Verschüttet

Denn der HERR, euer Gott, ist Gott oben im Himmel und unten auf der Erde.
Josua 2,11

Wir denken gerne dual:
Gott im Himmel und
wir Menschen hier auf Erden.
Gott lässt sich aber nicht von uns teilen
und wir nicht von ihm.
Was einmal göttlich ist, bleibt göttlich.
Das Göttliche in uns wird nur verschüttet
im menschlichen Müll,
mal mehr, mal weniger.

Sehnsucht

Meine Augen sehnen sich nach deinem Heil und nach der Zusage deiner Gerechtigkeit.
Psalm 119,123

Gottes Ewigkeit,
die Sehnsucht meines Herzens
nach dem Allen im Nichts.

Doppelte Falschheit

Denn vom Kleinsten bis zum Größten machen sie alle unrechten Gewinn, vom Propheten bis zum Priester üben sie alle Falschheit.
Jeremia 8,10

Das ganz und gar Wahre
übersteigt das Menschsein.
Irgendwie wirtschaftet jeder in die eigene Tasche,
das ist schon dem Überlebenstrieb geschuldet.
Doppelte Falschheit ist sich selbst zu erhöhen.

Vorbeizug

Und ich werde euch unter dem Hirtenstab hindurchziehen lassen und euch abgezählt hineinbringen.
Hesekiel 20,37

Der Weg in die Ewigkeit führt nur über Gott.
An ihm werden wir alle vorbeiziehen.
Er wird jeden kennen und
wir werden erkennen.

Keine Halbheiten

Dann werdet ihr von dort aus den HERRN, deinen Gott, suchen. Und du wirst ihn finden, wenn du mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele nach ihm fragen wirst.
5.Mose 4,29

Das ganze Herz und die ganze Seele
frage nach Gott, nicht nur der Anteil,
der gerade nicht anderweitig beschäftigt ist.
Dann lässt er sich auch finden.

Jubeltag

Der König möge mich in seine Gemächer führen! Wir wollen jubeln und uns freuen an dir, wollen deine Liebe preisen mehr als Wein, aufrichtig dich lieben!
Hoheslied 1,4

Jeder Tag sollte ein Jubeltag sein,
weil Gott mit uns ist!

Direktverleih

Und Gott gab Salomo Weisheit und sehr große Einsicht und Weite des Herzens wie der Sand am Ufer des Meeres.
1.Könige 5,9

Weisheit, Einsicht und Weite des Herzens,
so wie Gott es meint, nicht der Mensch,
kann einem Gott nur direkt verleihen.

Vorhöfe

Der HERR der Heerscharen ist mit uns, eine Festung ist uns der Gott Jakobs.
Psalm 46,12

Angst, wieso steigst du in uns auf?
Unzufriedenheit, wieso verführst du uns?
Ratlosigkeit, wieso machst du dich breit?

Wir bewegen uns nur in den Vorhöfen,
der Weg in die Festung dauert.

Pflöcke

An jenem Tag, spricht der HERR der Heerscharen, wird der Pflock weichen, der an einem festen Ort eingeschlagen war, und er wird abgehauen werden und fallen, und die Last, die er trug, wird beseitigt werden. Denn der HERR hat geredet.
Jesaja 22,25

Gott lässt sich nicht verorten oder
an Religionen festbinden.
Die Pflöcke, die eingeschlagen sind,
wird er – an dem Tag, den er bestimmt –
wegschlagen.

Ausreden

Mose aber antwortete dem HERRN: Ach, Herr! Ich bin kein redegewandter Mann, weder seit gestern noch seit vorgestern, noch seitdem du zu deinem Knecht redest; denn unbeholfen ist mein Mund und unbeholfen meine Zunge.
2.Mose 4,10

Wenn wir uns aus der Verantwortung schleichen wollen,
sind wir wortgewandt und kreativ im Ausredenfinden,
stellen unser Talent infrage, widerstreben.

Gott entgegnet: Bin nicht ich der HERR?
Dort wo du stehst, habe ich dich hingestellt.
Ich werde dich lehren, was du zu deinem Wachstum brauchst.

