Ruhe

Der HERR sprach: Mein Angesicht soll vorangehen; ich will dich zur Ruhe leiten.
2.Mose 33,14

In der Elberfelder Übersetzung heißt es:

Und er sprach: Mein Angesicht wird mitgehen, und ich werde dir Ruhe geben.

Ich werde dir Ruhe geben!

Wir wunderbar klingt das,
wenn nichts läuft,
wenn wir im Chaos versinken,
wenn man nur noch ratlos mit dem
Kopf schütteln kann,
wenn die Zukunft
ein Fragezeichen ist.

Ich werde dir Ruhe geben!

Erinnere dich, Gott,
an dieses Versprechen.

Ungerecht

Ich will sie reinigen von aller Missetat, womit sie wider mich gesündigt haben, und will ihnen vergeben.
Jeremia 33,8

Kein Mensch ist frei von Ungerechtigkeiten.
Kein Mensch ist frei von Missetaten.
Kein Mensch wird je gerecht sein.

Jeder Mensch braucht Gott,
um rein zu sein.

Aufgepäppelt

Du erkennst ja in deinem Herzen, dass der HERR, dein Gott, dich erzogen hat, wie ein Mann seinen Sohn erzieht.
5.Mose 8,5

Gott zieht uns auf,
päppelt jeden von uns,
als sein eigenes Kind.

Schwache Seele

O dass du auf meine Gebote gemerkt hättest, so würde dein Friede sein wie ein Wasserstrom und deine Gerechtigkeit wie Meereswellen.
Jesaja 48,18

Wenn du nur….,
wenn ich nur…,
o Mensch,
du schwache Seele,
du stehst deinem
eigenen Frieden
im Weg.

Unrecht

Soll ich meines Bruders Hüter sein?
1.Mose 4,9

Vor Gott kann man nichts verstecken,
weder aktives Unrecht,
noch passives Unrecht
durch unterlassen.
Scheinheiligkeit hilft nicht.

Fallen

Wenn mein Geist in Ängsten ist, so nimmst du dich meiner an.
Psalm 142,4

Wenn ich müde bin,
Herr, du bringst mich trotzdem auf den Weg.
Wenn ich zu fallen drohe,
weil um mich herum lauter Löcher sind,
in die ich fallen kann,
lenkst du meinen Fuß um die Fallen herum,
und wenn ich taumle,
fängst du mich auf.

Hunger

Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
Psalm 23,5

Wohlan, mein Gott,
tische auf,
mich hungert nach dir!

Bahnbrechend

Meine Zunge soll reden von deiner Gerechtigkeit und dich täglich preisen.
Psalm 35,28

Gottes Werke brechen sich Bahn.
Jedes Wort, das davon erzählt,
wie wunderbar es ist,
Gott zu erfahren,
IST in der Welt und
nicht mehr aus ihr zu schaffen.
Es kommt aus der Quelle,
tränkt, bringt und erhält Leben,
und fließt zur Quelle zurück.

Fürchte dich nicht

Der HERR sprach: Fürchte dich nicht, Abram! Ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn.
1.Mose 15,1

Gott spricht:
Ich bin dein Schirm
ich bin dein Schild,
fürchte dich nicht.

Die Dinge sind,
wie sie sind und
unbeirrt setze ich
einen Schritt vor den anderen,
weil du, o Gott, sagst:
Fürchte dich nicht!

Deshalb frage nicht,
wieso die Dinge sind,
so wie sie sind,
vertraue,
dass sie dich
ins Ziel bringen.

Und Gott spricht:
Fürchte dich nicht!

Vertrauen

Die ihr den HERRN fürchtet, hoffet auf den HERRN!
Psalm 115,11

Nach Elberfelder Lesart:

Ihr, die ihr Jahwe fürchtet, vertrauet auf Jahwe! Ihre Hilfe und ihr Schild ist er.

Wenn man auf Gott vertraut,
ist die Hoffnung Zugabe.

Eines fernen Tages

Ich will einen ewigen Bund mit meinem Volk schließen, dass ich nicht ablassen will, ihnen Gutes zu tun.
Jeremia 32,40

Der Vers ist abgeschnitten. Ganz heißt er nach Elberfelder Übersetzung:

Und ich werde einen ewigen Bund mit ihnen machen, daß ich nicht von ihnen lassen werde, ihnen wohlzutun; und ich werde meine Furcht in ihr Herz legen, damit sie nicht von mir abweichen.

Eines fernen Tages
werden die Menschen erkennen,
vor wem es sich lohnt,
Ehrfurcht zu haben,
nicht von ihm zu lassen.

Das wird der Tag sein,
an dem die Menschen erkennen werden,
dass Gott eine Wohltat ist.

