An Gottes Hand

Ich will der Gnade des HERRN gedenken und der Ruhmestaten des HERRN in allem, was uns der HERR getan hat.
Jesaja 63,7

An Gottes Gnade und seine Wohltaten
sollten wir uns erinnern,
auch und gerade,
wenn wir durch eine
schlechte Zeit gehen.
An Gottes Hand
verlieren wir unsere Angst.

Hell und wahr

Der HERR ist gerecht und hat Gerechtigkeit lieb.
Psalm 11,7

Gott schaut den Aufrichtigen an.
Wenn er den Kopf senkt,
einen nur von unten anschaut,
weiß man,
er meint es nicht ehrlich.

Wenn man es ahnt,
nicht wahrhaben will,
irgendwann kommt es
ans und ins Licht.

Hell und wahr.

Hören

Der HERR sprach: Ich habe vergeben, wie du es erbeten hast.
4.Mose 14,20

In der Elberfelder Übersetzung heißt es:

Und Jahwe sprach: Ich habe vergeben nach deinem Worte.

Gott hört.
Das Gute wie das Schlechte.
10 Mal habe ich dir geboten,
10 Mal hast du nicht gehört.
10 Mal hast du dich widersetzt.
Ich höre, ob du hörst.

Diejenigen aber,
die nicht hören wollen,
bleiben in der Wüste.

Aus den Augen, aus dem Sinn

Als jene ganze Generation zu ihren Vorfahren versammelt worden war, kam nach ihnen eine andere Generation, die weder vom HERRN wusste, noch von dem Werk, das er für Israel getan hatte.
Richter 2,10

Wenn ein Garten vernachlässigt wird,
verwildert er,
trägt keine Frucht mehr.
So auch der fruchtbare Garten,
der Mensch für Gott sein kann.
Vernachlässigt der Mensch ihn,
überwuchern die Untugenden
schnell den fruchtbaren Kern
und – aus den Augen, aus dem Sinn -,
schnell ist vergessen,
dass Gott gegenwärtig ist.

Schönfärberei

Einen jeglichen dünkt sein Weg recht; aber der HERR prüft die Herzen.
Sprüche 21,2

Schönreden,
sich zurechtbiegen,
ignorieren,
sich selbst belügen:

Im Selbstbetrug
und Schönfärben
sind wir gut.

Das mag vor uns selbst
mehr oder minder funktionieren,
vor Gott zählt nur das reine Weiß.

Sei wachsam

Passt zu dem, was ich zur Losung heute geschrieben habe und zu dem, was ich schon oft thematisiert habe. Auf ein neues, man kann es nicht oft genug wiederholen:

Ende

Aller Welt Enden sehen das Heil unsres Gottes.
Psalm 98,3

In der Elberfelder heißt der Vers:

Er hat seiner Güte und seiner Treue gedacht dem Hause Israel; alle Enden der Erde haben die Rettung unseres Gottes gesehen.

Ende ist immer und jederzeit.
Anfang ist immer und jederzeit.

Jeder kommt immer wieder ans Ende
und an einen neuen Anfang.

Dass Gott unsere Rettung ist,
begreifen viele erst am letzten Ende und
am neuen endgültig neuen Anfang.

Ruhe

Der HERR sprach: Mein Angesicht soll vorangehen; ich will dich zur Ruhe leiten.
2.Mose 33,14

In der Elberfelder Übersetzung heißt es:

Und er sprach: Mein Angesicht wird mitgehen, und ich werde dir Ruhe geben.

Ich werde dir Ruhe geben!

Wir wunderbar klingt das,
wenn nichts läuft,
wenn wir im Chaos versinken,
wenn man nur noch ratlos mit dem
Kopf schütteln kann,
wenn die Zukunft
ein Fragezeichen ist.

Ich werde dir Ruhe geben!

Erinnere dich, Gott,
an dieses Versprechen.

Falsche Versprechungen

Alles, was der HERR gesagt hat, wollen wir tun und darauf hören.
2.Mose 24,7

Falsche Versprechungen,
vor Menschen und
vor Gott.
Leicht gesagt,
Worte wie Wind.

Ungerecht

Ich will sie reinigen von aller Missetat, womit sie wider mich gesündigt haben, und will ihnen vergeben.
Jeremia 33,8

Kein Mensch ist frei von Ungerechtigkeiten.
Kein Mensch ist frei von Missetaten.
Kein Mensch wird je gerecht sein.

