Unerträglich?

Alle Pfade des HERRN sind Gnade und Wahrheit denen, die seinen Bund und seine Zeugnisse bewahren.
Psalm 25,10

Gott schickt uns den Weg,
den wir für unsre Entwicklung brauchen.
Diese Erkenntnis hilft demütig zu sein,
wenn unser Ego mal wieder rebellieren will.
Sie hilft zu ertragen,
was wir ansonsten als unerträglich erachten würden.

Begrenzungen

HERR, Gott Israels, du bist gerecht! Denn wir sind als Gerettete übrig geblieben, wie es heute ist. Siehe, hier sind wir vor dir mit unserer Schuld. Denn bei einem solchen Verhalten ist es unmöglich, vor dir zu bestehen.
Esra 9, 15

Demut kleidet besser als Übermut.
Dazu gehört auch,
unsere Begrenzungen einzugestehen.

Verlangen

Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und den Geist deiner Heiligkeit nimm nicht von mir!
Psalm 51,13

Gott erkennt, ob unser Verlangen nach ihm echt ist,
oder nur oberflächlich, vordergründig und scheinheilig.

Herausforderung

Auch heute lehnt sich meine Klage auf; seine Hand drückt schwer, dass ich seufzen muss.
Hiob 23,2

Wer Gott herausfordert,
kann nicht gewinnen.

Ewiger Einklang

Und der HERR sprach zu mir: Lass es genug sein! Rede mir nicht mehr weiter von dieser Sache!
5.Mose 3,26

Manchmal denken wir,
wir hätten dies und das verdient,
oder eben nicht verdient,
insbesondere wenn wir uns
für die Nächstenliebe, für die Religion
für die Sache Gottes
ins Zeug legen.

Ich habe doch…., lieber Gott?
fängt dann so mancher Hadergedanke an.

Demut, statt Hader!
Gottes Wege führen uns
am Ende zu ewigem Einklang.

Lass es genug sein!
Lass es gut werden!

Privileg

Wohl dem, der den HERRN fürchtet, der große Freude hat an seinen Geboten!
Psalm 112,1

Ehrfurcht vor Gott zu haben,
ist ein Privileg,
das die wenigsten haben.

Noch weniger mögen sich
an sein Wort halten,
insbesondere,
wenn es mit den eigenen Vorstellungen
in Konflikt gerät.

Verbrechen gegen unsere Kinder

Noah tat alles, was ihm Gott gebot.
1.Mose 6,22

Keine Diskussion,
kein Zögern,
kein Hinterfragen.

Solange es Noah schlecht ging,
hatte er kein Problem
mit der Demut.
Sehr wohl,
als er zu Wohlstand kam.

Im Wohlstand vergessen wir,
wie es in der Not ist und wer hilft.
Viele Menschen auf unserem Globus
leiden gerade an Gedächtnisverlust.

Nicht jeden Fehler kann man mehr korrigieren.
Die Konsequenzen wollen getragen sein.
Verbrechen gegen unsere Kinder!

Geduld

Mein Knecht, der Gerechte, wird den Vielen Gerechtigkeit schaffen; denn er trägt ihre Sünden.
Jesaja 53,11

Ich ziehe die Elberfelder Übersetzung vor:

Von der Mühsal seiner Seele wird er Frucht sehen und sich sättigen. Durch seine Erkenntnis wird mein gerechter Knecht die Vielen zur Gerechtigkeit weisen, und ihre Missetaten wird er auf sich laden.

Dulden erfordert Großzügigkeit,
erdulden Demut,
sich gedulden Ausdauer.

Gerettet?

Ruft laut, rühmt und sprecht: Der HERR hat seinem Volk geholfen!
Jeremia 31,7

Die Elberfelder Übersetzung lautet völlig anders, nicht nur das die eine Übersetzung im Perfekt steht und die andere eine Bitte an Gott für die Zukunft ist:

Denn so spricht Jahwe: Jubelt über Jakob mit Freuden und jauchzet an der Spitze der Nationen! Lobsinget laut und sprechet: Rette dein Volk, Jahwe, den Überrest Israels!