Ruinen

Sehr beschämt ist eure Mutter, in ihrer Hoffnung getäuscht, eure Gebärerin.
Jeremia 50,12

Den Prachtbau, den Gott uns mitgegeben hat,
liefern wir als Ruine wieder bei ihm ab.

Brille

Menschensohn, sieh mit deinen Augen, und höre mit deinen Ohren, und richte dein Herz auf alles, was ich dir zeigen werde! Denn damit ich es dir zeige, bist du hierher gebracht worden.
Hesekiel 40,4

Gott setzt uns die etwas andere Brille auf,
lässt uns hören, was wir hören sollen,
sofern wir auf ihn ausgerichtet sind.

Feuer und Zorn

Und am Ende der Tage erhob ich, Nebukadnezar, meine Augen zum Himmel, und mein Verstand kehrte zu mir zurück. Und ich pries den Höchsten, und ich rühmte und verherrlichte den ewig Lebenden, dessen Herrschaft eine ewige Herrschaft ist und dessen Reich von Generation zu Generation währt.
Daniel 4,31

Gottes Reich ist ewig, Menschenreiche zeitlich
und können trotzdem viel Schaden anrichten.

Verrückte, mit großer Macht ausgestattet,
bringen viele dem Himmelreich
wider den natürlichen Verlauf nahe.

Sofern sie keiner stoppt und
zu allen Beteiligten der Verstand zurückkehrt.

Am Ende, wenn es eng wird mit dem eigenen Leben,
die Augen fromm zu Gott zu erheben,
leert den Rucksack mit den Untaten nicht.

Der Mensch in seiner Gesamtheit steht an DEM Tag vor Gott,
inklusive sein Feuer und Zorn.

Schöpfwerk

So spricht der HERR der Heerscharen: Fällt zuverlässigen Rechtsspruch und erweist Güte und Barmherzigkeit einer dem anderen.
Sacharja 7,9

Es ist unser Werk,
Gerechtigkeit, Güte und Barmherzigkeit
aus dem Quell zu schöpfen,
den Gott vom Göttlichen in uns ausschüttet.
Es ist unser Schöpfwerk und unsere Verantwortung.

Wanderschaft

Ich freute mich, als sie zu mir sagten: „Wir gehen zum Haus des HERRN!“
Psalm 122, 1

Heimat bleibt Heimat.
Unsere wahre Heimat ist bei Gott,
das Leben eine Wanderschaft dorthin.

Widerhall

Mit dem Allmächtigen will der Tadler rechten? Der da Gott zurechtweist, er antworte darauf!
Hiob 40,2

Jedes Wort hat einen Widerhall.
Nicht nur bei Mensch und Tier,
auch bei Gott.

Begrenzungen

Der HERR führte mich heraus ins Weite, er befreite mich, weil er Gefallen an mir hatte.
2.Samuel 22,20

Unser Blickwinkel ist beengt,
was wir erreichen können, begrenzt,
unser Verstehen endlich.

Gott entgrenzt uns nach seinem Gefallen
in seine unbegrenzte Unendlichkeit.
Bis die allerletzte Grenze fällt.

Wachstumszeit

Denn siehe, ich werde zu euch kommen, und ich will mich zu euch wenden, und ihr werdet bebaut und besät werden.
Hesekiel 36,9

Gott baut an seinem Haus in uns und
lässt uns zum fruchtbaren Boden werden.
Alles braucht SEINE Zeit und muss wachsen.

Heimkehr

Und jeder wird sein wie ein Bergungsort vor dem Wind und ein Schutz vor dem Wolkenbruch, wie Wasserbäche in dürrer Gegend, wie der Schatten eines gewaltigen Felsens im lechzenden Land.
Jesaja 32,2

Wenn wir heimkehren zu Gott,
gibt es keinen Wind mehr, der uns zerzaust,
kein Gewitter, das uns unter Wasser setzt,
keine Dürreperioden, die uns fast verhungern lassen.
Eins mit Gott und in Frieden mit jedermann.

Gerader Weg

Höre du, mein Sohn, und werde weise und leite dein Herz den geraden Weg!
Sprüche 23,19

Der gerade Weg führt geradewegs nach innen.
Es ist der nächste Weg zu Gott.