Mit Herz und Seele

Was fordert der HERR, dein Gott, von dir, als nur, den HERRN, deinen Gott, zu fürchten, auf allen seinen Wegen zu gehen und ihn zu lieben und dem HERRN, deinem Gott, zu dienen mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele, indem du die Gebote des HERRN und seine Ordnungen, die ich dir heute gebe, hältst, dir zum Guten?
5.Mose 12-13

Was Gott uns zuspricht,
ist zu unserem Guten,
auch wenn es mit Mühsal,
mit Schmerz und Tränen
verbunden sein mag.

Sich von seinen Wegen
nicht abbringen zu lassen,
heißt ihm zu dienen,
mit ganzem Herzen und ganzer Seele.

Abfärben

Und nun, unser Gott, du großer, starker und furchtbarer Gott, der den Bund und die Gnade bewahrt, lass nicht gering vor dir sein all die Mühsal, die uns getroffen hat.
Nehemia 9, 32

Treue, Gnade, Stärke.
Gott, lass dich
auf uns abfärben!

In guten wie in schlechten Tagen

Und nun gehe hin, führe das Volk an den Ort, den ich dir genannt habe! Siehe, mein Engel wird vor dir hergehen. Am Tag meiner Heimsuchung, da werde ich ihre Sünde an ihnen heimsuchen.
2.Mose 32,34

Gott geht mit uns,
in guten wie in schlechten Tagen.
Er vergisst nichts.

Hochmut

Siehe, das war die Schuld deiner Schwester Sodom: Hochmut, Fülle von Brot und sorglose Ruhe hatte sie mit ihren Töchtern, aber die Hand des Elenden und des Armen stärkte sie nicht; und sie wurden hochmütig und verübten Gräuel vor meinem Angesicht. Und ich tat sie hinweg, sobald ich es sah.
Hesekiel 16,49-50

Hochmut und Egoismus
kommt vor dem Fall.

Beruhigend

Und der HERR verschaffte ihnen Ruhe ringsumher, ganz wie er es ihren Vätern geschworen hatte.
Josua 21,44

Gott ist Ruhe,
Gott verschafft Ruhe.
Beruhigend!

Unplanbar

Ich habe erkannt, dass du alles vermagst und kein Plan für dich unausführbar ist.
Hiob 42,2

Gott ist grenzenlos,
seine Pläne
für uns unplanbar.

Einklang

Oh, fände ich Dornen und Disteln in meinem Weinberg, im Kampf würde ich auf sie losgehen, sie allesamt verbrennen! Oder man müsste meinen Schutz ergreifen, Frieden mit mir machen, Frieden machen mit mir.
Jesaja 27, 4-5

Jeder hat Dornen,
ist manchmal eine Distel oder
eine Brennnessel,
an der man sich verbrennt.

Gott steht für Einklang.
Wenn wir seinen Frieden suchen,
finden wir unseren Frieden
und sind mit ihm in Einklang,

ohne zu brennen oder zu verbrennen.

Gottvertrauen

Menschenfurcht stellt eine Falle; wer aber auf den Herrn vertraut, ist in Sicherheit.
Sprüche 29,25

Furcht, Angst, Panik,
begründet oder unbegründet,
macht unsicher,
bringt einen aus dem Tritt,
lässt straucheln.

Das Gegenmittel: Gottvertrauen!
Gott als Schild,
als Zufluchtsstätte
gegen jede Furcht.

Tag der Tage

Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.
Matthäus 24,36

Niemand weiß, was am Tag der Tage passieren wird,
keiner weiß, wann er da sein wird,
ob jeder seinen Tag haben wird oder
ob der eine Tag für alle gemeinsam anbrechen wird,
ob alle ihn erleben werden oder nur ein paar wenige,
ob wir Rechenschaft ablegen müssen oder
Gott alle unbesehen in seinen Schoss zurück winkt.

Alles, was wir annehmen,
uns zurechtlegen,
theologisieren,
ist reine Spekulation.

Gott im Alltag erfahren ist keine Spekulation,
Gott jeden Tag erleben, ist ein Erfahrungswissen,
auf das man jeden Tag aufbauen kann.
Einfach vertrauen,
ohne viel Aufhebens,
bis der Tag der Tage da ist.

