortschwall
der leeren Phrasen,
inhaltsleerer Mitteilsamkeit,
wortreichen Anmaßungen.
Was wahr ist und was Fake,
kann man schon lange nicht mehr unterscheiden.

Wir sind es selbst, die den Ratschluss verdunkeln.
Mit Wortfluten ohne jegliche Erkenntnis.

Geschick

Ich werde euch zum Namen und zum Lobpreis machen unter allen Völkern der Erde, wenn ich euer Geschick vor euren Augen wenden werde, spricht der HERR.
Zefanja 3, 20

Das Geschick fährt einen Zickzackkurs.
Mal gelingen die Dinge,
manchmal ganz und gar nicht.
Die letzte Wendung wird unwiderruflich
zum Guten sein.

Prüfungen

Und ich, siehe, ich richte meinen Bund mit euch auf und mit euren Nachkommen nach euch und mit jedem lebenden Wesen, das bei euch ist.
1.Mose 9,9-10

Ich glaube fest an diesen Bund,
wie schwer die Prüfungen auch sind.

Zeit

Denn nicht in Hast sollt ihr ausziehen und nicht in Flucht weggehen. Denn der HERR zieht vor euch her, und eure Nachhut ist der Gott Israels.
Jesaja 52,12

Alles braucht seine Zeit,
sich zu verabschieden,
sich auf Neues einzustellen,
Mut zu fassen,
wegzugehen und
nach vorne zu schauen,
nicht mehr zurückzublicken.

Gott lässt uns die Zeit,
die wir brauchen,
er rahmt uns ein,
wo immer wir gerade stehen.

Leiden

Und er heilte viele an mancherlei Krankheiten Leidende, und er trieb viele Dämonen aus.
Markus 1,34

Leiden kann man viel,
an körperlichen Gebrechen,
an seelischen Bedrängungen und
an eingebildeten Krankheiten.

Mit Gott kann man alles Leiden überwinden.

Hochmut

Darum, so hat der Herr, HERR gesprochen: Weil sie hoch geworden ist an Wuchs und sie ihren Wipfel bis zwischen die Wolken streckte und ihr Herz sich wegen ihrer Höhe erhob, so werde ich sie in die Hand des Mächtigen der Nationen geben.
Hesekiel 31,10-11

Wer sich
hochlobt,
hochdient,
verkauft,
sich über seine Bestimmung erhebt,
sich anmaßt, was ihm nicht zukommt,
fällt tief.

Der beste Platz ist derjenige,
den Gott uns zuweist –
und sei er noch so bescheiden.

Hochmut kommt vor dem Fall.

Urvertrauen

Und Nathan sagte zum König: Geh hin, tu alles, was du im Herzen hast, denn der HERR ist mit dir!
2.Samuel 7,3

Gott lässt uns den rechten Weg finden.
Er hat ihn uns ins Herz gelegt.
Zu großes Selbstvertrauen und
fehlendes Urvertrauen in Gott
lässt uns oft weghören, zögern oder
gar einen anderen Weg einschlagen.

Vertrauen wagen und wir finden den rechten Weg!

Selbsterkenntnis

Da ließ Gott ihn allein, um ihn zu prüfen, damit er alles erkannte, was in seinem Herzen war.
2.Chronik 32,31

Sich selbst erkennt man nur,
wenn man auf sich selbst
zurückgeworfen ist.
Gott schweigt,
damit wir selbst die Dunkelheit in uns
vom Licht scheiden lernen.