Jubeltag

Der König möge mich in seine Gemächer führen! Wir wollen jubeln und uns freuen an dir, wollen deine Liebe preisen mehr als Wein, aufrichtig dich lieben!
Hoheslied 1,4

Jeder Tag sollte ein Jubeltag sein,
weil Gott mit uns ist!

Pflöcke

An jenem Tag, spricht der HERR der Heerscharen, wird der Pflock weichen, der an einem festen Ort eingeschlagen war, und er wird abgehauen werden und fallen, und die Last, die er trug, wird beseitigt werden. Denn der HERR hat geredet.
Jesaja 22,25

Gott lässt sich nicht verorten oder
an Religionen festbinden.
Die Pflöcke, die eingeschlagen sind,
wird er – an dem Tag, den er bestimmt –
wegschlagen.

Brille

Menschensohn, sieh mit deinen Augen, und höre mit deinen Ohren, und richte dein Herz auf alles, was ich dir zeigen werde! Denn damit ich es dir zeige, bist du hierher gebracht worden.
Hesekiel 40,4

Gott setzt uns die etwas andere Brille auf,
lässt uns hören, was wir hören sollen,
sofern wir auf ihn ausgerichtet sind.

Fremde

Der HERR wird dir den Segen entbieten in deine Speicher und zu allem Geschäft deiner Hand, und er wird dich segnen in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt.
5.Mose 28,8

Auch wenn das Land, in das uns Gott führt,
fremd und unwirtlich vor uns liegt.
Mit Gottes Segen wird es für uns fruchtbar.

Verlierer

Er sagte zu ihnen: Wenn ihr nicht mit meinem Kalb gepflügt hättet, dann hättet ihr mein Rätsel nicht herausgefunden.
Richter 14,18

Andere für seine Zwecke
vor den eigenen Karren zu spannen,
um einen anderen zu hintergehen,
zahlt sich am Ende für niemand aus.
Es gibt nur Verlierer.

Falsche Ratgeber

So starb Saul wegen seiner Untreue, die er gegen den HERRN begangen hatte in Bezug auf das Wort des HERRN, das er nicht beachtet hatte, und auch, weil er den Totengeist befragt hatte, um Rat zu suchen; aber bei dem HERRN hatte er keinen Rat gesucht.
1.Chronik 10,13-14

Falsche Ratgeber sind unser Tod.

Ins Wasser fällt ein Stein

Bin nach langer Zeit wieder auf dieses Lied gestoßen.
Die Kreise vergehen,
aber die Wellen bleiben.
Körper und Geist vergisst nichts.
Wasser hat ein ewiges Gedächtnis.

Umkehr

Und als er sich näherte und die Stadt sah, weinte er über sie und sprach: Wenn auch du an diesem Tag erkannt hättest, was zum Frieden dient!
Lukas 19,41-42

Nur wer achtsam ist,
erkennt den richtigen Zeitpunkt umzukehren
und Frieden zu schließen.

Kollektives Gedächtnis

Und sie dachten daran, dass Gott ihr Fels sei und Gott, der Höchste, ihr Erlöser.
Psalm 78,35

Gib lieber Gott,
dass in unser und
das kollektive Gedächtnis
die Erinnerung zurückkehrt,
dass du unser Fels und Erlöser bist.

Verständnis

Und er wusste Bescheid, redete mit mir und sagte: Daniel, jetzt bin ich ausgegangen, um dich Verständnis zu lehren.
Daniel 9,22

Wie tröstlich,
mein Gott,
dass, wenn ich in die Irre gehe,
du kommst,
um mich Verständnis zu lehren.

Sicherer Hafen

Gut ist der HERR. Er ist ein Zufluchtsort am Tag der Bedrängnis; und er kennt die, die sich bei ihm bergen.
Nahum 1,7

Bei Gott ist ein sicherer Hafen.
Wer sich zu ihm flüchtet,
dem gewährt er Unterschlupf.

Nähe

Verlass mich nicht, HERR; mein Gott, sei nicht fern von mir!
Psalm 38,22

Wenn Gott in der Nähe ist,
spielt es keine Rolle,
wo man ist und
wie weit man von dem entfernt ist,
wo man eigentlich hinwollte.

Unzufriedenheit

Ihr sollt den HERRN, euren Gott, nicht prüfen, wie ihr ihn zu Massa geprüft habt.
5.Mose 6,16

Von Gott zu fordern,
und wenn er es gewährt,
sich nicht an sein Wort zu halten,
wieder nicht zufrieden zu sein,
das, was er gewährt,
mit Füßen zu treten,
führt dazu,
dass man am Ende alles verliert.

Heimat

Ich pflanze sie in ihr Land ein. Und sie sollen nicht mehr herausgerissen werden aus ihrem Land, das ich ihnen gegeben habe, spricht der HERR, dein Gott.
Amos 9,15

Gott ist Heimat und Heimkehr.

1335 Tage

Glücklich, wer ausharrt und 1335 Tage erreicht.
Daniel 12,12

Erreichen wir 1335 Tage,
an denen wir vollständig
gottgefällig leben?
Noch viel zu tun…

Glauben

Das Wort ist Wahrheit gewesen, das ich in meinem Land über deine Taten und über deine Weisheit gehört habe. Ich habe ihren Worten nicht geglaubt, bis ich gekommen bin und meine Augen es gesehen haben.
2.Chronik 9,5-6

Wir tun uns schwer mit dem Glauben,
wollen alles mit dem Verstand verstehen,
die Dinge fassen können,
sie mit unseren Augen sehen.

An Gott glauben heißt vertrauen,
ohne die vertrauten menschlichen Sensoren.

Gott ist weder verstehbar,
noch sichtbar,
noch fassbar.

Du allein

Wen habe ich im Himmel? Und außer dir habe ich an nichts Gefallen auf der Erde.
Psalm 73, 25

Wenn man lässt,
verlässt.
ablässt,
immer weiter,
immer mehr,
immer furchtloser,
immer bestimmter,
ist man irgendwann soweit zu sagen:
Ich habe an nichts Gefallen als an dir, o Gott!

Mangel

Und eine arme Witwe kam und legte zwei Scherflein ein, das ist ein Cent.
Markus 12,42

Was haben wir einzusetzen?
Was sind wir bereit zu geben?
Nicht von dem, das wir reichlich haben,
sondern von dem, was uns mangelt?

Treue und Stärke

HERR, Gott der Heerscharen! Wer ist stark wie du, Jah? Deine Treue ist rings um dich her.
Psalm 89,9

Wer nah an Gott baut,
baut auf seine Treue
und seine Stärke.

Wortfluten

Da antwortete der HERR dem Hiob aus dem Sturm und sprach: Wer ist es, der den Ratschluss verdunkelt mit Worten ohne Erkenntnis?
Hiob 38,1-2

Wir ertrinken in Wortfluten,
insbesondere der sogenannten
sozialen Medien.
Vermüllen im Wortschwall
der leeren Phrasen,
inhaltsleerer Mitteilsamkeit,
wortreichen Anmaßungen.
Was wahr ist und was Fake,
kann man schon lange nicht mehr unterscheiden.

Wir sind es selbst, die den Ratschluss verdunkeln.
Mit Wortfluten ohne jegliche Erkenntnis.