Dürreperioden

Gesegnet ist der Mann, der auf den HERRN vertraut und dessen Vertrauen der HERR ist! Er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bach seine Wurzeln ausstreckt und sich nicht fürchtet, wenn die Hitze kommt. Sein Laub ist grün, im Jahr der Dürre ist er unbekümmert, und er hört nicht auf, Frucht zu tragen.
Jeremia 17,7-8

Solange man in Gott verwurzelt ist,
können einem Dürreperioden nichts anhaben.
Gerade Herausforderungen sind für einen fruchtbar.

Lehrformel

Denn nicht ein leeres Wort ist es für euch, sondern es ist euer Leben. Und durch dieses Wort werdet ihr eure Tage verlängern in dem Land, in das ihr über den Jordan zieht, um es in Besitz zu nehmen.
5.Mose 32,47

Wer nicht über seinen Horizont hinausblickt,
verpasst das Leben.
Keine Leerformel,
sondern Lehrformel.

Das Verderben

Und ich werde um euretwillen den Fresser bedrohen, damit er euch die Frucht des Erdbodens nicht verdirbt und damit euch der Weinstock auf dem Feld nicht fruchtleer bleibt, spricht der HERR der Heerscharen.
Maleachi 3,11

Das Verderben droht an jeder
inneren und äußeren Ecke.
Ohne Gott sind wir ihm allein
und schutzlos ausgeliefert.
Gott wacht,
damit es unsere Seelen
nicht auffrisst.

Erfrischung

Da spaltete Gott die Höhlung, die bei Lehi ist, so dass Wasser aus ihr hervorkam. Und er trank, und sein Geist kehrte zurück, und er lebte wieder auf.
Richter 15,19

Wenn man am Verdursten ist,
öffnet Gott seinen Quell
und erfrischt einen.

Entfesselung

Denn sie üben Betrug, der Dieb dringt ein, die Räuberbande plündert draußen. Aber sie bedenken nicht in ihrem Herzen, dass ich mich an all ihre Bosheit erinnere.
Hosea 7, 1-2

Menschen, die keine inneren Schranken mehr haben,
sind entfesselt und hemmungslos.
Wenn nicht jetzt,
irgendwann werden sie sich
in ihre eigenen Taten gefesselt sehen.
Es wird dabei absolut ungeschönt zugehen.

Gipfelweisheit

Da sagte ich: „Weisheit ist besser als Stärke!“ Aber die Weisheit des Armen wird verachtet, und seine Worte werden nicht gehört.
Prediger 9,16

Richtet man seine Augen
dieser Tage nach Hamburg,
lernt man dieses Wort schätzen.
Gipfelweisheit!

Verständnis

Und er wusste Bescheid, redete mit mir und sagte: Daniel, jetzt bin ich ausgegangen, um dich Verständnis zu lehren.
Daniel 9,22

Wie tröstlich,
mein Gott,
dass, wenn ich in die Irre gehe,
du kommst,
um mich Verständnis zu lehren.

Ausbeutung

Und das Wort des HERRN geschah zu mir so: Menschensohn, sprich zu ihm: Du bist ein Land, das nicht benetzt, nicht beregnet ist am Tag des Zorns, dessen Obere in seiner Mitte sind wie ein brüllender Löwe, der Beute reißt. Seelen fressen sie, Reichtum und Kostbarkeiten nehmen sie, seine Witwen lassen sie zahlreich werden in seiner Mitte.
Hesekiel 22,23-25

Es gibt mehr brüllende Löwen,
als unsere Welt verkraften kann,
die Leben und Seelen fressen,
sich skrupellos bereichern und
ihre Schatz- und Machttruhen auf den Gräbern
der Ausbeutung von Mensch und Natur füllen.

Am Ende haben auch sie ausgebrüllt
und stehen als armselige Gestalt vor Gott.

Grenzverletzungen

So spricht der Herr, HERR: Das ist die Grenze, innerhalb derer ihr euch das Land als Erbe zuweisen sollt.
Hesekiel 47,13

Wir sind gerne Himmelsstürmer,
vergessen unsere Grenzen,
vergessen die Grenzen anderer,
begehen Grenzverletzungen und
vergessen dabei, dass wir,
wenn wir der Sonne zu nahekommen,
wie Ikarus abstürzen und ertrinken.
Die Einsicht kommt dann zu spät.

Alternative

Darum, König, lass dir meinen Rat gefallen und brich mit deinen Sünden durch Gerechtigkeit und mit deinen Vergehen durch Barmherzigkeit gegen Elende, wenn dein Wohlergehen von Dauer sein soll!
Daniel 4,24

Es gibt immer eine Alternative,
zu dem, was man tut.
Es sollte immer unser Ziel sein,
eine Veränderung zum Besseren
anzustreben.
Gott gibt den Maßstab vor.

