Aus Unrecht wird kein Recht,
aber alles Unrecht wird ein Ende haben
und die Ungerechtigkeiten werden ins Licht kommen.
(Sprüche 22,8)
Schlagwort: Gott
Ein und Alles
Ein Vater der Waisen und ein Helfer der Witwen ist Gott in seiner heiligen Wohnung, ein Gott, der die Einsamen nach Hause bringt, der die Gefangenen herausführt, dass es ihnen wohlgehe.
Psalm 68,6-7
Vater,
Helfer,
Wegbegleiter,
Befreier,
Retter,
Quelle
des Lebens,
mein Ein und Alles,
in jeder Situation der,
den man gerade braucht.
Grüner Baum
Der Ölbaum braucht seine Zeit,
bis er Frucht bringt.
Knorrig und alt
bringt er seine Frucht.
Ein immer grüner Baum.
Psalm 52,8
Schalter umlegen
Wundertaten
Tut kund seine Herrlichkeit unter den Nationen, unter allen Völkern seine Wunder.
Psalm 96,3
Macht die Augen auf!
Gottes Wundertaten
finden sich im Alltag.
Gottsucher
Der HERR, der gütig ist, wolle gnädig sein allen, die ihr Herz darauf richten, Gott zu suchen.
2.Chronik 30,18.19
In aller Demut bitten wir Gott,
uns Suchenden den Weg zu zeigen,
den wir gehen sollen.
Suchende sind wir alle,
dass wir Findende werden,
ist die Hoffnung.
Faulheit
Gottes Land ist kein Schlaraffenland,
in dem einem die gebratenen Hähnchen
in den Mund fliegen.
Es will im Alltag erarbeitet sein.
Sprüche 19:15
Bund fürs Leben
Ich will mit euch einen ewigen Bund schließen.
Jesaja 55,3
Kommt her zu mir.
Hört mir zu.
Öffnet eure Seele.
Ich will einen Bund fürs Leben
mit euch schließen.
Endlicher Reichtum
Mit Reichtum,
irdischem Ruhm
und äußerlichem Glanz
vermag man sich nicht
vom Tod loszukaufen.
Das ist allein Gottes Vermögen.
Psalm 49
Märchenstunde
Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?
Hiob 2,10
Wir sind wählerisch und
haben unsere eigenen Vorstellungen,
was gottgemäß sei und
was er uns tun soll
und was nicht.
Das, was uns nicht gefällt,
solle er doch bitteschön von uns fernhalten.
Gott ist kein Wünschebaum.
Und kein Sesam – öffne – dich
für unsere Begehren,
kein Aladin mit der Wunderlampe.
Solche Vorstellungen sind schöne Märchen,
die wir gerne glauben wollen,
aber sie sind nichts
als fromme Mären,
die uns auf die falsche Spur setzen,
und Hochmut vor Demut stellt.
Hohe Feste
Flüchtlinge sind wir oft im Leben.
Gott sieht unser Leben von einer höheren Warte,
von was immer wir flüchten.
Bei ihm finden wir immer
Zuflucht,
Schutz und
Speise
Psalm 48,2-3
Erkennt Gott
Werdet still in euch,
erkennt das Licht,
seht das Leuchten,
fühlt die Quelle,
erfahrt die Kraft,
die Gott euch schenkt!
Psalm 46:10
Turnover
Anstatt dass man zu ihnen sagt: »Ihr seid nicht mein Volk«, wird man sagen: »O ihr Kinder des lebendigen Gottes!«
Hosea 2,1
Irgendwann wird Umkehr sein
und diejenigen,
die nicht gesehen haben,
die abtrünnig waren,
falschen Göttern nachgejagt haben,
werden sagen:
Ja, ich bin ein Kind des lebendigen Gottes!
Höre Tochter
Vergiss,
meine Tochter,
die falschen Herrn.
Setze auf den,
der deine Schönheit erkennt.
Psalm 45,10-11
https://www.bible.com/de/bible/58/psa.45
Vertrauen
Ich will dem HERRN singen, dass er so wohl an mir tut.
Psalm 13,6
Vertrauen und Treue zahlt sich aus.
Bewährung
Nicht nur das Verhältnis zwischen Menschen
muss sich im Alltag bewähren,
auch das Verhältnis zu Gott.
Vertrauen und Treue
in guten wie in schlechten Tagen.
Zuwendung
Leuchtfeuer
Unruhige Seele
Unruhige, ungeduldige Seele.
Sie strebt zu Gott hin und
wartet wie eine Knospe
nach dem Winter
auf ihr erblühen.
Psalm 42:5,11
Tote Orte
Es hat sich erfüllt,
was an die Wurzeln
meines Blogs rührt.
Mein Blog hat mit einer
Pilgerreise zu diesem Ort angefangen,
der Ort, an dem ich noch etwas erledigen musste.
Ich sehe mich noch dort,
in der letzten Bank,
in mich hineinhorchend,
wie dieser Ort,
nach vielen Turbulenzen,
für mich klingt.
Ohne Segen,
habe ich gedacht,
der Segen ist
von diesem Ort
gewichen.
Gott, Glaube,
Gottes Gegenwart,
bedarf Inspiration,
von Gott inspirierter Menschen.
Ohne, verödet der Ort.
Gott kann man nicht administrieren,
im Alltagstrott abhandeln.
Diese Übung gerät zu allgegenwärtig
greifbarer Scheinheiligkeit.
Ich habe diesen Ort seither
nie wieder betreten.
Nun, etwas mehr
als 3 Jahre später,
die Nachricht:
Das Priorat wird aufgegeben.
Personalmangel, die vordergründige Begründung.
Geschäftssinn der hintergründige.
Gut abzustoßen,
werden doch Flüchtlingsunterkünfte
händeringend gesucht.
Eine bessere Gelegenheit
kommt nie wieder.
Mein weißer Bruder weint.
Es ist nur ein Ort,
versuche ich ihn zu trösten.
Unendlich sein Schmerz,
wieso muss ich
das noch erleben?
Wieso bin ich nicht endlich tot?
Er blättert
in meinem Bildband,
den ich ihm vor Jahren geschenkt habe,
die Tränen rinnen über sein Gesicht.
Die Bäume,
mein Bruder,
die du umarmt hast,
bleiben.
Die Gebäude,
sind nichts als kaltes Gemäuer.
Der Ort,
der zu einem fülligen,
einem heiligen Ort wird,
wird durch die Gegenwart Gottes
in den Menschen
an diesem Ort.
Gehen die Menschen,
die Gott vergegenwärtigen,
geht Gott.
Was dich wärmt,
mein Bruder,
und was kein Mensch auflösen kann,
ist die Erinnerung
an Gottes Gegenwart
an diesem Ort.
Gottes Gegenwart
bleibt bei dir,
ist unabhängig von jedem Ort,
nur abhängig von
der Bereitschaft der Seele
Gott zu empfangen.
Der Ort,
dem du nachtrauerst,
ist zu einem toten Ort geworden.
Das habe ich damals schon
in der letzten Bank erkannt.
Hier ist Ende,
habe ich gedacht
und so ist es gekommen.
Der Wald,
den sie gnadenlos niedergemacht haben,
sein schmerzvolles Schreien,
ein frühes Zeichen dessen,
was nun eingetreten ist.
Tödliche Zustandsbeschreibung.
https://deborrahs.com/2012/08/28/pilgerrreise/
Dammer Abgesang
Man erntet, was man sät.














