Der HERR wird deinen Ausgang und deinen Eingang behüten von nun an bis in Ewigkeit.
Psalm 121,8
Der Mensch ist sterblich.
Das Leben aber ist ewig.
Wohl dem,
der dies vor Augen hat und
sich unter den Segen dessen stellt,
der Ewigkeit ist.
Da rührte er, der im Aussehen wie ein Mensch war, mich wieder an und stärkte mich. Und er sprach: Fürchte dich nicht, du vielgeliebter Mann! Friede sei mit dir! Sei stark, ja, sei stark! Und als er mit mir redete, wurde ich stark und sagte: Mein Herr möge reden! Denn du hast mich gestärkt.
Daniel 10,18-19
Der HERR möge Dir und mir
und allen Kraftlosen
die notwendige Kraft geben,
den Weg zu gehen,
den wir gehen sollen.
Friede sei mit Dir.
Sei stark, ja sei stark!
Siehe, wie fein und lieblich ist’s, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen! Denn dort verheißt der HERR den Segen und Leben bis in Ewigkeit.
Psalm 133,1.3
Unzerstückelt heißt der Psalm nach Elberfelder Übersetzung:
Siehe, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen! Wie das köstliche Öl auf dem Haupte, das herabfließt auf den Bart, auf den Bart Aarons, das herabfließt auf den Saum seiner Kleider; wie der Tau des Hermon, der herabfällt auf die Berge Zions; denn dort hat Jahwe den Segen verordnet, Leben bis in Ewigkeit.
Wer kennt den Ort,
an dem Menschen
einträchtig miteinander leben?
Nur auf Gottes Berg ist
ewiger Friede,
Leben bis in Ewigkeit.
Der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.
4.Mose 6,26
Und Jahwe sprach zu Mose, so sollt ihr segnen:
Jahwe segne und behüte dich!
Jahwe lasse sein Angesicht leuchten und sei dir gnädig!
Jahwe erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden!
Und wenn ihr niemand mehr habt,
der euch segnet,
so segne ich euch!
So bitte ich:
Gott segne mich und mein Haus!
Gott segne dich und dein Haus!
Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn.
1.Mose 32,27
Jakob war ein Gebeutelter.
Er hat gefehlt,
musste fliehen,
musste dienen,
musste warten.
An Gott hat er in den Jahrzehnten nicht gezweifelt,
Er nimmt es sogar mit einem Engel auf,
um Gott seine Entschlossenheit zu zeigen:
Ich halte dich fest,
ich lasse dich nicht,
o Gott, segne mich!
Sind wir auch so entschlossen?
Ein jeder gebe, was er geben kann nach dem Segen, den dir der HERR, dein Gott, gegeben hat.
5.Mose 16,17
Jeder gebe, was er kann:
den ganzen Menschen.
Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir und will dich segnen.
1.Mose 26,24
Die schlechten Gefühle,
die uns beschleichen,
das Sehen des Abgrunds,
auf den wir zusteuern:
Fürchte dich nicht,
ich bin mit dir und
will dich segnen.
Jakobs Haus hat Gott in der Fremde behütet,
Moses Volk auf seinen Irrwegen,
mich und meine Familie
auf unserem Blindflug.
Wohin seine Wege uns führen?
Wir werden es sehen,
so wie Jakob und Mose
es gesehen haben.
Ich will euch erlösen, dass ihr ein Segen sein sollt.
Sacharja 8,13
Der ganze Vers heißt nach Elberfelder Übersetzung:
Und es wird geschehen, gleichwie ihr, Haus Juda und Haus Israel, ein Fluch unter den Nationen gewesen seid, also werde ich euch retten, und ihr werdet ein Segen sein. Fürchtet euch nicht, stärket eure Hände!
Verfehlungen,
Fluch für die Menschheit,
Gott lässt sich vom Bösen nicht abschrecken,
er wird es vertilgen und
uns retten.
