Einsicht

Ihre Wege habe ich gesehen, aber ich will sie heilen und sie leiten und ihnen wieder Trost geben.
Jesaja 57,18

Die Wege, die wir gehen,
sind nicht unbedingt ruhmreich.
Aber bei Gott zählt nicht der Ruhm,
sondern die Einsicht.

Wohlstandsbauch

Wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den HERRN, deinen Gott, loben.
5.Mose 8,10

In der Elberfelder Übersetzung heißt es:

Und hast du gegessen und bist satt geworden, so sollst du Jahwe, deinen Gott, für das gute Land preisen, das er dir gegeben hat.

Gerade in der Sattheit liegt die Gefahr,
wenn wir zufrieden die Hände über
dem Wohlstandsbauch verschränken.
Selbstgefällig vergessen wir,
den zu preisen, der uns geleitet hat,
ohne den wir ein Hungerknochen sind.

Keine Freude am Tag?

Ihr sollt in Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden.
Jesaja 55,12

Komplett heißt der Vers nach Eberfelder Übersetzung (Jes 55:12-13):

Denn in Freuden werdet ihr ausziehen und in Frieden geleitet werden; die Berge und die Hügel werden vor euch in Jubel ausbrechen, und alle Bäume des Feldes werden in die Hände klatschen; statt der Dornsträucher werden Zypressen aufschießen, und statt der Brennnesseln werden Myrten aufschießen.

Nicht immer schauen wir
dem neuen Tag mit Freuden entgegen.
Wenn er uns mal wieder anficht,
sollten wir uns erinnern,
was es heißt
von Gott in Frieden geleitet zu werden:

Probleme, die sich zu Bergen türmen,
pulverisieren sich,
das Umfeld wird gefällig,
wir werden uns nicht im
Dornengestrüpp der Unwägbarkeiten verfangen
und uns auch nicht die Finger verbrennen.

Mensch, was willst du mehr?

Wir müssen nichts als auf Gott vertrauen
und unser Leben läuft auf geraden Wegen.

Liebt Gott

Liebet den HERRN, alle seine Heiligen!
Psalm 31,24

Oder, nach Elberfelder Übersetzung:

Liebet Jahwe, ihr seine Frommen alle!

Liebe kommt aus dem Herzen.
Gott sieht in alle Herzen.
Ob echt,
ob geheuchelt,
ob wahr,
ob lau.

Nur er weiß letzten Endes, wer ihn wirklich liebt.

Blindflug

Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir und will dich segnen.
1.Mose 26,24

Die schlechten Gefühle,
die uns beschleichen,
das Sehen des Abgrunds,
auf den wir zusteuern:

Fürchte dich nicht,
ich bin mit dir und
will dich segnen.

Jakobs Haus hat Gott in der Fremde behütet,
Moses Volk auf seinen Irrwegen,
mich und meine Familie
auf unserem Blindflug.

Wohin seine Wege uns führen?
Wir werden es sehen,
so wie Jakob und Mose
es gesehen haben.

BREXIT – Sieg der Demagogen

Ich kann nicht einfach über dieses BREXIT Desaster hinwegschweigen. Wir hatten letzten Montag noch Besuch von 3 jungen Walisern, Freunde meines Sohnes. Ihre Meinung zum Brexit war eindeutig. Für die Generation Internet gibt es keine Grenzen. Sie ist global vernetzt, befreundet, grenzenlos aufgestellt.

Auf der anderen Seite die Benachteiligten, die Enttäuschten, die Verlierer der Gesellschaft, die Pockerer, die Protestwähler, die sich jetzt alle die Augen reiben und ihren Urlaub stornieren, weil sie sich ihn nicht mehr leisten können. Auf einem Schlag mehr British Pfund verloren, als ever in die EU eingezahlt. Für die versprochenen Krankenhäuser und Investitionen in das Gesundheitssystem wird das Geld nicht mehr reichen. Demagogen aufgesessen. Belogen, betrogen, muss insbesondere vom einfachen Mann die Zeche gezahlt werden. Die jetzt schon Benachteiligten werden noch benachteiligter aufwachen.

