Dreck am Stecken

Der HERR ist langsam zum Zorn und groß an Kraft. Doch keinesfalls lässt der HERR ungestraft.
Nahum 1,3

Gott ist langsam zum Zorn,
doch er lässt nicht ungestraft.

Macht das Angst,
weil jeder irgendwie Dreck am Stecken hat?

Nein, es nährt die Hoffnung,
den Dreck eines Tages loszuwerden.

Entfesselung

Und Jesus blickte zum Himmel, seufzte und spricht zum Tauben: Hefata! Das ist: Werde geöffnet! Und sogleich wurden seine Ohren geöffnet, und die Fessel seiner Zunge wurde gelöst, und er redete richtig.
Markus 7,34-35

In der Not kesseln wir uns oft selbst ein,
legen uns selbst Fesseln an.
Gott entfesselt,
wenn wir uns nicht von ihm abhalten.

Klagelied

Gerecht ist er, der HERR, ich aber bin gegen seinen Befehl widerspenstig gewesen.
Klagelieder 1,18

Dieses Klagelied kann jeder singen:
Gott ist gerecht,
ich aber mag ihm nicht immer folgen.
Die Quittung folgt auf den Fuß.

Ränkeschmiede

Wer darauf sinnt, Böses zu tun, den nennt man einen Ränkeschmied. Die Ränke des Narren sind Sünde, und ein Gräuel für die Menschen ist der Spötter.
Sprüche 24,8-9

Leider ist unsere Welt voll Ränkeschmiede.
Hinterlistig rammen sie einem das Messer in den Rücken.
Ränke zu schmieden ist Sünde,
nicht besser diejenigen, die auch noch schadenfreudig sind.

Öffnen

Und er sprach zu mir: Daniel, du vielgeliebter Mann! Achte auf die Worte, die ich zu dir rede, und steh an deinem Platz!
Daniel 10,11

Achte auf die Worte,
die ich zu dir rede,
und steh an deinem Platz!

Gott,
öffne meine Ohren,
öffne mein Verständnis,
öffne mich, für dich!

Mit Herz und Seele

Was fordert der HERR, dein Gott, von dir, als nur, den HERRN, deinen Gott, zu fürchten, auf allen seinen Wegen zu gehen und ihn zu lieben und dem HERRN, deinem Gott, zu dienen mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele, indem du die Gebote des HERRN und seine Ordnungen, die ich dir heute gebe, hältst, dir zum Guten?
5.Mose 12-13

Was Gott uns zuspricht,
ist zu unserem Guten,
auch wenn es mit Mühsal,
mit Schmerz und Tränen
verbunden sein mag.

Sich von seinen Wegen
nicht abbringen zu lassen,
heißt ihm zu dienen,
mit ganzem Herzen und ganzer Seele.

Abfärben

Und nun, unser Gott, du großer, starker und furchtbarer Gott, der den Bund und die Gnade bewahrt, lass nicht gering vor dir sein all die Mühsal, die uns getroffen hat.
Nehemia 9, 32

Treue, Gnade, Stärke.
Gott, lass dich
auf uns abfärben!

In guten wie in schlechten Tagen

Und nun gehe hin, führe das Volk an den Ort, den ich dir genannt habe! Siehe, mein Engel wird vor dir hergehen. Am Tag meiner Heimsuchung, da werde ich ihre Sünde an ihnen heimsuchen.
2.Mose 32,34

Gott geht mit uns,
in guten wie in schlechten Tagen.
Er vergisst nichts.

Hochmut

Siehe, das war die Schuld deiner Schwester Sodom: Hochmut, Fülle von Brot und sorglose Ruhe hatte sie mit ihren Töchtern, aber die Hand des Elenden und des Armen stärkte sie nicht; und sie wurden hochmütig und verübten Gräuel vor meinem Angesicht. Und ich tat sie hinweg, sobald ich es sah.
Hesekiel 16,49-50

Hochmut und Egoismus
kommt vor dem Fall.

