Wirf auf Gott

Wirf dein Anliegen auf den HERRN; der wird dich versorgen.
Psalm 55,23

In der Elberfelder Übersetzung heißt es:

Wirf auf Jahwe, was dir auferlegt ist, und er wird dich erhalten; er wird nimmermehr zulassen, dass der Gerechte wanke!

Wirf auf Gott, was dir zu schwer ist,
wirf auf Gott, was dich verzagen lässt,
wirf auf Gott, was dich erdrückt,
wirf auf Gott, was dir auferlegt ist.

Ende

Aller Welt Enden sehen das Heil unsres Gottes.
Psalm 98,3

In der Elberfelder heißt der Vers:

Er hat seiner Güte und seiner Treue gedacht dem Hause Israel; alle Enden der Erde haben die Rettung unseres Gottes gesehen.

Ende ist immer und jederzeit.
Anfang ist immer und jederzeit.

Jeder kommt immer wieder ans Ende
und an einen neuen Anfang.

Dass Gott unsere Rettung ist,
begreifen viele erst am letzten Ende und
am neuen endgültig neuen Anfang.

Gefahrenquelle Mensch

Mein Leben ist immer in Gefahr; aber dein Gesetz vergesse ich nicht.
Psalm 119,109

In der Elberfelder ist übersetzt:

Mein Leben ist stets in meiner Hand, aber dein Gesetz habe ich nicht vergessen.

Die größte Gefahr für den Menschen
ist der Mensch selbst.
Jedes Unheil
fängt im Kopf an,
als Rinnsal,
das zum reißenden Fluss wird,
wenn es nicht vorher
trockengelegt wird.

Erschüttert

Ach HERR, strafe mich nicht in deinem Zorn und züchtige mich nicht in deinem Grimm!
Psalm 6,2

Denke an mich, o Gott,
ich bin dahingewelkt.
Heile mich Gott,
ich bin bis in die Knochen erschüttert und
erschüttert ist meine Seele.
Bis wann, o Gott?

(Psalm 6:2-4)

Verhungern

Der HERR spricht: Warum zählt ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und sauren Verdienst für das, was nicht satt macht? Hört doch auf mich, so werdet ihr Gutes essen.
Jesaja 55,2

Energie verschwenden für brotlose Kunst,
für Traumwelten,
übersehend, was
im wahren Leben geschieht.
Am Ende steht das Verhungern.

Geldsäcke

Seine Macht ist ewig und vergeht nicht, und sein Reich hat kein Ende.
Daniel 7,14

In der Elberfelder Übersetzung heißt es:

Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergehen, und sein Königtum ein solches, das nie zerstört werden wird.

Geld regiert die irdische Welt.
Auch die Geldsäcke
gehen mit nichts als sich selbst.
Vor Gott hat ihre Macht ein Ende.
Alles Raffen ist ohne Wert, denn
Gott ist der ewige Wert,
den es zu erwerben gilt.

Klug, wer das bedenkt,
wenn er auf dem Geldsack sitzt.

Ruhe

Der HERR sprach: Mein Angesicht soll vorangehen; ich will dich zur Ruhe leiten.
2.Mose 33,14

In der Elberfelder Übersetzung heißt es:

Und er sprach: Mein Angesicht wird mitgehen, und ich werde dir Ruhe geben.

Ich werde dir Ruhe geben!

Wir wunderbar klingt das,
wenn nichts läuft,
wenn wir im Chaos versinken,
wenn man nur noch ratlos mit dem
Kopf schütteln kann,
wenn die Zukunft
ein Fragezeichen ist.

Ich werde dir Ruhe geben!

Erinnere dich, Gott,
an dieses Versprechen.

Falsche Versprechungen

Alles, was der HERR gesagt hat, wollen wir tun und darauf hören.
2.Mose 24,7

Falsche Versprechungen,
vor Menschen und
vor Gott.
Leicht gesagt,
Worte wie Wind.

Ungerecht

Ich will sie reinigen von aller Missetat, womit sie wider mich gesündigt haben, und will ihnen vergeben.
Jeremia 33,8

Kein Mensch ist frei von Ungerechtigkeiten.
Kein Mensch ist frei von Missetaten.
Kein Mensch wird je gerecht sein.

Jeder Mensch braucht Gott,
um rein zu sein.

Aufgepäppelt

Du erkennst ja in deinem Herzen, dass der HERR, dein Gott, dich erzogen hat, wie ein Mann seinen Sohn erzieht.
5.Mose 8,5

Gott zieht uns auf,
päppelt jeden von uns,
als sein eigenes Kind.

Schwache Seele

O dass du auf meine Gebote gemerkt hättest, so würde dein Friede sein wie ein Wasserstrom und deine Gerechtigkeit wie Meereswellen.
Jesaja 48,18

Wenn du nur….,
wenn ich nur…,
o Mensch,
du schwache Seele,
du stehst deinem
eigenen Frieden
im Weg.

