Erkenntnis

Denn Jehova gibt Weisheit; aus seinem Munde kommen Erkenntnis und Verständnis ( Sprüche 2,6 )

Gott gibt
Weisheit,
Erkenntnis und
Verständnis.

Gott gibt!

Eine Erkenntnis,
die unsere Begrenztheit sprengt.

Bildungsbürgertum,
eigenes Zutun,
bringt keine Erkenntnis.

Sprüche 2:6

https://www.bible.com/de/bible/58/pro2

Anfang der Erkenntnis

Die Furcht Jehovas ist er Erkenntnis Anfang; die Narren verachten Weisheit und Unterweisung ( Sprüche 1,7 )

Der Anfang aller Erkenntnis ist:
Gott zu ehren,
ihm den Vortritt zu geben.

Eine persönliche Entscheidung,
die jeder für sich selbst treffen muss.

Erkenntnis wächst erst,
wenn man sich auf Gott einlässt.

Sprüche 1:7

https://www.bible.com/de/bible/58/pro1

Hausbau

Mit viel Phantasie bauen wir an unserem Haus,
und auch an Gottes Haus,
immer wieder fügen wir ein Wunsch-Erkerchen,
ein weiteres Götzenbildchen hinzu
und erkennen nicht,
dass wir an Traumschlössern bauen.

Denn:

Durch Weisheit wird ein Haus gebaut,
durch Verstand wird es befestigt und
durch Erkenntnis füllt man seine Schatzkammer.
Sprüche 24,3-4

https://www.bible.com/de/bible/58/pro24

Vertrauen

Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen.
Sprüche 3,5-6

In der Elberfelder heißt es:

Vertraue auf Jahwe mit deinem ganzen Herzen, und stütze dich nicht auf deinen Verstand. Erkenne ihn auf allen deinen Wegen, und er wird gerade machen deine Pfade.

Vertrauen auf Gott und
mich verlassen auf
Erkenntnis,
Einsicht und
Weisheit,
die er mir ins Herz gibt,
damit ich auf
geradem Wege zu ihm gehe.

Wackere Frauen

 Die Anmut ist Trug, und die Schönheit Eitelkeit; ein Weib, das Jehova fürchtet, sie wird gepriesen werden ( Sprüche 31, 30 )

Eine wackere Frau,
wer wird sie finden?

Sie sucht Wolle und Flachs,
sie arbeitet, ohne zu klagen.

Sie ist Kaufmannsschiffen gleich,
und von fernher bringt sie ihr Brot herbei.

Sie steht auf, wenn es noch Nacht ist,
organisiert ihre Familie, plant den Tag.

Sie sinnt auf ein Feld und erwirbt es;
von der Frucht ihrer Hände pflanzt sie einen Weinberg.

Sie sammelt ihre Kraft und stärkt ihre Schaffenskraft.
Sie erfährt, dass sie auf dem richtigen Weg ist.

Nachts geht ihr Licht nicht aus,
sie arbeitet auf, was sie unter Tags nicht geschafft hat.

Sie breitet ihre Hand aus zu dem, der Hilfe braucht,
und streckt dem, der bedürftig ist, ihre Hände entgegen.

Sie fürchtet nicht für ihr Haus, wenn Schnee fällt,
sie hat gegen Kälte vorgesorgt.

Sie schmückt ihr Haus und
Purpur ist ihr Kleid.

Macht und Hoheit sind ihr Gewand,
und so lacht sie dem künftigem Tag entgegen.

Sie tut ihren Mund auf mit Weisheit und
kluge Rede ist auf ihrer Zunge.

Viele Töchter haben wacker gehandelt,
du aber hast sie alle übertroffen.

( Sprüche 31 )

https://www.bible.com/de/bible/58/pro.31

Flieg, mein weiser Bruder, flieg

Mit innerer Freude habe ich auf das Jahr geblickt,
nicht wissend,
woher sie kommt.

Bisher hat das Neue Jahr nur Nackenschläge gebracht.
Beide habe ich vorausgesehen und
doch schmerzen sie unendlich,
wenn sie eintreten.

Heute hat mich mein weiser Bruder angerufen,
mein Bruder im Geist,
mein Bruder im Glauben,
mein Bruder im Leben.

Das Telefonat musste er sich abringen.
Ich habe keine Zeit,
hat er gesagt.
Er meinte damit,
das habe ich erst später verstanden,
er habe nicht mehr lange zu Atmen.

