Honig

honig ( Psalm 25, 16 )

Viel Honig essen ist nicht gut, aber
schwere Dinge erforschen ist Ehre
( Sprüche 25, 16;27)

https://www.bible.com/de/bible/58/pro.25

Verkündigung

Danket dem HERRN und rufet an seinen Namen; verkündigt sein Tun unter den Völkern!
Psalm 105,1

Gottes Tun zu verkünden meint,
ihn durch sein eigenes Tun sichtbar zu machen.
Es meint nicht Leerformeln predigen.

Furchtlos

Psalmen und Psalter

wenn ich schon wanderte im finsteren Tal ( Psalm 23, e )

Wenn mein Körper auch sterben wird,
fürchte ich mich nicht,
denn du bist bei mir,
alle meine Tage und Nächte
(Psalm 23, 4)

https://www.bible.com/de/bible/58/psa.23

Fremde Leckerbissen

fremde Leckerbissen ( sprüche 23, 3 )

Fremde Leckerbissen bleiben einem irgendwann einmal im Hals stecken (Spr 23,3)

https://www.bible.com/de/bible/58/pro.23

Dienen wollen

Auch wir wollen dem HERRN dienen; denn er ist unser Gott.
Josua 24,18

Gott dienen wollen, heißt,
den Dienst an seinem Wort
in seinen Mittelpunkt stellen wollen,
Jesus nachfolgen wollen.

Klagemauer

Ihr sollt den HERRN, euren Gott, nicht versuchen.
5.Mose 6,16

Der Mensch denkt,
er weiß alles besser und
so kann Gott es ihm nicht recht machen,
was immer er bewirkt:
Es wird geklagt,
über Gott und die Menschen,
Gott als Klagemauer.

Rettender Segen

Gott erhöre dich am Tag deiner Not,
der Name des Gottes Jakobs gebe dir Zuflucht.

Er sende dir Hilfe aus seinem Heiligtum und
von Zion aus unterstütze er dich.

Er gedenke deiner Gebete und
deinen guten Rat,
mache er zu einem guten Rat.

Er gebe dir nach deinem Herzen und
das, was du Gutes tust,
wolle er segnen.

Gott rettet die Seinen.
Aus seinen heiligen Himmeln
hört er ihr Rufen und
wirkt sein Heil.

(nach Psalm 20)

Mein Urlaub geht zu Ende.
Ab morgen verschlingt mich wieder die Arbeit
und ich habe das Gefühl,
der Segen von Psalm 20 ist auch
ein Segen, den ich brauche,
damit mich der Leviathan nicht verschlingt.

Segen, der schützt.

Rettender Segen (Psalm 20)

 

Winter

Viele Gedanken sind in dem Herzen eines Mannes ( Sprüche 19,21)

Auch durch frostiges Wetter muss man sich durchbeißen,
sonst kann man bei gutem Wetter nicht ernten (Sprüche 20,4)

https://www.bible.com/de/bible/58/pro.20

Predigerwort

Mein Volk soll meiner Gaben die Fülle haben, spricht der HERR.
Jeremia 31,14

In der Elberfelder Übersetzung heißt es:

Und ich will die Seele der Priester laben mit Fett, und mein Volk wird sich an meinen Gütern sättigen, spricht Jahwe.

Die Prediger tragen das Wort weiter,
wenn sie wahres Wort weitergeben,
sättigen sie diejenigen,
die zuhören,
mit Gottes Gut.

Erstes Gebot

Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
2.Mose 20,3

Die stärkste und die häufigste Botschaft in der Bibel,
das erste, wichtigste und vornehmste Gebot:

Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!

Das gilt auch noch nach 3000 Jahren.
Gibt es auch nur einen, der bestehen kann?

