Verirrt

Siehe, ich will mich meiner Herde selbst annehmen und sie suchen.
Hesekiel 34,1

Gott in mir,
heißt, Gott aus mir,
heißt, Verantwortung übernehmen,
heißt, Farbe bekennen:
Ich will mich meiner Herde selbst annehmen
und sie suchen,
sie ist verirrt.

An Gottes Hand

Ich will der Gnade des HERRN gedenken und der Ruhmestaten des HERRN in allem, was uns der HERR getan hat.
Jesaja 63,7

An Gottes Gnade und seine Wohltaten
sollten wir uns erinnern,
auch und gerade,
wenn wir durch eine
schlechte Zeit gehen.
An Gottes Hand
verlieren wir unsere Angst.

Hell und wahr

Der HERR ist gerecht und hat Gerechtigkeit lieb.
Psalm 11,7

Gott schaut den Aufrichtigen an.
Wenn er den Kopf senkt,
einen nur von unten anschaut,
weiß man,
er meint es nicht ehrlich.

Wenn man es ahnt,
nicht wahrhaben will,
irgendwann kommt es
ans und ins Licht.

Hell und wahr.

Hören

Der HERR sprach: Ich habe vergeben, wie du es erbeten hast.
4.Mose 14,20

In der Elberfelder Übersetzung heißt es:

Und Jahwe sprach: Ich habe vergeben nach deinem Worte.

Gott hört.
Das Gute wie das Schlechte.
10 Mal habe ich dir geboten,
10 Mal hast du nicht gehört.
10 Mal hast du dich widersetzt.
Ich höre, ob du hörst.

Diejenigen aber,
die nicht hören wollen,
bleiben in der Wüste.

Klerus überflüssig

Wenn dein Wort offenbar wird, so erfreut es und macht klug die Unverständigen.
Psalm 119,130

Das offenbarte Wort.
Wer ist es,
dem es offenbart wird?
Wer versteht es?

Eins steht fest:
Es wird nicht in theologischen Seminaren vermittelt.
Irgendwann kommen auch diejenigen,
die diese Seminare besucht haben,
an den Punkt,
dass sie das verstehen,
früher oder später.

Manche spielen weiter Theater,
manche entziehen sich durch Flucht,
spielen auf einer anderen Theaterbühne weiter.

Gottes Wort offenbart sich direkt.
Unvermittelt.

So hart es den Klerus auch ankommt,
er ist nichts als ein Berufsstand,
um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.
Mit Gott direkt hat er wenig zu tun.

Höhen und Tiefen

In Gottes Hand sind die Tiefen der Erde, und die Höhen der Berge sind auch sein.
Psalm 95,4

Unsere Höhen und unsere Tiefen,
dazwischen Schwindel, Fallen und
das mühsame sich wieder nach oben Kämpfen.
Und Gott ist immer mit uns.

Wirf auf Gott

Wirf dein Anliegen auf den HERRN; der wird dich versorgen.
Psalm 55,23

In der Elberfelder Übersetzung heißt es:

Wirf auf Jahwe, was dir auferlegt ist, und er wird dich erhalten; er wird nimmermehr zulassen, dass der Gerechte wanke!

Wirf auf Gott, was dir zu schwer ist,
wirf auf Gott, was dich verzagen lässt,
wirf auf Gott, was dich erdrückt,
wirf auf Gott, was dir auferlegt ist.

Ende

Aller Welt Enden sehen das Heil unsres Gottes.
Psalm 98,3

In der Elberfelder heißt der Vers:

Er hat seiner Güte und seiner Treue gedacht dem Hause Israel; alle Enden der Erde haben die Rettung unseres Gottes gesehen.

Ende ist immer und jederzeit.
Anfang ist immer und jederzeit.

Jeder kommt immer wieder ans Ende
und an einen neuen Anfang.

Dass Gott unsere Rettung ist,
begreifen viele erst am letzten Ende und
am neuen endgültig neuen Anfang.

Verhungern

Der HERR spricht: Warum zählt ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und sauren Verdienst für das, was nicht satt macht? Hört doch auf mich, so werdet ihr Gutes essen.
Jesaja 55,2

Energie verschwenden für brotlose Kunst,
für Traumwelten,
übersehend, was
im wahren Leben geschieht.
Am Ende steht das Verhungern.