Ich habe es kommen sehen.
Und nun, wo der Augenblick nah ist,
rinnen mir die Tränen über das Gesicht.

Er hat mich begleitet,
ich habe ihn begleitet.
Gedanken ausgetauscht,
gemeinsam Gott gesucht,
Glaubenserfahrungen bestaunt,
ohne Scheu Dogmen überwunden,
gemeinsam verstanden,
gemeinsam gesehen,
wo andere blind sind,
wie mit keinem anderen geglaubt,
tiefer und tiefer,
weiter hinein in unbekanntes Land,
weiter Gott entgegen …

Mein weiser Bruder,
der Benediktinermönch,
hat sich heute von mir verabschiedet:

Ich werde mich eine ganze Weile nicht mehr melden.
Nein, ins Krankenhaus gehe er nicht.
Er ist 87 oder 88 Jahre,
ich weiß es nicht genau.

Er hat viele Brüder beim Sterben begleitet,
er hat viele gut und nicht gut sterben sehen,
das harte Leben hat ihn weise gemacht,
er weiß, wann es soweit ist und
Gott seine Tür aufmacht.

Ich danke dir für alles, hat er gesagt,
und eine ganze Reihe aufgezählt,
ich danke dir für alles,
was du mir gegeben hast.
Ich danke dir,
dass ich dich kennen durfte.
Das wollte ich dir noch einmal
direkt gesagt haben.

Seine Liebe und Zuneigung
floss mir entgegen.

Ich habe es kommen sehen.
Und nun, wo der Augenblick nah ist,
rinnen mir die Tränen über das Gesicht.

Er hat gehört,
wie ich die Fassung verloren habe,
ich konnte ihm noch tränenerstickt zurufen:

Bis irgendwann einmal!
Ja, bis irgendwann einmal,
hat er gesagt.
Wir beide wissen,
dass es so ist.

Und wenn nicht,
dann rufe ich wieder an.
Ich glaube, wir beide wissen,
dass wir zum letzten Mal
telefoniert haben.

Dann hat er schnell aufgelegt.
Nur nicht sentimental werden.

Ich habe es kommen sehen.
Und nun, wo der Augenblick nah ist,
rinnen mir die Tränen über das Gesicht.

Er wird sich schlafen legen,
er ist vorbereitet,
wir haben oft über den Tod,
über seinen Tod gesprochen.
Und darüber, dass der Tod
der Weg ins andere Leben ist.
Da sind wir beide ganz gewiss.

Mein weiser Bruder,
wie unendlich werde ich dich vermissen.

Ich hoffe und bete und glaube,
Gott schickt dir einen Engel
auf dem Weg in sein Reich;
dorthin, wo der große Atem ist,
du wieder Atem schöpfen kannst und
der Mensch aufatmen kann.

Und du,
befreit von deinem müden Körper,
befreit von engen Klostermauern
befreit von jeglicher Begrenzung,

befreit wird deine Seele fliegen wie ein Adler,
der seinen Horst findet.
Flieg, mein weiser Bruder, flieg!

Ich habe es kommen sehen.
Und nun, wo der Augenblick nah ist,
rinnen mir die Tränen über das Gesicht.

Mondnacht

Ewige Weisheit

Weisheit

Wo Wege auseinander und zusammenlaufen, hat sich die Weisheit aufgestellt (Sprüche 8)

Sprüche 8 ins Heute transformiert

https://www.bible.com/de/bible/58/pro.8

Ewige Weisheit

Vorbemerkung: Ich bin mitten in der Nacht aufgewacht und konnte nicht mehr schlafen. So habe ich Sprüche 8 gelesen, und verstanden, dass Gott sich dort erklärt:

Sprüche 8 (frei nach Elberfelder Übersetzung von 1871)

Ruft nicht die Weisheit?
Hörst du nicht die Stimme der Einsicht?

Wo Wege zusammen- oder auseinanderlaufen,
hat sie sich aufgestellt,
dort wo Leben sich vom Tod scheidet.

Zu euch, Männer und Frauen, rufe ich,
zu euch, Menschenkinder, ergeht meine Stimme.

Lernet Klugheit, lernet Verstand.
Aus meinem Mund spricht Wahrheit,
nichts Falsches kommt von meinen Lippen.

