Gott ist König
und wir sein Volk,
die Geliebten
in der Nachfolge Jakobs.
Psalm 47
Schlagwort: Menschen
Erkennt Gott
Werdet still in euch,
erkennt das Licht,
seht das Leuchten,
fühlt die Quelle,
erfahrt die Kraft,
die Gott euch schenkt!
Psalm 46:10
Don’t worry
Manchmal hat man im Unglück Glück.
Stehe ich beim Checkin,
großer Koffer, Rucksack, Handtasche,
ich bin gleich dran.
Da fällt mir siedend heiß ein:
Du hast die Flasche Wein im Handgepäck,
die dir die Kollegin im Tausch
gegen deutsches Bier vermacht hat.
Nein, die opfere ich jetzt nicht.
In Windeseile Zahlenschloss des Koffers entriegelt,
Wein umgepackt.
Gut, kann weitergehen,
aber:
Wo ist jetzt mein Ausweis,
den ich gerade noch in Händen gehalten habe?
Ich winke meinen Hintermann vorbei
und beginne in den unendlichen Tiefen
meiner Handtasche zu suchen.
Kein Ausweis.
OK. Rucksack.
Kein Ausweis.
Ok. Koffer wieder aufmachen:
Kein Ausweis.
Ok. Nochmals Handtasche.
Winterjacke ausgezogen,
ich schwitze.
Kein Ausweis.
OK, es ist peinlich,
aber alles aus der Tasche ausgeräumt:
Kein Ausweis.
Nochmals Rucksack.
Nochmals Koffer.
Kein Ausweis!!!
Das kann nicht sein, ich hatte ihn gerade noch in Händen!!!
Mittlerweile sind alle hinter mir durchgewunken.
Ich stehe allein vor dem Checkin.
Der junge Mann vom Checkin kommt auf mich zu:
Im Zweifelsfall reicht auch Ihr Firmenausweis.
Ich schaue ihn zweifelnd an:
Wie komme ich durch die Passkontrolle,
die es in Frankreich immer noch gibt?
Don’t worry!
Trotzdem sind die Worries bei mir groß,
die französischen Freunde sind manchmal ziemlich pingelig.
So suche ich weiter.
Wieder Tasche:
Kein Ausweis….
Schließlich gebe ich auf
und checke tatsächlich
mit meinem Firmenausweis ein.
Vor der Passkontrolle eine unglaublich lange Schlange.
Neben mir ein Kollege,
man erkennt sich an den Firmeninsignien.
Leicht panikartig blickt er auf die Menschenschlangen vor ihm.
Er würde am liebsten überholen.
Ich bleibe eisern stehen und so macht er es dann auch.
Die ganze Zeit suche ich weiter in meinen Taschen nach meinem Ausweis.
Kein Ausweis!
Als ich endlich an der Reihe bin,
schaue ich mir die 4 Passkontrolleure genau an:
Welchen nimmst du?
Welchem traust du zu, dass er dich
mit deinem Firmenausweis durchlässt?
In mir ein Horrorszenario.
Er lässt dich nicht durch,
dein Koffer ist abgefertigt,
fliegt ohne mich nach Hause und
ich bleibe hier, mit nichts.
Schon beim Gedanken bin ich den Tränen nahe.
Ich traue meinen französischen Freunden alles zu.
Ich bete, lieber Gott, verlass mich nicht,
tue mir das nicht an.
Ich entscheide mich für einen etwas jüngeren Mann,
schiebe ihm mein Ticket und meinen Firmenausweis hin:
I have a problem …
Und: er winkt mich ohne längere Diskussion durch.
Wie bin ich dankbar!
Gerade nochmal so von der Schippe gesprungen.
Als ich am Gate ankomme,
wird gerade geboardet.
Als Zweite gehe ich an Bord,
sorry, I miss my passport,
und halte ihr meinen Firmenausweis hin.
Sie sagt:
I know, und winkt mich an Bord.
Irgendwie doch wunderbar.
Vegetarisch
Überlege genau,
was du in deinem Garten gedeihen lässt!
Sprüche 15,17
Turnover
Anstatt dass man zu ihnen sagt: »Ihr seid nicht mein Volk«, wird man sagen: »O ihr Kinder des lebendigen Gottes!«
Hosea 2,1
Irgendwann wird Umkehr sein
und diejenigen,
die nicht gesehen haben,
die abtrünnig waren,
falschen Göttern nachgejagt haben,
werden sagen:
Ja, ich bin ein Kind des lebendigen Gottes!
Frauen
Ob Frauen oder Männer:
Weisheit und Dummheit
liegen oft nah beisammen
Sprüche 14,1
Vertrauen
Ich will dem HERRN singen, dass er so wohl an mir tut.
Psalm 13,6
Vertrauen und Treue zahlt sich aus.
Leuchtfeuer
Narren
Narren treiben ihre Possen im Leben,
vor Gott hat aber alle Narretei ein Ende
und der Narr ist demaskiert
Sprüche 12,15
Raubtierfütterung
Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit. Du tust deine Hand auf und sättigst alles, was lebt, nach deinem Wohlgefallen.