Dort, wo Brüder und Schwestern in Eintracht miteinander wohnen,
verordnet Gott seinen Segen.
Es ist nicht oberflächliche Eintracht gemeint,
sondern wahre Eintracht,
die von Herzen kommt.
Psalm 133:1
Gott behüte dich vor allem Übel,
er behüte deine Seele,
er behüte deinen Ausgang und deinen Eingang,
von nun an bis in Ewigkeit.
Amen.
Psalm 121:7-8
Bringt die Zehnten in voller Höhe und prüft mich hiermit, spricht der HERR Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle.
Maleachi 3,10
Die wichtige Begründung fehlt oben. Der komplette Spruch heißt in der Elberfelder:
Bringet den ganzen Zehnten in das Vorratshaus, auf dass Speise in meinem Hause sei; und prüfet mich doch dadurch, spricht Jahwe der Heerscharen, ob ich euch nicht die Fenster des Himmels auftun und euch Segen ausgießen werde bis zum Übermaß.
Bringt Speise in mein Haus,
sagt Gott,
in einem Haus ohne Nahrung
kann man nicht leben.
Arbeitet in meine Scheuer.
Bringt mir das,
was mir gehört,
auf dass sich der Himmel
über auch auftun werde
und Segen im Übermaß
auf euch regne
Es sehnt sich,
ja, es schmachtet meine Seele
nach deinen Vorhöfen, o Gott.
Selbst der Sperling hat ein Haus gefunden,
und die Schwalbe ein Nest für sich,
wo sie ihre Jungen hineinlegt,
nahe deinen Altären,
HERR der Heerscharen,
mein König und
mein Gott.
Glückselig,
die da wohnen in deinem Haus!
stets werden sie dich loben.
Glückselig die Menschen,
deren Stärke in dir ist,
in deren Herz
gebahnte Wege sind!
Durch das Tränental gehend,
machen sie es
zu einem Quellenort;
ja, mit Segnungen
bedeckt ihr Herz
der Frühregen.
Sie gehen von Kraft zu Kraft,
sie erscheinen vor dir, o Gott,
in Zion.
Wie der Sperling ein Nest findet,
so lass auch mich, o Gott,
bei dir wohnen.
Jehova, Gott der Heerscharen,
höre mein Gebet,
du Gott Jakobs!
Amen.
Psalm 84:2-8
Gott sei uns gnädig,
Gott segne uns,
Gott lass dein Angesicht leuchten über uns,
dass uns ein Licht aufgeht,
wir deinen Weg erkennen
und zu unserem machen.
Psalm 67:1-2
Was du, HERR, segnest, das ist gesegnet ewiglich.
1.Chronik 17,27
Man muss den ganzen Vers lesen, um die Botschaft zu verstehen. Gottes Segen sind keine Silbertaler, die wie im Märchen auf uns regnen. Der ganze Vers heißt nach Elberfelder Übersetzung:
Und nun, es hat dir gefallen, das Haus deines Knechtes zu segnen, dass es ewiglich vor dir sei; denn du, Jahwe, hast es gesegnet, und es wird gesegnet sein ewiglich.
Gott segnet seinen Knecht und sein Haus,
damit es ewig in seinem Dienst steht.
In Gottes Dienst zu stehen ist hierbei
eine Condicio-sine-qua-non.
In den Gottesdienst zu rennen,
ist nicht hinreichend.
Knechtschaft und Dienst heißt,
den ganzen Menschen Gott zu unterstellen,
sich zu verabschieden von der Sturheit,
vom hedonistischen Menschgetriebensein,
sich nur noch von Gott treiben zu lassen,
Gott zu seiner alleinigen Triebfeder zu machen.
sich von der menschlichen Enge
in Gottes Weite zu begeben.
Dann ist Gottes Segen mit dir
und deinem ganzen Haus.
Dann wird dein Leben
Ein gesegnetes Leben,
jetzt und in Ewigkeit.
