Jetzt werden meine Augen offen und meine Ohren aufmerksam sein auf das Gebet an dieser Stätte.
2.Chronik 7,15
Mehr als durch alle Worte
entdeckt Gott wer wir sind,
indem er in uns liest wie
in einem offenen Buch.
Der HERR erhöre dich am Tag der Bedrängnis, der Name des Gottes Jakobs mache dich unangreifbar. Er sende dir Hilfe aus dem Heiligtum, und von Zion aus unterstütze er dich.
Psalm 20, 2-3
Der HERR erhöre dich am Tag der Bedrängnis,
er hülle dich mit seinem Schutz ein,
er sende dir Hilfe, wenn du sie brauchst,
er gebe dir Kraft, wenn sie dir ausgeht,
er zeige dir den Weg, der gut für dich ist,
er lasse dich erkennen,
dass du ihm vorbehaltlos vertrauen kannst.
(nach Psalm 20)
Und nun, HERR, das Wort, das du über deinen Knecht und über sein Haus geredet hast, möge sich ewig als zuverlässig erweisen! Und tue, wie du geredet hast!
1.Chronik 17,23
Auf Zwischenstationen auf dem Weg heim
mögen wir manchmal verzagt oder ängstlich sein.
Das Vertrauen in
Gottes ewig zuverlässiges Wort
lässt uns auch verzagte Zeiten
in Gottvertrauen hinter uns bringen.
Doch er, der Eine – wer kann ihm wehren? -, er tut, was seine Seele begehrt. Ja, er wird vollenden, was für mich bestimmt ist; und dergleichen hat er vieles noch im Sinn.
Hiob 23,13-14
Sich gegen Gott wehren heißt,
sich gegen sich selbst zu stellen,
das innerste Ich zu bekämpfen.
Da können wir nur verlieren.
Ein Irrweg.
Kraftvergeudung!
Denn der HERR, euer Gott, ist Gott oben im Himmel und unten auf der Erde.
Josua 2,11
Wir denken gerne dual:
Gott im Himmel und
wir Menschen hier auf Erden.
Gott lässt sich aber nicht von uns teilen
und wir nicht von ihm.
Was einmal göttlich ist, bleibt göttlich.
Das Göttliche in uns wird nur verschüttet
im menschlichen Müll,
mal mehr, mal weniger.
Denn vom Kleinsten bis zum Größten machen sie alle unrechten Gewinn, vom Propheten bis zum Priester üben sie alle Falschheit.
Jeremia 8,10
Das ganz und gar Wahre
übersteigt das Menschsein.
Irgendwie wirtschaftet jeder in die eigene Tasche,
das ist schon dem Überlebenstrieb geschuldet.
Doppelte Falschheit ist sich selbst zu erhöhen.
Und ich werde euch unter dem Hirtenstab hindurchziehen lassen und euch abgezählt hineinbringen.
Hesekiel 20,37
Der Weg in die Ewigkeit führt nur über Gott.
An ihm werden wir alle vorbeiziehen.
Er wird jeden kennen und
wir werden erkennen.
Dann werdet ihr von dort aus den HERRN, deinen Gott, suchen. Und du wirst ihn finden, wenn du mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele nach ihm fragen wirst.
5.Mose 4,29
Das ganze Herz und die ganze Seele
frage nach Gott, nicht nur der Anteil,
der gerade nicht anderweitig beschäftigt ist.
Dann lässt er sich auch finden.
An jenem Tag, spricht der HERR der Heerscharen, wird der Pflock weichen, der an einem festen Ort eingeschlagen war, und er wird abgehauen werden und fallen, und die Last, die er trug, wird beseitigt werden. Denn der HERR hat geredet.
Jesaja 22,25
Gott lässt sich nicht verorten oder
an Religionen festbinden.
Die Pflöcke, die eingeschlagen sind,
wird er – an dem Tag, den er bestimmt –
wegschlagen.
Mose aber antwortete dem HERRN: Ach, Herr! Ich bin kein redegewandter Mann, weder seit gestern noch seit vorgestern, noch seitdem du zu deinem Knecht redest; denn unbeholfen ist mein Mund und unbeholfen meine Zunge.
2.Mose 4,10
Wenn wir uns aus der Verantwortung schleichen wollen,
sind wir wortgewandt und kreativ im Ausredenfinden,
stellen unser Talent infrage, widerstreben.
Gott entgegnet: Bin nicht ich der HERR?
Dort wo du stehst, habe ich dich hingestellt.
Ich werde dich lehren, was du zu deinem Wachstum brauchst.
Menschensohn, sieh mit deinen Augen, und höre mit deinen Ohren, und richte dein Herz auf alles, was ich dir zeigen werde! Denn damit ich es dir zeige, bist du hierher gebracht worden.
Hesekiel 40,4
Gott setzt uns die etwas andere Brille auf,
lässt uns hören, was wir hören sollen,
sofern wir auf ihn ausgerichtet sind.
Und am Ende der Tage erhob ich, Nebukadnezar, meine Augen zum Himmel, und mein Verstand kehrte zu mir zurück. Und ich pries den Höchsten, und ich rühmte und verherrlichte den ewig Lebenden, dessen Herrschaft eine ewige Herrschaft ist und dessen Reich von Generation zu Generation währt.
Daniel 4,31
Gottes Reich ist ewig, Menschenreiche zeitlich
und können trotzdem viel Schaden anrichten.
Verrückte, mit großer Macht ausgestattet,
bringen viele dem Himmelreich
wider den natürlichen Verlauf nahe.
Sofern sie keiner stoppt und
zu allen Beteiligten der Verstand zurückkehrt.
Am Ende, wenn es eng wird mit dem eigenen Leben,
die Augen fromm zu Gott zu erheben,
leert den Rucksack mit den Untaten nicht.
Der Mensch in seiner Gesamtheit steht an DEM Tag vor Gott,
inklusive sein Feuer und Zorn.
So spricht der HERR der Heerscharen: Fällt zuverlässigen Rechtsspruch und erweist Güte und Barmherzigkeit einer dem anderen.
Sacharja 7,9
Es ist unser Werk,
Gerechtigkeit, Güte und Barmherzigkeit
aus dem Quell zu schöpfen,
den Gott vom Göttlichen in uns ausschüttet.
Es ist unser Schöpfwerk und unsere Verantwortung.
Ich freute mich, als sie zu mir sagten: „Wir gehen zum Haus des HERRN!“
Psalm 122, 1
Heimat bleibt Heimat.
Unsere wahre Heimat ist bei Gott,
das Leben eine Wanderschaft dorthin.