Und die Politiker? Man muss den Wählerwillen respektieren. Floskeln über Floskeln. Die Kanzlerin hat sich schon geäußert. Hoffentlich hat sie sich in Europa mittlerweile mit ihrer Fehlpolitik so diskreditiert, dass niemand mehr auf sie hört. Das BREXIT Votum ist auch eine Antwort auf ihre verfehlte Flüchtlingspolitik. Sie wollte und will die Stimmen weder im eigenen Land noch in Europa zur Kenntnis nehmen. Die Quittung ist ein mögliches Auseinanderbrechen der EU und wahrscheinlich auch des Vereinigten Königreiches. Ein Gutteil des BREXIT-Votums geht auf ihre Kappe. Die Saat, die sie gesät hat, ist in UK aufgegangen. Wie sie hierzulande aufgeht, werden wir im nächsten Jahr nach der Wahl wissen.

Wie kann man eine existentielle Frage für ein Land in die Unabwägbarkeiten einer Volksabstimmung geben? Bestimmt von Emotionen und nicht vom Verstand? Von Demagogie statt Rationalismus? Verantwortungsloser geht es kaum. Verrechnete Berrechnung.

Und die Medien? Manipulierten, belogen und betrogen mit. Die große Masse: manipulierbar, durchschaut das Lügengeflecht, die Phrasendrescherei, nicht, sehen nicht, wer sie dirigiert. Jetzt – wo es zu spät ist – kommen sie mit der Wahrheit häppchenweise ans Licht. Es wird bitter für alle. Auch dies ein Warnbeispiel für das skrupellose Handeln manipulierter Medien.

Unheilvolle Allianzen. Menschen in Europa, wohin wählt ihr euch? Vergessen scheinen die Schrecken, die Demagogen bringen.

Eine intelligente Analyse von der International Business Times.

Selbstzersetzung. Das BREXIT Votum sollte ein warnendes Beispiel sein. Es geht immer noch schlimmer. Der Kater kommt mit dem Aufwachen.

Brexit – UK – Leaves EU – European Market

Gottes Gnade

Die Gnade des HERRN währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die ihn fürchten, und seine Gerechtigkeit auf Kindeskind bei denen, die seinen Bund halten.
Psalm 103,17-18

Oft wollte ich nicht folgen,
hartnäckig habe ich mich
in manchen Fällen gewehrt,
lange nachgetrauert,
wenn sich Gottes Wille
am Ende durchgesetzt hat.

Immer,
wenn alles durchlitten,
erkennend:

Die Gnade des HERRN währt von Ewigkeit zu Ewigkeit
über denen, die sein Wort achten.

Heil und Unheil

Du gibst mir den Schild deines Heils, und deine Rechte stärkt mich.
Psalm 18,36

Manch einer sucht sein Heil
in der vermeintlich heilen Familie,
ein anderer in Alkohol und Drogen,
es gibt auch Workaholics
oder Sport- und Freizeitsüchtige.

Jedes vermeintliches Heil,
das nicht in Gott gründet,
führt ins Unheil.

Von ganzem Herzen

Nun, Israel, was fordert der HERR, dein Gott, noch von dir, als dass du den HERRN, deinen Gott, fürchtest, dass du in allen seinen Wegen wandelst und ihn liebst und dem HERRN, deinem Gott, dienst von ganzem Herzen und von ganzer Seele?
5.Mose 10,12

Wer das Leben liebt,
liebt Gott
von ganzem Herzen und
von ganzer Seele.

Undenkbar

Du sollst heute wissen und zu Herzen nehmen, dass der HERR Gott ist oben im Himmel und unten auf Erden und sonst keiner.
5.Mose 4,39

Gott ist überall,
auch in den Räumen,
die wir nicht mehr denken können.

Hochmut

Der HERR ist hoch und sieht auf den Niedrigen und kennt den Stolzen von ferne.
Psalm 138,6

In der Elberfelder ist wie folgt übersetzt:

Denn Jahwe ist hoch, und er sieht den Niedrigen, und den Hochmütigen erkennt er von ferne.

Das Sehen und Herabsehen
markiert die Scheidelinie
zwischen Hochmut und Demut.

Gott ist nicht hochmütig.
Hochmütig ist der Mensch,
der Gott Hochmut unterstellt.

Gott sieht den Hochmütigen und den Demütigen.
Alles Weitere ist vorgezeichnet,
ohne dass der Mensch erkennt,
was es ist.

