Micha aber sagte: So wahr der HERR lebt – nur, was der HERR mir sagen wird, das werde ich reden!
1.Könige 22,14
Es gefällt nicht jedem,
was man zu sagen hat.
Bei Gott geht es um die Botschaft,
nicht um den Überbringer.
Weicht von mir, alle ihr Übeltäter; denn der HERR hat die Stimme meines Weinens gehört.
Psalm 6,9
Es gibt Menschen, die einem Übel wollen,
aber auch wir selbst rennen oft
in unser eigenes Übel.
Die Übeltäter kommen von außen und innen.
Der Kampf gegen sie ist nicht einfach.
Die Chancen, sie zu besiegen, sind größer,
wenn man Gott an seiner Seite hat.
Wenn ihr an jenem Tage wegen eures Königs um Hilfe schreien werdet, den ihr euch erwählt habt, dann wird euch der HERR an jenem Tag nicht antworten.
1.Samuel 8,18
Die Menschen haben die Wahl und Wahlen.
Sie müssen mit den Regenten, Königen, Führern, Despoten,
die sie wählen, leben.
Gott ist kein Deus ex machina,
der ihre Wahl rückgängig macht,
wenn die Gewählten zurückschlagen
und der Wähler bei Gott um Hilfe schreit.
Deshalb prüfe jeder genau,
welchen König er zu seinem Herrscher wählt.
So spricht der HERR: rede all die Worte, die ich dir geboten habe, zu ihnen zu reden; lass kein Wort weg! Vielleicht werden sie hören und jeder von seinem bösen Weg umkehren.
Jeremia 26,2-3
Vielleicht…
Vielleicht fallen Gottes Worte auf fruchtbaren Boden,
vielleicht aber auch nicht.
Vielleicht regiert Einsicht,
vielleicht Unverstand.
Vielleicht kehren sie um,
vielleicht rennen sie auch in ihr Unglück.
Vielleicht….
Gott kennt die Menschen allzu gut.
Und eine andere Generation kam nach ihnen auf, die den HERRN nicht kannten und auch nicht das Werk, das er für Israel getan hatte.
Richter 2,10
Wenn keiner an Gott erinnert,
wenn keiner weitergibt, wie gut er uns tut,
wenn keiner zu ihm steht,
vergisst die nachfolgende Generation,
dass Gott unser Orientierungspunkt ist.
Zu den Gründen der Berge sank ich hinab. Der Erde Riegel waren hinter mir auf ewig geschlossen. Da führtest du mein Leben aus der Grube herauf, HERR, mein Gott.
Jona 2,6-7
Wenn wir meinen,
dass wir ertrinken,
keinen Halt mehr haben und keinen finden,
ist Gott der Anker,
der uns zurück ins Leben führt.
Und Jesus blickte zum Himmel, seufzte und spricht zum Tauben: Hefata! Das ist: Werde geöffnet! Und sogleich wurden seine Ohren geöffnet, und die Fessel seiner Zunge wurde gelöst, und er redete richtig.
Markus 7,34-35
In der Not kesseln wir uns oft selbst ein,
legen uns selbst Fesseln an.
Gott entfesselt,
wenn wir uns nicht von ihm abhalten.
Wer darauf sinnt, Böses zu tun, den nennt man einen Ränkeschmied. Die Ränke des Narren sind Sünde, und ein Gräuel für die Menschen ist der Spötter.
Sprüche 24,8-9
Leider ist unsere Welt voll Ränkeschmiede.
Hinterlistig rammen sie einem das Messer in den Rücken.
Ränke zu schmieden ist Sünde,
nicht besser diejenigen, die auch noch schadenfreudig sind.
Was fordert der HERR, dein Gott, von dir, als nur, den HERRN, deinen Gott, zu fürchten, auf allen seinen Wegen zu gehen und ihn zu lieben und dem HERRN, deinem Gott, zu dienen mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele, indem du die Gebote des HERRN und seine Ordnungen, die ich dir heute gebe, hältst, dir zum Guten?
5.Mose 12-13
Was Gott uns zuspricht,
ist zu unserem Guten,
auch wenn es mit Mühsal,
mit Schmerz und Tränen
verbunden sein mag.
Sich von seinen Wegen
nicht abbringen zu lassen,
heißt ihm zu dienen,
mit ganzem Herzen und ganzer Seele.
Siehe, das war die Schuld deiner Schwester Sodom: Hochmut, Fülle von Brot und sorglose Ruhe hatte sie mit ihren Töchtern, aber die Hand des Elenden und des Armen stärkte sie nicht; und sie wurden hochmütig und verübten Gräuel vor meinem Angesicht. Und ich tat sie hinweg, sobald ich es sah.
Hesekiel 16,49-50
Hochmut und Egoismus
kommt vor dem Fall.
Gott, höre mein Gebet, nimm zu Ohren die Reden meines Mundes! Denn Fremde sind gegen mich aufgestanden, und Gewalttätige trachten nach meinem Leben; sie haben Gott nicht vor sich gestellt.
Psalm 54,4-5
Das Leben ist kein Zuckerschlecken.
Anfechtungen,
Anfeindungen,
psychische und physische Gewalt,
Demütigungen.
Vielfältig sind die Verletzungen,
die uns das Leben beibringt.
Gott, höre mein Gebet,
nimm zu Ohren die Reden meines Mundes,
denn ich habe dich
als sichere Wehr
vor mich gestellt.
Stütze meine Seele,
rette mich aus aller Not,
nimm mich unter deine Fittiche
und trage mich
in deinen Frieden.
Amen.
(nach Psalm 54)
Oh, fände ich Dornen und Disteln in meinem Weinberg, im Kampf würde ich auf sie losgehen, sie allesamt verbrennen! Oder man müsste meinen Schutz ergreifen, Frieden mit mir machen, Frieden machen mit mir.
Jesaja 27, 4-5
Jeder hat Dornen,
ist manchmal eine Distel oder
eine Brennnessel,
an der man sich verbrennt.
Gott steht für Einklang.
Wenn wir seinen Frieden suchen,
finden wir unseren Frieden
und sind mit ihm in Einklang,
ohne zu brennen oder zu verbrennen.