Jeder Mensch braucht Gott,
um rein zu sein.

Aufgepäppelt

Du erkennst ja in deinem Herzen, dass der HERR, dein Gott, dich erzogen hat, wie ein Mann seinen Sohn erzieht.
5.Mose 8,5

Gott zieht uns auf,
päppelt jeden von uns,
als sein eigenes Kind.

Schwache Seele

O dass du auf meine Gebote gemerkt hättest, so würde dein Friede sein wie ein Wasserstrom und deine Gerechtigkeit wie Meereswellen.
Jesaja 48,18

Wenn du nur….,
wenn ich nur…,
o Mensch,
du schwache Seele,
du stehst deinem
eigenen Frieden
im Weg.

Unrecht

Soll ich meines Bruders Hüter sein?
1.Mose 4,9

Vor Gott kann man nichts verstecken,
weder aktives Unrecht,
noch passives Unrecht
durch unterlassen.
Scheinheiligkeit hilft nicht.

Fallen

Wenn mein Geist in Ängsten ist, so nimmst du dich meiner an.
Psalm 142,4

Wenn ich müde bin,
Herr, du bringst mich trotzdem auf den Weg.
Wenn ich zu fallen drohe,
weil um mich herum lauter Löcher sind,
in die ich fallen kann,
lenkst du meinen Fuß um die Fallen herum,
und wenn ich taumle,
fängst du mich auf.

Partyreste

Die letzten Gäste sind gegangen.
Haben es heute noch lange ausgehalten,
ausgehend gefrühstückt.
Auf 14 Frühstücksgäste war
irgendwie niemand eingerichtet.
Brot hatten wir nur in der Gefriertruhe.
Gottseidank gibt es inzwischen
Bäckereien, die erkannt haben,
dass auch – oder gerade – sonntags
gutes Geschäft zu machen ist.
Auch der einzig verbliebene
Veganer ist bei uns nicht verhungert.
Noch interessante Gespräche geführt.
Habe mir erklären lassen,
wie man Met braut und gelernt,
dass man auch in den Zwanzigern
Dinge verbaselt, die man nicht verbaseln sollte.
Irgendwie tröstlich.
Scheint also keine Sache zunehmenden Alters zu sein.
Nicht jeder war heute voll auf der Höhe.
Insbesondere das Geburtstagskind
war mit der Resteverwertung beschäftigt.
Geschirrberge sind inzwischen gespült
und bis zur nächsten Party
im Keller verschwunden.
Wieder einigermaßen klar Schiff.
Es ist schon ein Unterschied,
ob Teenager feiern oder
20 – 30Jährige.
Alles schon etwas gesetzter.
Sohnemann meldet sich gerade.
Hat schon wieder Hunger.
Na dann, der Alltag hat uns wieder.
Gehen wir mal wieder kochen…

 Partyreste

Kapitale Fehlleistungen

Und die zweite kapitale Fehlleistung innerhalb von 24 Stunden: Habe das Headerbild für die Losungen ungewollt unwiderrruflich gelöscht. Nicht mehr zu heilen. Sch…. Also alle alten Losungen jetzt ohne Headerbild.

Ein Spiegelbild meines Allgemeinzustandes… Besorgniserregend, dass ich immer den Klick mache, von dem ich weiß, dass ich ihn nicht machen darf… Lemming auf dem Weg zum Abgrund.