Ohrenbläser

ohrenblaeser

Es gibt zweierlei Ohrenbläser.
Die Kunst besteht darin,
sein Gebläse beim falschen Ohrenbläser
auf Durchzug zu stellen
(Sprüche 18, 8)

Wortgleich: Sprüche 26, 22

https://www.bible.com/de/bible/58/pro.18.elb71

 

 

Flieg, mein weiser Bruder, flieg

Mit innerer Freude habe ich auf das Jahr geblickt,
nicht wissend,
woher sie kommt.

Bisher hat das Neue Jahr nur Nackenschläge gebracht.
Beide habe ich vorausgesehen und
doch schmerzen sie unendlich,
wenn sie eintreten.

Heute hat mich mein weiser Bruder angerufen,
mein Bruder im Geist,
mein Bruder im Glauben,
mein Bruder im Leben.

Das Telefonat musste er sich abringen.
Ich habe keine Zeit,
hat er gesagt.
Er meinte damit,
das habe ich erst später verstanden,
er habe nicht mehr lange zu Atmen.

Ich habe es kommen sehen.
Und nun, wo der Augenblick nah ist,
rinnen mir die Tränen über das Gesicht.

Er hat mich begleitet,
ich habe ihn begleitet.
Gedanken ausgetauscht,
gemeinsam Gott gesucht,
Glaubenserfahrungen bestaunt,
ohne Scheu Dogmen überwunden,
gemeinsam verstanden,
gemeinsam gesehen,
wo andere blind sind,
wie mit keinem anderen geglaubt,
tiefer und tiefer,
weiter hinein in unbekanntes Land,
weiter Gott entgegen …

Mein weiser Bruder,
der Benediktinermönch,
hat sich heute von mir verabschiedet:

Ich werde mich eine ganze Weile nicht mehr melden.
Nein, ins Krankenhaus gehe er nicht.
Er ist 87 oder 88 Jahre,
ich weiß es nicht genau.

Er hat viele Brüder beim Sterben begleitet,
er hat viele gut und nicht gut sterben sehen,
das harte Leben hat ihn weise gemacht,
er weiß, wann es soweit ist und
Gott seine Tür aufmacht.

Ich danke dir für alles, hat er gesagt,
und eine ganze Reihe aufgezählt,
ich danke dir für alles,
was du mir gegeben hast.
Ich danke dir,
dass ich dich kennen durfte.
Das wollte ich dir noch einmal
direkt gesagt haben.

Seine Liebe und Zuneigung
floss mir entgegen.

Ich habe es kommen sehen.
Und nun, wo der Augenblick nah ist,
rinnen mir die Tränen über das Gesicht.

Er hat gehört,
wie ich die Fassung verloren habe,
ich konnte ihm noch tränenerstickt zurufen:

Bis irgendwann einmal!
Ja, bis irgendwann einmal,
hat er gesagt.
Wir beide wissen,
dass es so ist.

Und wenn nicht,
dann rufe ich wieder an.
Ich glaube, wir beide wissen,
dass wir zum letzten Mal
telefoniert haben.

Dann hat er schnell aufgelegt.
Nur nicht sentimental werden.

Ich habe es kommen sehen.
Und nun, wo der Augenblick nah ist,
rinnen mir die Tränen über das Gesicht.

Er wird sich schlafen legen,
er ist vorbereitet,
wir haben oft über den Tod,
über seinen Tod gesprochen.
Und darüber, dass der Tod
der Weg ins andere Leben ist.
Da sind wir beide ganz gewiss.

Mein weiser Bruder,
wie unendlich werde ich dich vermissen.

Ich hoffe und bete und glaube,
Gott schickt dir einen Engel
auf dem Weg in sein Reich;
dorthin, wo der große Atem ist,
du wieder Atem schöpfen kannst und
der Mensch aufatmen kann.

Und du,
befreit von deinem müden Körper,
befreit von engen Klostermauern
befreit von jeglicher Begrenzung,

befreit wird deine Seele fliegen wie ein Adler,
der seinen Horst findet.
Flieg, mein weiser Bruder, flieg!

Ich habe es kommen sehen.
Und nun, wo der Augenblick nah ist,
rinnen mir die Tränen über das Gesicht.

Mondnacht