Beruhigend

Und der HERR verschaffte ihnen Ruhe ringsumher, ganz wie er es ihren Vätern geschworen hatte.
Josua 21,44

Gott ist Ruhe,
Gott verschafft Ruhe.
Beruhigend!

Unplanbar

Ich habe erkannt, dass du alles vermagst und kein Plan für dich unausführbar ist.
Hiob 42,2

Gott ist grenzenlos,
seine Pläne
für uns unplanbar.

Einklang

Oh, fände ich Dornen und Disteln in meinem Weinberg, im Kampf würde ich auf sie losgehen, sie allesamt verbrennen! Oder man müsste meinen Schutz ergreifen, Frieden mit mir machen, Frieden machen mit mir.
Jesaja 27, 4-5

Jeder hat Dornen,
ist manchmal eine Distel oder
eine Brennnessel,
an der man sich verbrennt.

Gott steht für Einklang.
Wenn wir seinen Frieden suchen,
finden wir unseren Frieden
und sind mit ihm in Einklang,

ohne zu brennen oder zu verbrennen.

Gottvertrauen

Menschenfurcht stellt eine Falle; wer aber auf den Herrn vertraut, ist in Sicherheit.
Sprüche 29,25

Furcht, Angst, Panik,
begründet oder unbegründet,
macht unsicher,
bringt einen aus dem Tritt,
lässt straucheln.

Das Gegenmittel: Gottvertrauen!
Gott als Schild,
als Zufluchtsstätte
gegen jede Furcht.

Tag der Tage

Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.
Matthäus 24,36

Niemand weiß, was am Tag der Tage passieren wird,
keiner weiß, wann er da sein wird,
ob jeder seinen Tag haben wird oder
ob der eine Tag für alle gemeinsam anbrechen wird,
ob alle ihn erleben werden oder nur ein paar wenige,
ob wir Rechenschaft ablegen müssen oder
Gott alle unbesehen in seinen Schoss zurück winkt.

Alles, was wir annehmen,
uns zurechtlegen,
theologisieren,
ist reine Spekulation.

Gott im Alltag erfahren ist keine Spekulation,
Gott jeden Tag erleben, ist ein Erfahrungswissen,
auf das man jeden Tag aufbauen kann.
Einfach vertrauen,
ohne viel Aufhebens,
bis der Tag der Tage da ist.

Friede

Aber der HERR sprach zu ihm: Friede sei mit dir! Fürchte dich nicht, du wirst nicht sterben.
Richter 6,23

Gottes Friede bringt inneren Frieden,
der die Furcht besiegt.

Kern des Seins

Der HERR hat mich berufen vom Mutterleib an, hat von meiner Mutter Schoß an meinen Namen genannt.
Jesaja 49,1

Gott ist Vater und Mutter auf Ewigkeit,
Kern unseres Seins,
unabhängig von jeglicher Körperlichkeit.
Er kennt und erkennt uns
in jedem Seinszustand.

Verantwortung

Schon ist aber die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt, jeder Baum nun, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
Lukas 3,9

Jeder trägt Verantwortung
für das, was er tut,
nicht tut oder
antut.

Gott wägt.

Rettung

Der HERR aber sprach: Gesehen habe ich das Elend meines Volkes in Ägypten, und sein Geschrei wegen seiner Antreiber habe ich gehört; ja, ich kenne seine Schmerzen.
2.Mose 3,7

Gott sieht, hört und rettet.

Schwere Zeiten

Ich schrie um Hilfe bis zum Morgen, aber wie ein Löwe, so zerbrach er alle meine Gebeine. Vom Tag bis zur Nacht wirst du ein Ende mit mir machen!
Jesaja 38,13

Die Zeiten,
in denen wir am Boden liegen,
sind die besten Zeiten,
Gott zu vertrauen.

Hoch

Der HERR lebt! Gelobt sei mein Fels! Der Gott meines Heils sei hoch erhoben.
Psalm 18,47

In jedem Tief
gibt es ein HOCH.
Die Tiefs kommen und gehen,
das HOCH bleibt ewig.