Verhaltensmuster

Und zur Zeit ihrer Bedrängnis schrien sie zu dir, und du hörtest vom Himmel her, und nach deinen großen Erbarmungen gabst du ihnen Retter; die retteten sie aus der Hand ihrer Bedränger. Aber sobald sie Ruhe hatten, taten sie wieder Böses vor dir.
Nehemia 9,27-28

Menschliche Verhaltensmuster haben sich
über Jahrtausende nicht verändert.
Sobald die Krise überstanden ist,
herrscht wieder Übermut und
der Retter hat ausgedient.

Herrschaft

Gideon aber sagte zu ihnen: Nicht ich will über euch herrschen, auch mein Sohn soll nicht über euch herrschen. Der HERR soll über euch herrschen.
Richter 8,23

Gottes HERR – schaft
ist jenseits dessen, was wir
uns darunter vorstellen.
Sie unterdrückt nicht,
sucht keinen Vorteil,
sondern befreit.

Ruhm

So spricht der HERR: Der Weise rühme sich nicht seiner Weisheit, und der Starke rühme sich nicht seiner Stärke, der Reiche rühme sich nicht seines Reichtums; sondern wer sich rühmt, rühme sich dessen: Einsicht zu haben und mich zu erkennen, dass ich der HERR bin.
Jeremia 9,22-23

Den einzigen Ruhm,
den wir vor Gott erlangen können,
ist Einsicht in das Göttliche zu gewinnen.
Das ist ewiger Ruhm.
Irdischer Ruhm ist, gerade erlangt,
schon wieder vergangen.

Wohngemeinschaft

Denn du, mein Gott, hast das Ohr deines Knechtes geöffnet und gesagt, dass du ihm ein Haus bauen willst.
1.Chronik 17,25

Gott baut uns ein Haus,
wenn wir ihm ein Haus bauen.

Gott zieht bei uns ein,
wenn wir ihm den Raum geben.

Gott dient uns,
wenn wir ihm dienen.

Gott ist der beste Hausgenosse
für eine Lebens-Wohngemeinschaft.

Resonanzkasten

Mein Teil ist der HERR! Ich habe versprochen, deine Worte zu bewahren.
Psalm 119,57

Dein Wort bewahren, o Gott, heißt,
mich als Resonanzkasten bereitzustellen,
für das Wort, das du in mir zum Klingen bringst.

Religionen

Wach auf, Schwert, gegen meinen Hirten und gegen den Mann, der mein Gefährte ist!, spricht der HERR der Heerscharen. Schlage den Hirten, dass die Schafe sich zerstreuen! Und ich werde meine Hand den Kleinen zuwenden.
Sacharja 13, 7

Religionen zählen vor Gott nicht,
sie sind große Äußerlichkeiten.
Gott pfeift auf sie und
wendet seine Hand denen zu,
die sich ihm innerlich wahrhaftig zuwenden.

Lebensknechtschaft

Unser Gott hat unsere Augen hell gemacht und uns ein wenig Belebung geschenkt in unserer Knechtschaft. Denn Knechte sind wir.
Esra 9,8-9

Solange man Mensch ist,
kann man reduzieren,
sich auf das Wesentliche zurückziehen,
aber man kann nicht alles lassen.
Menschsein heißt essen, trinken, wohnen,
am Leben teilnehmen,
Kohle verdienen.
Lebensknechtschaft.

Leid

Habe ich gesündigt? Was tat ich dir an, du Wächter der Menschen? Warum hast du mich dir zur Zielscheibe gesetzt, und warum werde ich mir zur Last?
Hiob 7,20

Willst du wissen, ob du schon geistig zum Kind Gottes geboren bist?

Solange du Leid in deinem Herzen hast um irgend ein Ding [es sei denn um Sünde], solange ist dein Kind nicht geboren.

Solange du Leid empfindest, hast du noch nicht alles gelassen. Wer alles lässt ist stetige Freude.

(Meister Eckhart, in: Predigten, Traktate, Sprüche, 4. Von stetiger Freude)

Brüder

Siehe, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen.
Psalm 133,1

Wie einfach die Botschaft,
wie schwierig das Tun.

Highflyer

Der Übermut deines Herzens hat dich betrogen, dich, der in den Schlupfwinkeln der Felsen wohnt, in der Höhe seinen Sitz hat und in seinem Herzen spricht: Wer wird mich zur Erde hinabstürzen?
Obadja 3

Wer in der Höhe,
zwischen den Felsen wohnt,
glaubt sich erhaben über die Niederungen.

Wenn du dein Nest auch so hoch baust wie ein Adler,
selbst wenn du es zwischen die Sterne setzt,
dich als spirituellen Highflyer unangreifbar wähnst:

Ich werde dich von dort hinabstürzen,
spricht der HERR.

Gott setzt die Relationen wieder zurecht.

(Obadja 3-5)