Voll bin ich gegangen, und leer hat mich der HERR zurückkehren lassen.
Ruth 1,21
Gottes Weg
lässt uns Wege gehen,
die wir nicht immer mögen
und trotzdem gehen wir
mit Segen.
Und zerreißt euer Herz und nicht eure Kleider und kehrt um zum HERRN, eurem Gott! Denn er ist gnädig und barmherzig, langsam zum Zorn und groß an Gnade, und lässt sich das Unheil gereuen.
Joel 2,13
Äußere Reue
ist ein Putz,
der schnell bröckelt.
Nur innere Umkehr
ist ein festes Fundament,
auf das man bauen kann.
Siehe, wie fein und lieblich ist’s, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen! Denn dort verheißt der HERR den Segen und Leben bis in Ewigkeit.
Psalm 133,1.3
Unzerstückelt heißt der Psalm nach Elberfelder Übersetzung:
Siehe, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen! Wie das köstliche Öl auf dem Haupte, das herabfließt auf den Bart, auf den Bart Aarons, das herabfließt auf den Saum seiner Kleider; wie der Tau des Hermon, der herabfällt auf die Berge Zions; denn dort hat Jahwe den Segen verordnet, Leben bis in Ewigkeit.
Wer kennt den Ort,
an dem Menschen
einträchtig miteinander leben?
Nur auf Gottes Berg ist
ewiger Friede,
Leben bis in Ewigkeit.
Die Wasserwogen im Meer sind groß und brausen mächtig; der HERR aber ist noch größer in der Höhe.
Psalm 93,4
In der Elberfelder Übersetzung heißt es:
Jahwe in der Höhe ist gewaltiger als die Stimmen großer Wasser, als die gewaltigen Wogen des Meeres.
Menschen mögen Macht haben,
sie können damit viel bewegen
und viel zerstören,
hohe Wellen schlagen.
Menschliche Macht ist endlich,
Gottes Macht unendlich.
Fürchte dich nicht; denn ich bin bei dir und will dich erretten, spricht der HERR.
Jeremia 1,8
In der Elberfelder Übersetzung heißt der Vers:
Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin mit dir, um dich zu erretten, spricht Jahwe.
Vor manchen Menschen kann man sich fürchten.
Sie schrecken vor nichts zurück,
kennen keine Grenzen,
keine physischen und keine moralischen.
Gott macht uns Mut:
Geh dort hin,
wohin ich dich sende.
Schau nicht auf dein Alter,
schau nicht auf deine Talente,
fürchte dich nicht vor Menschen,
denn ich bin bei dir und
werde dich bewahren.
Der HERR sprach zu Jeremia: Siehe, ich lege meine Worte in deinen Mund.
Jeremia 1,9
Nach Elberfelder Übersetzung heißt der ganze Vers:
Und Jahwe streckte seine Hand aus und rührte meinen Mund an, und Jahwe sprach zu mir: Siehe, ich lege meine Worte in deinen Mund.
Gott streckt seine Hand aus
und lässt die Welt wissen,
was sie zu wissen hat.
Ob sie es beachtet und achtet,
steht auf einem anderen Blatt.
Ebenso die Konsequenzen.
Gottlose Zeiten sind verlorene Zeiten.
Wende dich, HERR, und errette mich, hilf mir um deiner Güte willen!
Psalm 6,5
In der Elberfelder ist übersetzt:
Kehre um, Jahwe, befreie meine Seele; rette mich um deiner Güte willen!
Wir sind gefangen
in unseren Gewohnheiten,
in unseren Gedankengebäuden,
in unserem Umfeld,
in unseren Lebenslügen.
O Gott,
befreie meine Seele,
befreie meinen Blick,
befreie mich von meinen Fesseln
damit mein Blick sich weitet
und ich unerschrocken
den Weg gehe,
den du mich leitest.
Amen.
Der HERR macht die Blinden sehend.
Psalm 146,8
In der Elberfelder Übersetzung heißt es:
Jahwe öffnet die Augen der Blinden, Jahwe richtet auf die Niedergebeugten, Jahwe liebt die Gerechten; Jahwe bewahrt die Fremdlinge, die Waise und die Witwe hält er aufrecht; aber er krümmt den Weg der Gesetzlosen.