Türsteher

So spricht der HERR: Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner Füße! Was ist denn das für ein Haus, das ihr mir bauen könntet?
Jesaja 66,1

Unser Leben,
wie erscheint es wichtig in unseren Augen.
Was ist es für ein Haus,
das ihr mir bauen könntet?

Wir sind nicht die Baumeister.
Wir sind diejenigen,
die in das Haus einziehen wollen.

Gott, nimm mich,
nicht nur als Mieter auf Zeit,
lass mich passieren,
Türsteher meines Lebens!

Wunderbar

Das soll mein Ruhm und meine Wonne, mein Preis und meine Ehre sein unter allen Völkern auf Erden, wenn sie all das Gute hören, das ich Jerusalem tue.
Jeremia 33,9

In der Elberfelder heißt der gleiche Vers:

Und sie soll mir zum Freudennamen, zum Ruhm und zum Schmuck sein bei allen Nationen der Erde, welche all das Gute hören werden, das ich ihnen tue. Und sie werden zittern und beben über all das Gute und über all den Frieden, den ich ihr angedeihen lasse. –

Gott ist gegenwärtig.
Diejenigen, die all das Gute,
das er tut, hören,
sind sein Schmuck
und seine Zierde.
Unbeschreiblich
Wunderbar.

Ich bin dann mal weg

Konzentration kann manchmal ganz schön hinderlich sein.
Habe gestern über der Arbeit tatsächlich meinen Rückflug –
vergessen.

Als mir zur Bewusstsein kam, dass ich eigentlich schon längstens
weg sein müsste, war es hoffnungslos zu spät.
Flugzeug war dann schon mal wech…

Also sofort umbuchen auf heute Morgen.
Aber Hotel? schließlich ist ja EURO2016…

Reisebüro ist überraschend fündig geworden.
Dann kam irgendwann noch ein Anruf vom Fahrservice:
Das Auto wartet unten schon 11/2 Stunden auf mich,
wo ich denn bleibe.

Oh Graus, das auch noch zu regeln, ist mir entgangen,
so viele Entschuldigungsformeln, wie ich da gebraucht hätte,
sind mir gar nicht eingefallen.

Boss Boss hat mich dann später am Abend,
war ja jetzt schon egal,
ins Hotel gebracht.

Alles abgeriegelt,
von einer Wache zur anderen.
Ich will nichts als in mein Zimmer im Hotel.

Boss Boss ist Italienerin mit ganz schönem Temperament.
Irgendwann ist es ihr zu bunt geworden,
ausgestiegen, Kofferraum aufgemacht,
auf mein Gepäck gezeigt:
wir wollen ins Hotel!!!

Die Kommunikation war schwierig.
Die Wache kein Englisch,
wir kein Französisch.

Not possible.
Why???? Why???
hat sie die Guardians schließlich lautstark angefaucht
und gen Hoteleingang wild gestikuliert.

Ich habe mich entspannt im Auto zurückgelehnt,
gespannt, was passiert.

Ich hätte auch aussteigen und den Rest laufen können,
aber ich sah schon, dass sie nicht gewillt war, nachzugeben.
So habe ich nicht eingegriffen.
Manchmal ist es besser, man hält den Mund.

Wer hat sich durchgesetzt?
Sie natürlich.

Die Wachleute haben irgendwann eingesehen,
dass dies der einzige Weg der Deeskalation ist,
dass sie gegen diesen rauchenden Drachen keine Chance haben.

Also hat sie mich noch vollends die 100 Meter ums Hotel herumgefahren,
zufrieden mit sich selbst, dass sie sich durchgesetzt hat.
Das sind wohl Top–Manager-Gene, die mir abgehen.
Bye-bye until next Tuesday…

Ich habe im Folgenden mehr mit den entstandenen Widrigkeiten gekämpft:
Meine Toilettensachen nicht da,
kein Handyakku-Ladegerät,
keinen Laptop (deshalb keine Losung heute morgen).
Sie waren im deponierten Rucksack in meinem Stammhotel.
Ok, ich überlebe auch so.

Habe mir ein Notfall-Kit geben lassen (das nur aus Zahnbürste und einem Tübchen Zahncreme bestand), aber ein 5Sterne Hotel ist ja schon an sich ganz gut ausgerüstet.