Alle Worte meines Mundes sind Gerechtigkeit,
der Verständige versteht ihre Richtigkeit.
Sie weisen den geraden Weg denen,
die Erkenntnis erlangt haben.

Hört auf meine Unterweisung,
sie ist kostbarer als alles,
was ihr euch vorstellen könnt.

Nichts, was du begehren kannst,
kommt der ewigen Weisheit gleich.

Ich, die Weisheit,
bewohne die Klugheit und
finde die Erkenntnis der Besonnenheit.

Ich, die Weisheit,
wohne in der Klugheit und
erkenne die Besonnenheit.

Gottesehrfurcht heißt lassen:
das Böse,
die Eitelkeit,
den Hochmut,
falsche Lehren.

Mein sind Rat und Einsicht,
ich bin das Verstehen,
mein ist die Stärke,
Mensch ist Mensch durch mich.

Ich liebe, die mich lieben,
die mich zur rechten Zeit suchen,
werden mich finden.

Nicht Geld, Gold oder Güter machen reich,
Reichtum und Ehre sind bei mir allein,
bleibendes Gut und Gerechtigkeit.

Meine Frucht und mein Ertrag sind besser als alles,
was ihr in eure Schatzkammern sammelt.

Ich gehe den Pfad der Gerechtigkeit und
zeige was seine Richtigkeit hat,
um diejenigen, die mich lieben,
beständiges Gut erben zu lassen und
ihnen ihre Vorratskammern zu füllen,
damit sie ewig davon zehren können.

Gott besaß mich, die Weisheit,
im Anfang seines Weges,
von jeher,
vor all seinen Werken.

Ich war eingesetzt von Ewigkeit her,
von Anbeginn,
vor den Uranfängen der Erde.

Ich war geboren,
als die Tiefen noch nicht waren,
als es noch keine Quellen gab,
aus denen reiche Wasser flossen.

Ich war geboren,
ehe die Berge eingesenkt wurden, vor den Hügeln,
als die Erde und die Flure noch nicht gemacht waren,
noch bevor der Scholle
war ich geboren.

Als er die Himmel feststellte,
war ich da,
als er einen Kreis abmaß über der Fläche der Tiefe,
als er Festigkeit gab den Quellen der Tiefe,
als er dem Meer seine Schranken setzte,
damit es nicht unbegrenzt war,
als er die Grundfesten der Erde feststellte:

Da war ich Kind in seinem Schoß,
war Tag für Tag seine Freude,
und ich erfreute mich an ihm,
wohnte in seiner Urerde und
meine Wonne war bei den Menschenkindern,
die mit mir dort wohnten.

Nun Menschenkinder,
meine Söhne und Töchter,
hört auf mich!

Glückselig sind, die meine Wege bewahren.
Glückselig der Mensch, der auf mich hört,
indem er Tag für Tag an meinen Türen wacht
und die Pfosten meiner Tore hütet.

Denn wer mich findet,
hat das Leben gefunden und
Wohlgefallen erlangt von Gott.

Was für ein Schatz! Meine Jahreslosung kommt mir in den Sinn.  Gotteserfahrung.

Psalmen und Sprüche

Lieber Luther,

ich habe mich entschlossen, nach einem Jahr Pause wieder einen Bibelleseplan anzufangen, der mich täglich einen Blick in die Bibel werfen lässt. Ich will mir nicht mehr so viel zumuten wie 2014, das könnte ich neben meinen übervollen Berufsalltag nicht schaffen. Ich werde also die nächsten 372 Tage Psalmen und Sprüche lesen. Ich habe gerade angefangen und merke, wie mich das inspiriert.

Psalmen sind Lobgesänge. Schon im Lesen merkt man, wie der innere Mensch, die Seele, anfängt, die Schönheit und Erhabenheit Gottes zu besingen. Weiterlesen „Psalmen und Sprüche“

Psalm 23

Mein weiser Bruder hat mich heute an die innere Weisheit von Psalm 23 erinnert.

Der Herr ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue und
führt mich zum frischen Wasser.

Er erquickt meine Seele,
er führt mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.

Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.

Du bereitest mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkst mir voll ein.

Gutes und Barmherzigkeit
werden mir folgen
mein Leben lang und
ich werde bleiben
im Hause des Herrn
immerdar.

So bekräftigt werde ich mich auf den Weg machen, dem Sonntagsläuten entgegen, mit Anlauf und hoffentlich ohne Schlaglöcher.

Schlaglöcher