Anfang der Erkenntnis

Die Furcht Jehovas ist er Erkenntnis Anfang; die Narren verachten Weisheit und Unterweisung ( Sprüche 1,7 )

Der Anfang aller Erkenntnis ist:
Gott zu ehren,
ihm den Vortritt zu geben.

Eine persönliche Entscheidung,
die jeder für sich selbst treffen muss.

Erkenntnis wächst erst,
wenn man sich auf Gott einlässt.

Sprüche 1:7

https://www.bible.com/de/bible/58/pro1

Irrwege

Weise mich zurecht, HERR, aber im Gerichtsverfahren, nicht in deinem Zorn, damit du mich nicht auslöschst.
Jeremia 10,24

In der Elberfelder ist der Vers wie folgt übersetzt:

Züchtige mich, Jahwe, doch nach Gebühr; nicht in deinem Zorne, dass du mich nicht aufreibest.

Gottes Wege wollen verstanden sein.
Was wir verstehen,
müssen wir nicht unbedingt wollen.

Gott findet einen Weg,
uns begreiflich zu machen,
dass wir auf einem Irrweg sind.

Fürchte dich nicht

Ich bin der HERR, dein Gott, der deine rechte Hand fasst und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich helfe dir!
Jesaja 41,13

Fürchte dich nicht,
ich helfe dir!

Und wenn die Furcht
wie eine kalte Hand nach mir fasst,

fasst deine Hand meine Rechte
und ich finde den Weg.

In der Brandung

Wenn man den schönen Schein liebt,
man Stück für Stück entdeckt,
du siehst ein Potemkinsches Dorf,
hinter der Fassade
gähnt die Leere,

fällt man in ein leeres Loch
und denkt im Aufschlag:
Wie konntest du?

Der Fall dauert Jahre,
der Aufschlag schmerzt solange man lebt,
die Erkenntnis heilt fürs Leben.

Und man hört im Abendrot nichts als die Brandung.

Der Blutegel hat zwei Töchter: gib her! gib her! ( Sprüche 30,15 )

Segen

Was du, HERR, segnest, das ist gesegnet ewiglich.
1.Chronik 17,27

Man muss den ganzen Vers lesen, um die Botschaft zu verstehen. Gottes Segen sind keine Silbertaler, die wie im Märchen auf uns regnen. Der ganze Vers heißt nach Elberfelder Übersetzung:

Und nun, es hat dir gefallen, das Haus deines Knechtes zu segnen, dass es ewiglich vor dir sei; denn du, Jahwe, hast es gesegnet, und es wird gesegnet sein ewiglich.

Gott segnet seinen Knecht und sein Haus,
damit es ewig in seinem Dienst steht.

In Gottes Dienst zu stehen ist hierbei
eine Condicio-sine-qua-non.

In den Gottesdienst zu rennen,
ist nicht hinreichend.

Knechtschaft und Dienst heißt,
den ganzen Menschen Gott zu unterstellen,

sich zu verabschieden von der Sturheit,
vom hedonistischen Menschgetriebensein,

sich nur noch von Gott treiben zu lassen,
Gott zu seiner alleinigen Triebfeder zu machen.

sich von der menschlichen Enge
in Gottes Weite zu begeben.

Dann ist Gottes Segen mit dir
und deinem ganzen Haus.

Dann wird dein Leben
Ein gesegnetes Leben,
jetzt und in Ewigkeit.