Geldsäcke

Seine Macht ist ewig und vergeht nicht, und sein Reich hat kein Ende.
Daniel 7,14

In der Elberfelder Übersetzung heißt es:

Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergehen, und sein Königtum ein solches, das nie zerstört werden wird.

Geld regiert die irdische Welt.
Auch die Geldsäcke
gehen mit nichts als sich selbst.
Vor Gott hat ihre Macht ein Ende.
Alles Raffen ist ohne Wert, denn
Gott ist der ewige Wert,
den es zu erwerben gilt.

Klug, wer das bedenkt,
wenn er auf dem Geldsack sitzt.

Falsche Versprechungen

Alles, was der HERR gesagt hat, wollen wir tun und darauf hören.
2.Mose 24,7

Falsche Versprechungen,
vor Menschen und
vor Gott.
Leicht gesagt,
Worte wie Wind.

Aufgepäppelt

Du erkennst ja in deinem Herzen, dass der HERR, dein Gott, dich erzogen hat, wie ein Mann seinen Sohn erzieht.
5.Mose 8,5

Gott zieht uns auf,
päppelt jeden von uns,
als sein eigenes Kind.

Schwache Seele

O dass du auf meine Gebote gemerkt hättest, so würde dein Friede sein wie ein Wasserstrom und deine Gerechtigkeit wie Meereswellen.
Jesaja 48,18

Wenn du nur….,
wenn ich nur…,
o Mensch,
du schwache Seele,
du stehst deinem
eigenen Frieden
im Weg.

Unrecht

Soll ich meines Bruders Hüter sein?
1.Mose 4,9

Vor Gott kann man nichts verstecken,
weder aktives Unrecht,
noch passives Unrecht
durch unterlassen.
Scheinheiligkeit hilft nicht.

Fallen

Wenn mein Geist in Ängsten ist, so nimmst du dich meiner an.
Psalm 142,4

Wenn ich müde bin,
Herr, du bringst mich trotzdem auf den Weg.
Wenn ich zu fallen drohe,
weil um mich herum lauter Löcher sind,
in die ich fallen kann,
lenkst du meinen Fuß um die Fallen herum,
und wenn ich taumle,
fängst du mich auf.

Hunger

Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
Psalm 23,5

Wohlan, mein Gott,
tische auf,
mich hungert nach dir!

Bahnbrechend

Meine Zunge soll reden von deiner Gerechtigkeit und dich täglich preisen.
Psalm 35,28

Gottes Werke brechen sich Bahn.
Jedes Wort, das davon erzählt,
wie wunderbar es ist,
Gott zu erfahren,
IST in der Welt und
nicht mehr aus ihr zu schaffen.
Es kommt aus der Quelle,
tränkt, bringt und erhält Leben,
und fließt zur Quelle zurück.

Vertrauen

Die ihr den HERRN fürchtet, hoffet auf den HERRN!
Psalm 115,11

Nach Elberfelder Lesart:

Ihr, die ihr Jahwe fürchtet, vertrauet auf Jahwe! Ihre Hilfe und ihr Schild ist er.

Wenn man auf Gott vertraut,
ist die Hoffnung Zugabe.

Eines fernen Tages

Ich will einen ewigen Bund mit meinem Volk schließen, dass ich nicht ablassen will, ihnen Gutes zu tun.
Jeremia 32,40

Der Vers ist abgeschnitten. Ganz heißt er nach Elberfelder Übersetzung:

Und ich werde einen ewigen Bund mit ihnen machen, daß ich nicht von ihnen lassen werde, ihnen wohlzutun; und ich werde meine Furcht in ihr Herz legen, damit sie nicht von mir abweichen.

Eines fernen Tages
werden die Menschen erkennen,
vor wem es sich lohnt,
Ehrfurcht zu haben,
nicht von ihm zu lassen.

Das wird der Tag sein,
an dem die Menschen erkennen werden,
dass Gott eine Wohltat ist.

Unverschleiert

Der HERR ist der wahrhaftige Gott, der lebendige Gott, der ewige König.
Jeremia 10,10

In der Elberfelder Übersetzung heißt es:

Aber Jahwe, Gott, ist Wahrheit; er ist der lebendige Gott und ein ewiger König. Vor seinem Grimm erbebt die Erde, und seinen Zorn können die Nationen nicht ertragen.

Gott ist Wahrheit,
keine Chance zu verschleiern.
Wahrheit kann grausam sein.