Es hat sich erfüllt,
was an die Wurzeln
meines Blogs rührt.
Mein Blog hat mit einer
Pilgerreise zu diesem Ort angefangen,
der Ort, an dem ich noch etwas erledigen musste.
Ich sehe mich noch dort,
in der letzten Bank,
in mich hineinhorchend,
wie dieser Ort,
nach vielen Turbulenzen,
für mich klingt.
Ohne Segen,
habe ich gedacht,
der Segen ist
von diesem Ort
gewichen.
Gott, Glaube,
Gottes Gegenwart,
bedarf Inspiration,
von Gott inspirierter Menschen.
Ohne, verödet der Ort.
Gott kann man nicht administrieren,
im Alltagstrott abhandeln.
Diese Übung gerät zu allgegenwärtig
greifbarer Scheinheiligkeit.
Ich habe diesen Ort seither
nie wieder betreten.
Nun, etwas mehr
als 3 Jahre später,
die Nachricht:
Das Priorat wird aufgegeben.
Personalmangel, die vordergründige Begründung.
Geschäftssinn der hintergründige.
Gut abzustoßen,
werden doch Flüchtlingsunterkünfte
händeringend gesucht.
Eine bessere Gelegenheit
kommt nie wieder.
Mein weißer Bruder weint.
Es ist nur ein Ort,
versuche ich ihn zu trösten.
Unendlich sein Schmerz,
wieso muss ich
das noch erleben?
Wieso bin ich nicht endlich tot?
Er blättert
in meinem Bildband,
den ich ihm vor Jahren geschenkt habe,
die Tränen rinnen über sein Gesicht.
Die Bäume,
mein Bruder,
die du umarmt hast,
bleiben.
Die Gebäude,
sind nichts als kaltes Gemäuer.
Der Ort,
der zu einem fülligen,
einem heiligen Ort wird,
wird durch die Gegenwart Gottes
in den Menschen
an diesem Ort.
Gehen die Menschen,
die Gott vergegenwärtigen,
geht Gott.
Was dich wärmt,
mein Bruder,
und was kein Mensch auflösen kann,
ist die Erinnerung
an Gottes Gegenwart
an diesem Ort.
Gottes Gegenwart
bleibt bei dir,
ist unabhängig von jedem Ort,
nur abhängig von
der Bereitschaft der Seele
Gott zu empfangen.
Der Ort,
dem du nachtrauerst,
ist zu einem toten Ort geworden.
Das habe ich damals schon
in der letzten Bank erkannt.
Hier ist Ende,
habe ich gedacht
und so ist es gekommen.
Der Wald,
den sie gnadenlos niedergemacht haben,
sein schmerzvolles Schreien,
ein frühes Zeichen dessen,
was nun eingetreten ist.
Tödliche Zustandsbeschreibung.
https://deborrahs.com/2012/08/28/pilgerrreise/
Dammer Abgesang
Man erntet, was man sät.
Gott sättigt uns durch sein Wort und
stärkt uns durch sein Wirken.
(Psalm 28, 8-9)
Gott erhöre dich am Tag deiner Not,
der Name des Gottes Jakobs gebe dir Zuflucht.
Er sende dir Hilfe aus seinem Heiligtum und
von Zion aus unterstütze er dich.
Er gedenke deiner Gebete und
deinen guten Rat,
mache er zu einem guten Rat.
Er gebe dir nach deinem Herzen und
das, was du Gutes tust,
wolle er segnen.
Gott rettet die Seinen.
Aus seinen heiligen Himmeln
hört er ihr Rufen und
wirkt sein Heil.
(nach Psalm 20)
Mein Urlaub geht zu Ende.
Ab morgen verschlingt mich wieder die Arbeit
und ich habe das Gefühl,
der Segen von Psalm 20 ist auch
ein Segen, den ich brauche,
damit mich der Leviathan nicht verschlingt.
Segen, der schützt.