Psalm 145,15-16
In der Elberfelder heißt es mit kleinen, aber entscheidenden Unterschieden:
Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zu seiner Zeit. Du tust deine Hand auf und sättigst alles Lebendige nach Begehr.
Der Mensch,
seine Seele,
verhungert,
ohne Gott.
Gott füttert uns
jeden Augenblick
mit dem,
was wir brauchen
und verdauen können.
Unruhige Seele
Unruhige, ungeduldige Seele.
Sie strebt zu Gott hin und
wartet wie eine Knospe
nach dem Winter
auf ihr erblühen.
Psalm 42:5,11
Bürgen
Wer für einen anderen bürgt,
muss für den anderen eintreten.
Vor Gott kann aber jeder nur
für sich selbst eintreten,
alles andere übersteigt
sein Vermögen.
Sprüche 11:15
Tote Orte
Es hat sich erfüllt,
was an die Wurzeln
meines Blogs rührt.
Mein Blog hat mit einer
Pilgerreise zu diesem Ort angefangen,
der Ort, an dem ich noch etwas erledigen musste.
Ich sehe mich noch dort,
in der letzten Bank,
in mich hineinhorchend,
wie dieser Ort,
nach vielen Turbulenzen,
für mich klingt.
Ohne Segen,
habe ich gedacht,
der Segen ist
von diesem Ort
gewichen.
Gott, Glaube,
Gottes Gegenwart,
bedarf Inspiration,
von Gott inspirierter Menschen.
Ohne, verödet der Ort.
Gott kann man nicht administrieren,
im Alltagstrott abhandeln.
Diese Übung gerät zu allgegenwärtig
greifbarer Scheinheiligkeit.
Ich habe diesen Ort seither
nie wieder betreten.
Nun, etwas mehr
als 3 Jahre später,
die Nachricht:
Das Priorat wird aufgegeben.
Personalmangel, die vordergründige Begründung.
Geschäftssinn der hintergründige.
Gut abzustoßen,
werden doch Flüchtlingsunterkünfte
händeringend gesucht.
Eine bessere Gelegenheit
kommt nie wieder.
Mein weißer Bruder weint.
Es ist nur ein Ort,
versuche ich ihn zu trösten.
Unendlich sein Schmerz,
wieso muss ich
das noch erleben?
Wieso bin ich nicht endlich tot?
Er blättert
in meinem Bildband,
den ich ihm vor Jahren geschenkt habe,
die Tränen rinnen über sein Gesicht.
Die Bäume,
mein Bruder,
die du umarmt hast,
bleiben.
Die Gebäude,
sind nichts als kaltes Gemäuer.
Der Ort,
der zu einem fülligen,
einem heiligen Ort wird,
wird durch die Gegenwart Gottes
in den Menschen
an diesem Ort.
Gehen die Menschen,
die Gott vergegenwärtigen,
geht Gott.
Was dich wärmt,
mein Bruder,
und was kein Mensch auflösen kann,
ist die Erinnerung
an Gottes Gegenwart
an diesem Ort.
Gottes Gegenwart
bleibt bei dir,
ist unabhängig von jedem Ort,
nur abhängig von
der Bereitschaft der Seele
Gott zu empfangen.
Der Ort,
dem du nachtrauerst,
ist zu einem toten Ort geworden.
Das habe ich damals schon
in der letzten Bank erkannt.
Hier ist Ende,
habe ich gedacht
und so ist es gekommen.
Der Wald,
den sie gnadenlos niedergemacht haben,
sein schmerzvolles Schreien,
ein frühes Zeichen dessen,
was nun eingetreten ist.
Tödliche Zustandsbeschreibung.
https://deborrahs.com/2012/08/28/pilgerrreise/
Dammer Abgesang
Man erntet, was man sät.
Vertrauenssache
Erntezeit ist Arbeitszeit
Erntezeit ist Arbeitszeit.
Wer sie verschläft,
hungert im Herbst und Winter
( Sprüche 10,5 )
Weisheits-Reflexionen
Weisheit birgt Einsicht,
Einsicht gibt Weitsicht,
Weitsicht gebiert Licht.
( Sprüche 9,8 )
Hausbau
David sprach zu Salomo: Gott der HERR wird die Hand nicht abziehen und dich nicht verlassen, bis du jedes Werk für den Dienst im Hause des HERRN vollendet hast.
1.Chronik 28,20
Mein Kind,
ich bin mit dir,
solange du
an meinem Haus
baust.
Wer suchet, der findet
Gott spricht,
wer mich findet,
hat das Leben gefunden.
( Sprüche 8,35 )
Bedenke, was du tust
Nehmt euch in acht bei eurem Tun, denn beim HERRN, unserem Gott, gibt es keine Ungerechtigkeit und kein Ansehen der Person und keine Bestechlichkeit.
2.Chronik 19,7
Bedenke, was du tust,
damit du nicht eines Tages
vor Gott stehst
und dich schämst.
Ochsen
Von einer Blüte zur nächsten:
Auf einmal ging er ihr nach,
wie ein Ochse zur Schlachtbank geht,
legt sich Fussfesseln an wie ein Narr,
legt sich selbst die Schlinge um den Hals
und weiß nicht,
dass es um sein Leben geht.
( Sprüche 7,21-23)

