Unverschleiert

Der HERR ist der wahrhaftige Gott, der lebendige Gott, der ewige König.
Jeremia 10,10

In der Elberfelder Übersetzung heißt es:

Aber Jahwe, Gott, ist Wahrheit; er ist der lebendige Gott und ein ewiger König. Vor seinem Grimm erbebt die Erde, und seinen Zorn können die Nationen nicht ertragen.

Gott ist Wahrheit,
keine Chance zu verschleiern.
Wahrheit kann grausam sein.

Krummer Rücken

Viele sagen von mir: Er hat keine Hilfe bei Gott. Aber du, HERR, bist der Schild für mich, du bist meine Ehre und hebst mein Haupt empor.
Psalm 3,3-4

In der Elberfelder Übersetzung heißen die beiden Verse:

Viele sagen von meiner Seele: Es ist keine Rettung für ihn bei Gott! (Sela.). Du aber, Jahwe, bist ein Schild um mich her, meine Herrlichkeit, und der mein Haupt emporhebt.

Der Rücken krumm,
von dem Alltagsgewicht,
das auf ihm liegt,
der Kopf in die Arbeit vergraben,
die Nase gestrichen voll,
von dem geballten Mist,
der einem vor die Tür gekippt wird:

Du Herr rettest mich,
bist mein Schild gegen alle Anfechtungen,
mein Glanz, wenn ich lange schon nicht mehr glänze,
du rückst die Dinge gerade,
du hebst meinen Kopf zu dir empor,
wenn er zu schwer zu werden droht.
Du Gott, rettest mich in aller Drangsal.
Das ist ein Erfahrungswert,
auf den ich baue.

Weinberg

Ich, der HERR, behüte den Weinberg und begieße ihn immer wieder. Damit man ihn nicht verderbe, will ich ihn Tag und Nacht behüten.
Jesaja 27,3

Nach Elberfelder Lesart heißt der Vers:

Ich, Jahwe, behüte ihn, bewässere ihn (den Weinberg) alle Augenblicke; dass nichts ihn heimsuche, behüte ich ihn Nacht und Tag.

Gott braucht Menschen,
die ein guter Weinberg sind,
die Frucht bringen,
Unkraut jäten,
auch wenn der Rücken schmerzt,
die sich in seinen Dienst stellen,
Tag für Tag,
ohne bequem zu werden
oder aufzugeben.
Gott stillt im Gegenzug den Durst und
behütet Tag und Nacht.

Treuer Gefährte

Du bist meine Hilfe; verlass mich nicht und tu die Hand nicht von mir ab, Gott, mein Heil!
Psalm 27,9

Gott, du meine Hilfe,
Gott, du mein Heil,
Gott, du mein treuer Gefährte,
verlass mich nicht!

Streben

Zu schwer lasten unsere Vergehen auf uns, du allein kannst sie vergeben.
Psalm 65,4

Ich bevorzuge die Elberfelder Übersetzung;

Ungerechtigkeiten haben mich überwältigt; unsere Übertretungen, du wirst sie vergeben.

Ich bin Mensch, o Gott,
du weißt es,
so lange mein irdisches Leben andauert,
werde ich ungerecht sein,
jedoch du siehst mein ehrliches Bemühen,
gerecht zu werden.
Ich weiß, du würdigst mein Streben.

Schutzanzug

Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass dich die Ströme nicht ersäufen sollen; und wenn du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen.
Jesaja 43,2

Nach Elberfelder Lesart heißt der Vers:

Wenn du durchs Wasser gehst, ich bin bei dir, und durch Ströme, sie werden dich nicht überfluten; wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt werden, und die Flamme wird dich nicht verbrennen.

Gott ist ein Schutzanzug
gegen alle Gefahren des Lebens.
Er sitzt nahtlos.
Man ist in ihm rundum geschützt.

Gerettet?

Ruft laut, rühmt und sprecht: Der HERR hat seinem Volk geholfen!
Jeremia 31,7

Die Elberfelder Übersetzung lautet völlig anders, nicht nur das die eine Übersetzung im Perfekt steht und die andere eine Bitte an Gott für die Zukunft ist:

Denn so spricht Jahwe: Jubelt über Jakob mit Freuden und jauchzet an der Spitze der Nationen! Lobsinget laut und sprechet: Rette dein Volk, Jahwe, den Überrest Israels!

Gerettet sind wir noch lange nicht.
Es fehlt die notwendige Demut.

Wunden

Durch seine Wunden sind wir geheilt.
Jesaja 53,5

Gott können wir nicht verwunden,
das vermögen wir nicht,
wir treffen immer nur uns selbst.

Blauer Dunst

Ich habe dich einen kleinen Augenblick verlassen, aber mit großer Barmherzigkeit will ich dich sammeln.
Jesaja 54,7

Wenn wir blauen Dunst,
Müllberge oder
Sonnenschutz
vor unseren Gott stellen,
können wir uns nicht beklagen,
dass wir ihn weder hören noch sehen.
Auf Dauer abhalten können wir ihn aber nicht,
irgendwann werden wir ihn schauen.