Quintessenz des Lebens

Als ich aber ansah alle meine Werke, die meine Hand getan hatte, und die Mühe, die ich gehabt hatte, siehe, da war es alles eitel und Haschen nach Wind und kein Gewinn unter der Sonne.
Prediger 2,11

Nichts hinzuzufügen.
Quintessenz des Lebens.

Zeitlos

Dieser Tag ist dem HERRN, eurem Gott heilig!
Nehemia 8,9

Wer denkt,
der Sonntag oder der Sabbat sei gemeint,
denkt, er könne menschliche Zeitrechnung
auf Gottes Zeitrechnung übertragen.
Vor Gott sind 1000 Jahre wie ein Tag.
Gott ist zeitlos.
Jeder Tag ist ihm heilig,
jeder geheiligt,
der nach seinem Wort lebt,
unabhängig unserer Zeitrechnung
in Wochentagen.

Über den Dingen

Mein Herz kehrt sich in mir um, ganz und gar erregt ist all mein Mitleid. Nicht ausführen will ich die Glut meines Zornes, will nicht noch einmal Ephraim vernichten. Denn Gott bin ich und nicht ein Mensch, in deiner Mitte der Heilige; ich will nicht in Zornglut kommen.
Hosea 11,8-9

Gott sieht all das Unrecht,
das wir anrichten.
Er hat Mitleid mit uns.
Er steht über den Dingen.
Er ist Gott und – gottseidank –
kein Mensch.

Gottes Geist

Und danach wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen werde über alles Fleisch.
Joel 3,1

Gottes Geist macht sehend,
die einen früher,
die anderen später.

Und es wird geschehen:
Jeder der den Namen des Herrn anruft,
wird gerettet werden.

(Joel 3,1-5)

Schlachtfelder des Lebens

Und ich wandte mich und sah all die Unterdrückungen, die unter der Sonne geschehen. Und siehe, da waren Tränen der Unterdrückten, und sie hatten keinen Tröster. Und von der Hand ihrer Unterdrücker ging Gewalttat aus, und sie hatten keinen Tröster.
Prediger 4,1

Unterdrücker gibt es viele.
Noch mehr Opfer.
Schlachtfelder des Lebens.
Glücklich,
wer in allem Unglück
Gott als Tröster hat.

Falsche Waagschale

Siehe, das Wort des HERRN haben sie verworfen. Und was für eine Weisheit haben sie nun?
Jeremia 8,9

Unrechter Gewinn,
in die eigene Tasche wirtschaften,
Falschheit vom Kleinsten bis zu Größten.

Sie fordern Frieden,
sagen Friede, Friede! –
und da ist doch kein Friede,
trägt jeder seinen Teil
zum Unfrieden bei.

Gottes Wort?
Hintangestellt,
verworfen,
überhört.

Die Tat in die falsche Waagschale gelegt.

Weisheit nach Menschenart.
Eigennütziger Mensch,
von der Schlange gebissen.

(nach Jeremia 8, 9-16)

Wissen

Und wer in der Finsternis wandelt, weiß nicht, wohin er geht.
Johannes 12, 35

Wer aber im Licht wandelt,
weiß, wohin er geht.

Wieso sich für die Finsternis entscheiden,
wenn man in das Licht gehen kann?

Lichtfinsternis

Die Lampe des Leibes ist das Auge; wenn nun dein Auge klar ist, so wird dein ganzer Leib licht sein; wenn aber dein Auge böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß die Finsternis!
Matthäus 6,22-23

Wenn immer weniger Menschen
das Licht Gottes in sich sehen,
was können wir anders erwarten
als Finsternis,
dass Finsternis mit Licht verwechselt wird?
Wer nichts anderes kennt,
denkt Finsternis sei Licht.
Finsternis ist aber nicht Licht,
sondern Lichtfinsternis.

Ego streicheln

Wer sich absondert, sucht nach einem Vorwand, gegen alle Weisheit platzt er los.
Sprüche 18,1

In der Rolle des Besonderen gefällt sich Mensch,
sich abheben vom Durchschnitt,
sich selbst dienen,
das Ego streicheln.
Anlässe finden sich täglich.
Im Ganzen kontraproduktiv,
doch wer sieht schon das Ganze?