Gerettet sind wir noch lange nicht.
Es fehlt die notwendige Demut.

Vermögen

Ich weiß sehr gut, dass ein Mensch nicht recht behalten kann gegen Gott. Hat er Lust, mit ihm zu streiten, so kann er ihm auf tausend nicht eins antworten.
Hiob 9,2.3

Doch mit anderem Duktus in der Elberfelder Übersetzung:

Wahrlich, ich weiß, daß es also ist; und wie könnte ein Mensch gerecht sein vor Gott? Wenn er Lust hat, mit ihm zu rechten, so kann er ihm auf tausend nicht eins antworten.

Wenn es uns nicht passt,
wie das Leben so gerade ist, und
wir anfangen mit Gott zu diskutieren,
ihm zu sagen,
dass es nicht gerecht ist,
wie das Leben sich uns darstellt,
dann ist es Zeit,
uns auf unsere Begrenztheit zu besinnen und
Demut walten zu lassen.
Schauen wir auf die selbstverschuldeten
Übel der Welt,
schauen wir auf uns selbst.
Was vermögen wir?

Demütigung

So spricht der HERR: Wie lange weigerst du dich, dich vor mir zu demütigen?
2.Mose 10,3

Sich Gottes Ratschluss zu fügen,
fühlt sich manchmal wie Demütigung an,
erfordert aber nichts als Demut.

Wink mit dem Krückstock

Ob man will oder nicht,
manchmal bleibt nur,
sich zu fügen.

Bin in ein unsichtbares Loch getreten.
Rechter Fuß blau,
Band gezerrt,
linkes Knie geschwollen und anfangs gar nicht,
dann schwer,
jetzt schon wieder besser beweglich.
Das ist schon was wert.

Unfreiwillige Verlangsamung.
Und Demut.
Ohne Hilfe ist anfangs kein Zentimeter gelaufen.
Vorgeschmack auf die Zeit,
wenn man wieder wie ein Baby verpflegt werden muss.
Ziehe vor, eher zu sterben.
Hätte ich letzten Freitag fast geschafft,
bin beinahe den Erstickungstod gestorben.
Aber sollte anscheinend noch nicht sein.

Und wenn es unrund läuft, dann richtig.
Fliegen konnte ich natürlich für diese Woche
völlig vergessen, nächste Woche mal sehen.
Meinen Key habe ich letzten Freitag vergessen und
kann mich im Geschäft nicht einloggen.
Aber … in Workarounds bin ich Meister.
Habe natürlich einen Weg gefunden…

Vielleich ein paar Winke mit dem Krückstock?
In welche Richtung,
da habe ich ja jetzt reichlich Auswahl,
vielleicht auch eine Vorstellung.

Mal sehen, in welche Richtung
der Krückstock ausschlägt.
Und egal wie, grünen wird
er in jedem Fall,
da bin ich zuversichtlich.

ÜbergangKrückstock

Hochmut

Der HERR ist hoch und sieht auf den Niedrigen und kennt den Stolzen von ferne.
Psalm 138,6

In der Elberfelder ist wie folgt übersetzt:

Denn Jahwe ist hoch, und er sieht den Niedrigen, und den Hochmütigen erkennt er von ferne.

Das Sehen und Herabsehen
markiert die Scheidelinie
zwischen Hochmut und Demut.

Gott ist nicht hochmütig.
Hochmütig ist der Mensch,
der Gott Hochmut unterstellt.

Gott sieht den Hochmütigen und den Demütigen.
Alles Weitere ist vorgezeichnet,
ohne dass der Mensch erkennt,
was es ist.

Spuren

Mein Kind, wenn du meine Reden annimmst, wirst du Gerechtigkeit verstehen und Recht und Geradheit, jede Spur des Guten ( Sprüche 2,9 )

Die besten Spuren,
die wir hinterlassen können,
sind die von Recht und Gerechtigkeit,
gute Spuren,
gottgeleitete ewige Spuren.
Alle anderen Spuren
verschwinden spurlos.