Unrecht

Soll ich meines Bruders Hüter sein?
1.Mose 4,9

Vor Gott kann man nichts verstecken,
weder aktives Unrecht,
noch passives Unrecht
durch unterlassen.
Scheinheiligkeit hilft nicht.

Fallen

Wenn mein Geist in Ängsten ist, so nimmst du dich meiner an.
Psalm 142,4

Wenn ich müde bin,
Herr, du bringst mich trotzdem auf den Weg.
Wenn ich zu fallen drohe,
weil um mich herum lauter Löcher sind,
in die ich fallen kann,
lenkst du meinen Fuß um die Fallen herum,
und wenn ich taumle,
fängst du mich auf.

Hunger

Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
Psalm 23,5

Wohlan, mein Gott,
tische auf,
mich hungert nach dir!

Bahnbrechend

Meine Zunge soll reden von deiner Gerechtigkeit und dich täglich preisen.
Psalm 35,28

Gottes Werke brechen sich Bahn.
Jedes Wort, das davon erzählt,
wie wunderbar es ist,
Gott zu erfahren,
IST in der Welt und
nicht mehr aus ihr zu schaffen.
Es kommt aus der Quelle,
tränkt, bringt und erhält Leben,
und fließt zur Quelle zurück.

Vertrauen

Die ihr den HERRN fürchtet, hoffet auf den HERRN!
Psalm 115,11

Nach Elberfelder Lesart:

Ihr, die ihr Jahwe fürchtet, vertrauet auf Jahwe! Ihre Hilfe und ihr Schild ist er.

Wenn man auf Gott vertraut,
ist die Hoffnung Zugabe.

Eines fernen Tages

Ich will einen ewigen Bund mit meinem Volk schließen, dass ich nicht ablassen will, ihnen Gutes zu tun.
Jeremia 32,40

Der Vers ist abgeschnitten. Ganz heißt er nach Elberfelder Übersetzung:

Und ich werde einen ewigen Bund mit ihnen machen, daß ich nicht von ihnen lassen werde, ihnen wohlzutun; und ich werde meine Furcht in ihr Herz legen, damit sie nicht von mir abweichen.

Eines fernen Tages
werden die Menschen erkennen,
vor wem es sich lohnt,
Ehrfurcht zu haben,
nicht von ihm zu lassen.

Das wird der Tag sein,
an dem die Menschen erkennen werden,
dass Gott eine Wohltat ist.

Unverschleiert

Der HERR ist der wahrhaftige Gott, der lebendige Gott, der ewige König.
Jeremia 10,10

In der Elberfelder Übersetzung heißt es:

Aber Jahwe, Gott, ist Wahrheit; er ist der lebendige Gott und ein ewiger König. Vor seinem Grimm erbebt die Erde, und seinen Zorn können die Nationen nicht ertragen.

Gott ist Wahrheit,
keine Chance zu verschleiern.
Wahrheit kann grausam sein.

Krummer Rücken

Viele sagen von mir: Er hat keine Hilfe bei Gott. Aber du, HERR, bist der Schild für mich, du bist meine Ehre und hebst mein Haupt empor.
Psalm 3,3-4

In der Elberfelder Übersetzung heißen die beiden Verse:

Viele sagen von meiner Seele: Es ist keine Rettung für ihn bei Gott! (Sela.). Du aber, Jahwe, bist ein Schild um mich her, meine Herrlichkeit, und der mein Haupt emporhebt.

Der Rücken krumm,
von dem Alltagsgewicht,
das auf ihm liegt,
der Kopf in die Arbeit vergraben,
die Nase gestrichen voll,
von dem geballten Mist,
der einem vor die Tür gekippt wird:

Du Herr rettest mich,
bist mein Schild gegen alle Anfechtungen,
mein Glanz, wenn ich lange schon nicht mehr glänze,
du rückst die Dinge gerade,
du hebst meinen Kopf zu dir empor,
wenn er zu schwer zu werden droht.
Du Gott, rettest mich in aller Drangsal.
Das ist ein Erfahrungswert,
auf den ich baue.

Weinberg

Ich, der HERR, behüte den Weinberg und begieße ihn immer wieder. Damit man ihn nicht verderbe, will ich ihn Tag und Nacht behüten.
Jesaja 27,3

Nach Elberfelder Lesart heißt der Vers:

Ich, Jahwe, behüte ihn, bewässere ihn (den Weinberg) alle Augenblicke; dass nichts ihn heimsuche, behüte ich ihn Nacht und Tag.

Gott braucht Menschen,
die ein guter Weinberg sind,
die Frucht bringen,
Unkraut jäten,
auch wenn der Rücken schmerzt,
die sich in seinen Dienst stellen,
Tag für Tag,
ohne bequem zu werden
oder aufzugeben.
Gott stillt im Gegenzug den Durst und
behütet Tag und Nacht.