Akku in beiden Handys leer,
konnte gerade noch meinen Sohn anrufen,
dass ich nicht wie angekündigt abends komme,
sondern erst heute Morgen.

Weckroboter aktiviert, mangels Handy.
4 Stunden Zeit zu schlafen.
Stündlich aufgewacht und vor dem Bett gestanden,
um ja nicht nochmals den Flieger zu verpassen.

Und wieso das ungewöhnliche Sicherheits-Tamm-Tamm?
Im Hotel war die schwedische Nationalmannschaft abgestiegen,
habe 2 Spieler im Trainingsanzug in der Lounge handyspielend gesichtet.

Erkenntnis:
Meine innere Uhr ist nicht auf Donnerstagrückflug programmiert.
Im konzentrierten Bemühen um Problemlösungsstrategien
kann man sich ganz schön in Probleme bringen.

Heute Morgen endlich zu Hause:
Volles Haus.
Älterer Sohnemann hatte Kumpels aus UK zu uns eingeladen,
neue Freundin war auch zum ersten Mal da.
Als ich ins Bad geflüchtet bin,
stand ich unerwartet einem nackten UK-Kumpel gegenüber.
Er hat das Handtuch hochgerissen,
haben beide die Situation souverän gemeistert,
Sohnemann hat sich kaputtgelacht…

Sind inzwischen alle weitergezogen,
nicht ohne die Anmerkung meines Sohnes,
dass sie am Montagabend alle wiederkommen,
und ein Essen dann sehr zu schätzen wissen würden.
Und nun?

Ach ja, bin ja früher zurückgekommen wegen des
Schulabschlusses meines jüngeren Sohnes.
Muss mich gleich fertigmachen.
Hoffentlich gibt es keine langen Reden,
damit ich nicht erschöpft
auf meinem Stuhl zusammensinke….

Ich bin dann mal weg …

Wenn du, Jehova, merkst auf die Ungerechtigkeiten: Herr, wer wird bestehen? doch bei dir ist Vergebung, damit du gefürchtet werdest ( Psalm 130,3-4 )

 

 

Strohfeuer

Ein Prophet, der Träume hat, der erzähle Träume; wer aber mein Wort hat, der predige mein Wort recht. Wie reimen sich Stroh und Weizen zusammen?, spricht der HERR.
Jeremia 23,28

Ich bevorzuge die Elberfelder Übersetzung, die klarer ist:

Der Prophet, der einen Traum hat, erzähle den Traum; und wer mein Wort hat, rede mein Wort in Wahrheit! Was hat das Stroh mit dem Korn gemein? spricht Jahwe.

Fabuliererei,
Weltuntergangsvoraussagen,
sich für Gott ausgeben:
Gottes Name wird für vieles missbraucht.
Alles Strohfeuer,
das verbrennt.
Wer aber Gottes Wort hat,
wird Frucht bringen.

Hauch von Eitelkeit

Der HERR kennt die Gedanken der Menschen: sie sind nur ein Hauch!
Psalm 94,11

In der Elberfelder Übersetzung heißt es:

Jahwe kennt die Gedanken des Menschen, dass sie Eitelkeit sind.

Der Mensch, in ewigen Kategorien
ein kurzer Hauch von Eitelkeit,
gepaart mit Größenwahn.

Gottes Wege

Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohlmachen.
Psalm 37,5

Anders in der Elberfelder Übersetzung:

Befiehl Jahwe deinen Weg und vertraue auf ihn! Und er wird handeln.

Gott ist niemand,
dem man vorschreiben kann,
wie er unsere Wege gefälligst zu leiten hat.

Gottes Wege sind nicht vorhersehbar.
Ob in unseren Augen gut oder schlecht,
spielt dabei keine Rolle,
es ist unser Wertesystem,
das wir ihm gern unterstellen.

Gottes Wege sind nicht zu hinterfragen,
sie sind vertrauensvoll zu gehen.

Paradies

Du wirst sein wie ein bewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, der es nie an Wasser fehlt.
Jesaja 58,11

Du wirst sein wie ein bewässerter Garten,
wie eine Wasserquelle,
der es nie an Wasser fehlt.

Das Paradies,
das in uns wachsen wird,
das wir eines Tages
sein werden.

Die Aussicht
lässt jede Durststrecke
überstehen.