Rechnung

Da sprach der HERR zu Salomo: Weil dir dies bewusst war und du meinen Bund nicht beachtet hast und meine Ordnungen, die ich dir geboten habe, werde ich das Königreich ganz bestimmt von dir wegreißen und es einem Knecht von dir geben.
1.Könige 11,11

Vom Bauchgefühl her wissen wir,
was richtig oder falsch ist.
Wie wir handeln,
steht auf einem anderen Blatt.
Wenn die Rechnung serviert wird,
dürfen wir nicht wirklich überrascht sein.

Auf eine Karte setzen

Glücklich der, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist, dessen Hoffnung auf dem HERRN, seinem Gott, steht, der Himmel und Erde gemacht hat, das Meer und alles, was in ihnen ist; der Treue hält auf ewig.
Psalm 146, 5-6

Der schnelle Weg zum ganz persönlichen Glück:
Alles auf die Karte Gott setzen!

Anfeindungen

Als nun die Lade des Bundes des HERRN in die Stadt Davids kam, sah Michal, die Tochter Sauls, zum Fenster hinaus, und als sie den König David tanzen und spielen sah, verachtete sie ihn in ihrem Herzen.
1.Chronik 15,29

Bilder vor Augen,
Vorurteile im Kopf,
Ablehnung dessen,
was nicht dem eigenen Schema entspricht.
Anfeindungen.

Trotzdem bekennen
und sich im Glauben
nicht verunsichern lassen!

Festtafel

Sieben Tage sollst du ungesäuertes Brot essen, und am siebenten Tage ist des HERRN Fest.
2.Mose 13,6

Man mag harte Zeiten haben,
nicht alles schmeckt einem,
was einem vorgesetzt wird,
trocken Brot, anstatt gebratene Tauben,
aber irgendwann landet man
an Gottes Festtafel.

Seufzen

Herr, du kennst all mein Begehren, und mein Seufzen ist dir nicht verborgen.
Psalm 38,10

Alles Begehren endet in Seufzen.
Gott kennt beides,
auch seine Abfolge und
die damit verknüpften Wünsche
des Menschen an ihn.
Der Rest liegt bei ihm.

Ein-Ordnung

Ich aber sagte: Umsonst habe ich mich abgemüht, vergeblich und für nichts meine Kraft verbraucht. Doch mein Recht ist bei dem HERRN und mein Lohn bei meinem Gott.
Jesaja 49,4

Auch wenn es scheint,
dass jegliche Anstrengung
vergeblich gewesen ist,
dass alles mühsam erbaute
wieder unter den Fingern zerrinnt:
Gott wird alles Handeln einordnen und
jede Unordnung in die richtige Ordnung bringen.

Trost

Du nahtest an dem Tag, als ich dich anrief; du sprachst: Fürchte dich nicht!
Klagelieder 3,57

Wie tief man auch fällt,
wie lang man sich auch quälen muss,
wie groß auch die Angst vor dem Morgen ist,
wer nach Gott ruft,
den hört er
und wer ihn hört,
der findet Trost.

Bodenbearbeitung

Der Sämann sät das Wort.
Markus 4,14

Der Sämann sät das Wort,
der Mensch bereitet den Boden.
Die einen ackern und hegen,
die andern vernachlässigen.
Die einen ernten,
die anderen verhungern.

Hörendes Herz

So gib denn deinem Knecht ein hörendes Herz, dein Volk in die richtige Richtung zu weisen.
1.Könige 3,9

Gottes Stimme ist nicht dröhnend,
sie kommt wie ein Windhauch
und nur mit Achtsamkeit
erhascht man sie
und den Dienst,
den sie einem weist.

Gott gebe mir allezeit ein hörendes Herz!

Zuversicht

Und ich ward getrost, weil die Hand des HERRN, meines Gottes, über mir war.
Esra 7,28 S.2a

Gott gibt Gelassenheit,
Kraft und Zuversicht.