Friede

Aber der HERR sprach zu ihm: Friede sei mit dir! Fürchte dich nicht, du wirst nicht sterben.
Richter 6,23

Gottes Friede bringt inneren Frieden,
der die Furcht besiegt.

Kern des Seins

Der HERR hat mich berufen vom Mutterleib an, hat von meiner Mutter Schoß an meinen Namen genannt.
Jesaja 49,1

Gott ist Vater und Mutter auf Ewigkeit,
Kern unseres Seins,
unabhängig von jeglicher Körperlichkeit.
Er kennt und erkennt uns
in jedem Seinszustand.

Verantwortung

Schon ist aber die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt, jeder Baum nun, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
Lukas 3,9

Jeder trägt Verantwortung
für das, was er tut,
nicht tut oder
antut.

Gott wägt.

Rettung

Der HERR aber sprach: Gesehen habe ich das Elend meines Volkes in Ägypten, und sein Geschrei wegen seiner Antreiber habe ich gehört; ja, ich kenne seine Schmerzen.
2.Mose 3,7

Gott sieht, hört und rettet.

Hoch

Der HERR lebt! Gelobt sei mein Fels! Der Gott meines Heils sei hoch erhoben.
Psalm 18,47

In jedem Tief
gibt es ein HOCH.
Die Tiefs kommen und gehen,
das HOCH bleibt ewig.

Quintessenz des Lebens

Als ich aber ansah alle meine Werke, die meine Hand getan hatte, und die Mühe, die ich gehabt hatte, siehe, da war es alles eitel und Haschen nach Wind und kein Gewinn unter der Sonne.
Prediger 2,11

Nichts hinzuzufügen.
Quintessenz des Lebens.

Großzügigkeit gegen Kleingeist

Aber nach allem, was über uns gekommen ist um unserer bösen Werke und großen Schuld willen – doch du, unser Gott, hast unsere Missetat nicht bestraft, wie wir’s verdient hätten.
Esra 9,13

Gott setzt seine Großzügigkeit
gegen unseren Kleingeist.

Zeitlos

Dieser Tag ist dem HERRN, eurem Gott heilig!
Nehemia 8,9

Wer denkt,
der Sonntag oder der Sabbat sei gemeint,
denkt, er könne menschliche Zeitrechnung
auf Gottes Zeitrechnung übertragen.
Vor Gott sind 1000 Jahre wie ein Tag.
Gott ist zeitlos.
Jeder Tag ist ihm heilig,
jeder geheiligt,
der nach seinem Wort lebt,
unabhängig unserer Zeitrechnung
in Wochentagen.

Über den Dingen

Mein Herz kehrt sich in mir um, ganz und gar erregt ist all mein Mitleid. Nicht ausführen will ich die Glut meines Zornes, will nicht noch einmal Ephraim vernichten. Denn Gott bin ich und nicht ein Mensch, in deiner Mitte der Heilige; ich will nicht in Zornglut kommen.
Hosea 11,8-9

Gott sieht all das Unrecht,
das wir anrichten.
Er hat Mitleid mit uns.
Er steht über den Dingen.
Er ist Gott und – gottseidank –
kein Mensch.

Gottes Geist

Und danach wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen werde über alles Fleisch.
Joel 3,1

Gottes Geist macht sehend,
die einen früher,
die anderen später.

Und es wird geschehen:
Jeder der den Namen des Herrn anruft,
wird gerettet werden.

(Joel 3,1-5)

Schlachtfelder des Lebens

Und ich wandte mich und sah all die Unterdrückungen, die unter der Sonne geschehen. Und siehe, da waren Tränen der Unterdrückten, und sie hatten keinen Tröster. Und von der Hand ihrer Unterdrücker ging Gewalttat aus, und sie hatten keinen Tröster.
Prediger 4,1

Unterdrücker gibt es viele.
Noch mehr Opfer.
Schlachtfelder des Lebens.
Glücklich,
wer in allem Unglück
Gott als Tröster hat.