Sprüche 2:9

https://www.bible.com/de/bible/58/pro2

Entwöhntes Kind

Psalmen und Psalter

Habe ich meine Seele nicht beschwichtigt und gestillt? Gleich einem entwöhnten Kinde bei seiner Mutter, gleich dem entwöhnten Kinde ist meine Seele in mir ( Psalm 131,2 )

Habe ich meine Seele nicht beschwichtigt und gestillt?
Sie fordert nicht mehr,
sie vereinnahmt nicht mehr,
sie bestimmt nicht mehr.
Sie harrt demütig auf dich.

Psalm 131:2

https://www.bible.com/de/bible/58/psa.131

Wunderbar

Psalmen und Psalter

 In heiliger Pracht, aus dem Schoße der Morgenröte wird dir der tau deiner Jugend kommen ( Ps 110,3 )

Was soll ich sagen?
Ich bin voller Demut

https://www.bible.com/de/bible/58/pro30

https://www.bible.com/de/bible/58/pro30

Der Höchste

Psalmen und Psalter

 Lass sie erkennen, dass du allein, dessen Name Jehova ist, der Höchste bist über die ganze Erde ( Psalm 83,18 )

Lass uns Gipfelstürmer erkennen, o Gott, dass du

der Größte,
der Weiseste,
der Vertrauenswürdigste,
der Voraussichtigste,
der Treueste,
der Verlässlichste,
der Höchste,

dass du allein, o Gott,
unser Gut,
unser Anfang & Ende
unser Wohlergehen
bist.

Amen.

Psalm 83:18

https://www.bible.com/de/bible/58/psa.83

Segen

Was du, HERR, segnest, das ist gesegnet ewiglich.
1.Chronik 17,27

Man muss den ganzen Vers lesen, um die Botschaft zu verstehen. Gottes Segen sind keine Silbertaler, die wie im Märchen auf uns regnen. Der ganze Vers heißt nach Elberfelder Übersetzung:

Und nun, es hat dir gefallen, das Haus deines Knechtes zu segnen, dass es ewiglich vor dir sei; denn du, Jahwe, hast es gesegnet, und es wird gesegnet sein ewiglich.

Gott segnet seinen Knecht und sein Haus,
damit es ewig in seinem Dienst steht.

In Gottes Dienst zu stehen ist hierbei
eine Condicio-sine-qua-non.

In den Gottesdienst zu rennen,
ist nicht hinreichend.

Knechtschaft und Dienst heißt,
den ganzen Menschen Gott zu unterstellen,

sich zu verabschieden von der Sturheit,
vom hedonistischen Menschgetriebensein,

sich nur noch von Gott treiben zu lassen,
Gott zu seiner alleinigen Triebfeder zu machen.

sich von der menschlichen Enge
in Gottes Weite zu begeben.

Dann ist Gottes Segen mit dir
und deinem ganzen Haus.

Dann wird dein Leben
Ein gesegnetes Leben,
jetzt und in Ewigkeit.

Gottsucher

Der HERR, der gütig ist, wolle gnädig sein allen, die ihr Herz darauf richten, Gott zu suchen.
2.Chronik 30,18.19

In aller Demut bitten wir Gott,
uns Suchenden den Weg zu zeigen,
den wir gehen sollen.

Suchende sind wir alle,
dass wir Findende werden,
ist die Hoffnung.

Märchenstunde

Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?
Hiob 2,10

Wir sind wählerisch und
haben unsere eigenen Vorstellungen,
was gottgemäß sei und
was er uns tun soll
und was nicht.

Das, was uns nicht gefällt,
solle er doch bitteschön von uns fernhalten.

Gott ist kein Wünschebaum.
Und kein Sesam – öffne – dich
für unsere Begehren,
kein Aladin mit der Wunderlampe.

Solche Vorstellungen sind schöne Märchen,
die wir gerne glauben wollen,
aber sie sind nichts
als fromme Mären,
die uns auf die falsche Spur setzen,
und Hochmut vor Demut stellt.