Gott öffnet die Augen für die ewigen Werte.
Ob wir, was wir sehen, verdrängen oder
von ihm leiten lassen,
liegt an uns selbst.
Der Bogen der Starken ist zerbrochen, und die Schwachen sind umgürtet mit Stärke.
1.Samuel 2,4
Aktiv und passiv vertauscht. In der Elberfelder Übersetzung heißt es:
Die Bogen der Helden sind zerbrochen, und die Strauchelnden haben sich mit Kraft umgürtet.
Gott ist man nicht ausgeliefert,
Gott liefert sich an uns aus und
gibt uns
in unserer menschlichen
Schwachheit und Zerbrechlichkeit
Kraft und Stärke.
Ich glaube, auch wenn ich sage: Ich werde sehr geplagt.
Psalm 116,10
In der Elberfelder Übersetzung heißt der Vers:
Ich glaubte, darum redete ich. Ich bin sehr gebeugt gewesen.
Ich glaube,
darum rede ich,
vertrete,
was ich glaube,
mache kund,
wer meine Rettung ist,
mir den Becher der Rettungen
reicht,
auch wenn die Lage
mehr als einmal
rettungslos scheint.
Lobet den Retter!
Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.
Sacharja 4,6
In der Elberfelder Übersetzung heißt es:
Dies ist das Wort Jahwes an Serubbabel: Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist, spricht Jahwe der Heerscharen.
Mensch denkt
(seine) Macht könne es richten,
(seine) Kraft erzwingen.
Ein Fehlschluss auf Dauer.
Gott wirkt weder durch
Macht, noch durch Kraft,
Gott wirkt mit seinem Geist.
Wehe denen, die aus einem Schuldigen einen Gerechten machen gegen Bestechung und Gerechten ihre Gerechtigkeit absprechen!
Jesaja 5,22.23
In Elberfelder Übersetzung heißen die Verse, kaum wiederzuerkennen:
Wehe denen, die Helden sind, um Wein zu trinken, und tapfere Männer, um starkes Getränk zu mischen; welche den Gesetzlosen um eines Geschenkes willen gerecht sprechen, und die Gerechtigkeit der Gerechten ihnen entziehen!
Überheblichkeit,
Machtbesoffenheit,
Trunkenheit,
der Rausch des Bestimmens über andere:
Wehe,
wehe,
wer sein eigenes Süppchen kocht:
Denkt daran,
Ihr seid durchschaut!
Gott tut große Dinge, die nicht zu erforschen, und Wunder, die nicht zu zählen sind.
Hiob 9,10
Man blickt auf die Menschen,
auf die Schuld,
die sie auf sich häufen,
auf das Unrecht,
das sie säen,
auf die Gewalttaten,
die sie auf andere ausüben,
und denkt:
Gott warum?
Umgekehrt wird ein Schuh daraus:
Mensch, warum?
Du bist für das, was du tust,
selbstverantwortlich!
Dem Gerechten muss das Licht immer wieder aufgehen und Freude den frommen Herzen.
Psalm 97,11
Nach Elberfelder Übersetzung heißt der Vers:
Licht ist gesät dem Gerechten, und Freude den von Herzen Aufrichtigen.
Gottes Lichtsaat ist in uns.
Wenn der Sturm ein Licht erlöschen lässt,
hat Gott schon ein neues in uns angezündet.
Wer ist wie der HERR, unser Gott, im Himmel und auf Erden, der oben thront in der Höhe, der hernieder schaut in die Tiefe, der den Geringen aufrichtet aus dem Staube?
Psalm 113,5-7
Wer ist Gott?
Es gibt keine allgemein gültige Antwort.
Gott ist nicht zu sehen, nicht zu beschreiben.
Die Antwort ist ganz persönlich;
Gotteserfahrung ist ganz persönlich,
Gott ist jedem persönlich nah!
Der Vater macht den Kindern deine Treue kund.
Jesaja 38,19
In der Elberfelder Übersetzung heißt der Vers:
Der Lebende, der Lebende, der preist dich, wie ich heute: der Vater gibt den Kindern Kunde von deiner Treue.
Gott steckt im Leben und
wer ihn
erfährt,
vertraut,
erzählt
von seinem Leben.
Lebenserfahrung!