Gott spricht zu uns.
Wir müssen ihm nur trauen,
dass er uns zutraut,
es zu verstehen;
und uns selbst trauen,
dass wir sein Wort hören
und verstehen,
was er uns sagen will.
Ob wir dann entsprechend handeln,
liegt bei uns.
Übersteigertes Selbstbewusstsein und
bescheidenes Genie.
Der eine kann nur verlieren,
der andere nur gewinnen und
dazwischen liegt
der Durchschnittsmensch:
von dem einen manchmal ein bisschen zu viel,
von dem anderen manchmal ein bisschen zu wenig.
Der Eitle macht sich wenig Freunde,
Bescheidenheit ist eine Zier.
Verschobene Blickwinkel,
schiefe Sichten,
blindes Sehen,
gauckeln Verlockendes vor und
bringen einen auf die Abwärtsbahn.
Sprüche 28:22
Die Gier erwächst aus unseren Augen,
die Gier nach dem Besoffenwerden,
die Gier nach Besitz,
gewachsen aus dem Ansehen der äußerlichen Dinge,
von Körper,
von Schönheit,
von Äußerlichkeit.
Die Unersättlichkeit der Augen
gebiert die Unersättlichkeit des Leibes,
gebiert die Himmel,
die sich dann als Höllen entpuppen.
Die Gier der Seele wird nicht vom Auge gestillt,
noch von einer anderen äußerlichen Schönheit.
Sprüche 27:20
Falsche Freunde,
Speichellecker,
Blender:
Wer auf sie hereinfällt,
fällt,
manchmal ins Bodenlose.
Sprüche 26:6
Erst das äußere (Um-)Feld bestellen,
dann sich an den inneren Hausbau machen.
Die Hausarbeit ist:
Zuerst kommen die Außenarbeiten.
Sprüche 24:27
Gib mir dein Herz!
Auf Gott zu hören,
ist keine Pflicht,
es ist reine Freiwilligkeit.
Gott bittet um unser Herz.
Wer es ehrlich gibt,
findet das Himmelreich.
Sprüche 23:26
Gott ist nicht zu stoppen und zu toppen.
Er behütet diejenigen, die seine Erkenntnis suchen
und bricht seinem Wort die Bahn.
Falsches Wort in seinem Namen lässt er verpuffen.
Sprüche 22:12
Bäche brauchen ein Bachbett,
in dem das Wasser gesammelt
und geleitet wird,
ansonsten werden sie
zu keinem wasserspendenden Bach.
Gottes Wort,
seine Erkenntnis,
seine Weisheit,
sammelt uns,
damit wir
zu seinem Wortstrom
werden können.
Ob wir zum stillen Wasser,
zum reißenden Fluss,
zum Wildwasser,
zum Brackwasser oder
zum wohlgeleiteten Wortfluss werden
hängt davon ob,
ob wir uns der leitenden Hand des
Kanalbauers anvertrauen.
Wie ein Bach ein Bachbett braucht,
so brauchen wir Gottes Wort und Wirken,
das uns leitet.
Sprüche 21:1
Wer die Chancen verpasst im Leben,
nicht aus den Puschen kommt,
sich vertendelt, vertrödelt,
zerträumt, verschläft,
sich auf die bequeme Seite schlägt,
verarmt.
Tue deine Augen auf,
komm in die Gänge,
bestell dein Feld,
so wirst du satt Brot haben.
Sprüche 20:13
Mit Gott kommt man durch alle Lebenslagen,
auch durch die Dunkelheit.
Sprüche 19:23
Gott ist ein sicherer Zufluchtsort,
ein starker Turm, in dem wir uns bergen können,
auch wenn er grau und unscheinbar daherkommt,
eine Schutzmauer, die uns vor Anfechtungen schützt,
ein Rückzugsort, wenn uns das Leben zuviel wird,
ein Bollwerk gegen all unsere Feinde.
Sprüche 18:10
Ein Wort gibt sich dem anderen,
aus der Kleinigkeit wird eine große Welle,
und am Ende schwemmt sie die Beteiligten weg.
Sprüche 17:14
Lippengerede,
heute sagt man Gefasel,
ist nichts als Wort ohne Wert,
wenn kein entsprechendes Handeln folgt,
wertlos aneinandergereihte Buchstaben.
Wort und Handeln sind nicht zu trennen.
Gottes Wort will gelebt sein.
An euren Taten werdet ihr gemessen,
nicht an den wohlgesetzten Worten.
Sprüche 14:23
Billig Erworbenes
erweist sich als Schund.
Die wahren Schätze zu sammeln
braucht Zeit
Sprüche 13:11
Die Gier nach Leben
führt in die Gefangenschaft.
Sprüche 11:6
Schwätzer,
die nichts als hohle Phrasen dreschen,
bewegen sich im wortentleerten Raum,
in dem ihren leeren Worte verhallen.
Sprüche 10:8
Gottes Wort,
die Ewige Weisheit,
ist das Brot, das uns sättigt
und der Wein, der für uns
gekeltert ist.
Sprüche 9:5
Gott füllt unsere Vorratskammern
und öffnet sie in Notzeiten
Sprüche 8:20-21