 Deborrah Losungen

Party-Alarm

Und wieder steigt eine Party.
Gyrossuppe, wie immer,
aber erstmals auch
Veganes geordert.
Auf Nachfrage die Bestätigung:
Doch, es werden auch vegan
gepolte Gäste kommen.
Vegane Gyrossuppe?
Geht wohl schlecht.
Also zusätzlich
Kürbissuppe mit Kokosmilch gekocht.
Je 10 Liter.
Dazu selbstgemachtes Ciabatta.
Eingekauft und dann 6 Stunden
in der Küche gestanden,
trotz Hilfe beim Schnippeln.
Links von mir die eine Freundin,
rechts die andere.
War ganz nett.
Diesmal keine LAN-Party
mit Schulkameraden,
sondern Party
mit sehr gemischtem Volk:
Schulkameraden, Studienkollegen, Footballer…
Mal sehen, was das wird, sagt mein Sohn,
nicht ganz sicher, ob der Mix sich auch mischt.
Ex-Freundin und neue Freundin treffen aufeinander,
man ist tolerant,
geht sich aber trotzdem, soweit ich das sehe,
aus dem Weg.
Beste Freundinnen muss aus ihnen auch nicht werden.
Ich mag sie beide.
Der ein oder andere,
den ich seit nahezu 15 Jahre kenne,
ist ganz schön auseinandergegangen.
Die Jungs-Figur weicht so nach und nach
der Männer–Figur, an der die Ansätze
des Wohlstandsbauches schon zu erkennen sind.
Beim weiblichen Geschlecht überwiegt der Typ
groß, schlank, kurzes Röckchen, blonde lange Haare.
Bis auf die Ex-Freundin.
Die Jungs alle schwarz gekleidet,
viele lange Haare, teils Zopfträger.
Ähnliche Lebenseinstellungen.
Aus den Boxen Heavy Metall.
Viele hatten einen langen Anreiseweg,
aber auch hier dominiert die alternative Lebensweise.
Einer kam über 40 km per Rad.
Als ich sah, wie er sich mit einem Handtuch
den Schweiß abwischte,
habe ich ihm eine Dusche angeboten,
die er dankend angenommen hat.
Ein anderer kam – anstatt anzurufen –
die 4 km von der Bahnstation gelaufen.
Der Rest hat Fahrgemeinschaften organisiert.
Der halbe Flur ist gefüllt mit Schuhen,
die sie alle brav dort aufgereiht haben.
So langsam kommt die Party in Fahrt.
Es ist nicht so,
dass sie sich nichts zu sagen hätten.
Lautes und fröhliches Stimmengewirr und Gelächter.
Die ersten singen schon,
Mädchengekicher.
Einige werden übernachten.
Der harte Kern hält erfahrungsgemäß durch,
bis ich wieder aufstehe…
Mal sehen, wie es um meinen Schlaf
heute Nacht bestellt ist.
Eigentlich bin ich ja todmüde.
Eigentlich.
Nebenan tönt es „Alarm“…
… und die Musikrichtung hat gedreht:
Ich hör TORFROCK …
Ach ja…

 Demokratie-Seifenblasen

Eines fernen Tages

Ich will einen ewigen Bund mit meinem Volk schließen, dass ich nicht ablassen will, ihnen Gutes zu tun.
Jeremia 32,40

Der Vers ist abgeschnitten. Ganz heißt er nach Elberfelder Übersetzung:

Und ich werde einen ewigen Bund mit ihnen machen, daß ich nicht von ihnen lassen werde, ihnen wohlzutun; und ich werde meine Furcht in ihr Herz legen, damit sie nicht von mir abweichen.

Eines fernen Tages
werden die Menschen erkennen,
vor wem es sich lohnt,
Ehrfurcht zu haben,
nicht von ihm zu lassen.

Das wird der Tag sein,
an dem die Menschen erkennen werden,
dass Gott eine Wohltat ist.

Unverschleiert

Der HERR ist der wahrhaftige Gott, der lebendige Gott, der ewige König.
Jeremia 10,10

In der Elberfelder Übersetzung heißt es:

Aber Jahwe, Gott, ist Wahrheit; er ist der lebendige Gott und ein ewiger König. Vor seinem Grimm erbebt die Erde, und seinen Zorn können die Nationen nicht ertragen.

Gott ist Wahrheit,
keine Chance zu verschleiern.
Wahrheit kann grausam sein.

Weinberg

Ich, der HERR, behüte den Weinberg und begieße ihn immer wieder. Damit man ihn nicht verderbe, will ich ihn Tag und Nacht behüten.
Jesaja 27,3

Nach Elberfelder Lesart heißt der Vers:

Ich, Jahwe, behüte ihn, bewässere ihn (den Weinberg) alle Augenblicke; dass nichts ihn heimsuche, behüte ich ihn Nacht und Tag.

Gott braucht Menschen,
die ein guter Weinberg sind,
die Frucht bringen,
Unkraut jäten,
auch wenn der Rücken schmerzt,
die sich in seinen Dienst stellen,
Tag für Tag,
ohne bequem zu werden
oder aufzugeben.
Gott stillt im Gegenzug den Durst und
behütet Tag und Nacht.