Aus dem Rhythmus

Was zuviel ist, ist zuviel.
Das muss ich nun auch einsehen.
Haus, Garten, Familie, Blog-Familie,
ein riesiges Familienfest vor mir,
sowie diverse Partys der Kids.
3 Blogs täglich,
von Dienstag bis Freitag auf Dienstreise,
12 bis 14 Stunden Job.
Ich muss dem Tribut zollen.
Der ein oder andere wird es die letzten Tage
gemerkt haben,
ich bin aus dem Rhythmus gekommen,
weil bei mir nur noch entweder – oder geht,
aber nicht zusätzlich.
Es kostet Überwindung,
die Disziplin zu lassen,
aber, was nicht geht,
geht nicht.

Ich werde also die Blog-Disziplin
bei meinem Bibelleseplan lassen.
Ich habe es schon zu Beginn des
Jahres geahnt, dass das so kommen könnte.
Jetzt ist es soweit.
Ich habe die Sprüche bereits 5 Mal durch,
den Psalter lese ich zum zweiten Mal.
Ich werde also nur noch Bloggen,
wenn ich es schaffe,
ohne mich zu stressen,
heißt sporadisch.
Die nächsten Wochen wahrscheinlich gar nicht,
da ich es bei meinem Pensum schlicht nicht schaffe.
Deshalb wundert euch nicht und sorgt euch nicht.

Die Losungen werde ich (hoffentlich) schaffen,
sie sind nicht so aufwändig.

Es ist besser,
die Reißleine zu ziehen,
bevor es zu spät ist.

Von jetzt an
geht es hier im Blog
undiszipliniert
weiter,
ohne festen Rhythmus.

Eiliger Igel

Eiliger Igel

Gnade

Mose sprach zu dem HERRN: Wenn nicht dein Angesicht vorangeht, so führe uns nicht von hier hinauf.
2.Mose 33,15

Woran erkennt man,
dass man vor den Augen Gottes Gnade gefunden hat
und er einen beim Namen kennt?

Gott geht voran,
er lässt den Weg erkennen,
er ruft uns beim Namen,
er begleitet uns mit seiner Gnade und
erbarmt sich unser.

Gott kümmert sich.
Das erkennt man,
das weiß man,
das spürt man,
das erfährt man
jeden Tag.

Fingerzeig

Ich will mich erbarmen über das Haus Juda und will ihnen helfen, aber nicht durch Bogen, Schwert, Rüstung, Ross und Wagen.
Hosea 1,7

Gott hilft,
aber auf seine Weise,
die nicht unsere Weise sein muss.
Achtsamkeit ist,
seinen Fingerzeig
zu erkennen.

 

 

Zuhause

Der Vogel hat ein Haus gefunden und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen – deine Altäre, HERR Zebaoth, mein König und mein Gott.
Psalm 84,4

Das einzige Zuhause,
das wir haben,
bist du, o Gott.

Überlegung

So kehrt nun um von euren bösen Wegen. Warum wollt ihr sterben?
Hesekiel 33,11

Im Zusammenhang heißt der Vers nach Elberfelder Übersetzung:

Sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht der Herr, Jahwe, ich habe kein Gefallen am Tode des Gesetzlosen, sondern daß der Gesetzlose von seinem Wege umkehre und lebe! Kehret um, kehret um von euren bösen Wegen! Denn warum wollt ihr sterben, Haus Israel?

Gott will uns sagen:
Ihr Nachkommen Jakobs,
ich will euch alle,
ich leide, wenn ihr euch anders entscheidet,
um jeden trauere ich.
Überlegt es euch noch einmal…

Wahl

Ich gab ihnen meine Gebote und lehrte sie meine Gesetze, durch die der Mensch lebt, der sie hält.
Hesekiel 20,11

Gott folgen oder nicht,
Leben oder Sterben.
Mensch,
du hast die Wahl!

(spät, aber die Losung kommt … )

Gottes Recht

Wohl denen, die das Gebot halten und tun immerdar recht!
Psalm 106,3

In der Elberfelder Übersetzung heißt es:

Glückselig die das Recht bewahren, der Gerechtigkeit übt zu aller Zeit!

Recht und Gerechtigkeit meint
nicht Menschenrecht oder Menschengebot.
Es geht um Gottes Wahrheit und Recht,
die er einem ins Herz pflanzt.
Universal für Gottes Schöpfung gültiges Recht
oder menschliche Gerechtigkeit gibt es nicht,
hat es nie gegeben und
wird es nur vor Gott geben.
Der einzige,
der das bewerkstelligen kann,
ist er selbst.

Ich bin

Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde.
2.Mose 3,14

Oder in der Elberfelder:

Da sprach Gott zu Mose: Ich bin, der ich bin. Und er sprach: Also sollst du zu den Kindern Israel sagen: „Ich bin“ hat mich zu euch gesandt.

Egal welche Namen wir Gott geben,

ER IST

Gott in seiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Verbranntes Land

Ich breite meine Hände aus zu dir, meine Seele dürstet nach dir wie ein dürres Land.
Psalm 143,6

Auf dürrem, verdorrten, verbrannten Land,
kann nichts wachsen.
Gott kann jede Wüste wieder erblühen lassen.

Rat

Gott hat mich erlöst, dass ich nicht hinfahre zu den Toten, sondern mein Leben das Licht sieht.
Hiob 33,28

Gott lässt einen nicht allein,
er schickt Rat,
der einem den Weg weist.

Doch sieh dich vor:
Wer ist es, der den Rat verdunkelt
mit Worten ohne Erkenntnis?
(Hiob 38:2)

Man muss auch hören wollen,
sonst geht jeder Rat
ins Leere.

Bei Hiob kann man lernen.

Umgekehrte Botschaft

HERR, lass den Geringen nicht beschämt davongehen.
Psalm 74,21

Genau umgekehrt in der Elberfelder:

Nicht kehre beschämt zurück der Unterdrückte; lass den Elenden und Armen deinen Namen loben!

Nicht davongehen,
sondern zurückkehren.

Die Losungen wiederholen sich und die Botschaft kehrt sich um. Das ist Leben:

https://deborrahs.com/2013/06/20/beschamt/

Botschafter

Machet kund unter den Völkern sein Tun, verkündiget, wie sein Name so hoch ist!
Jesaja 12,4

Alles, was der einzelne für Gott tun kann, ist,
sein Botschafter zu sein:
von ihm zeugen,
erzählen,
kundtun.

Die Wortsaat kann
auf Ödland oder fruchtbares Land fallen,
unter Dornen und Hecken untergehen,
aber auch fruchtbaren Boden finden.

Der Botschafter kann säen,
das Land bereitstellen und pflegen,
damit die Saat aufgeht,
muss jeder selbst.

Spitzer Stein

Der HERR hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.
Psalm 91,11-12

Der „Renner“ unter den Tauf- und Konfirmationssprüchen.
Engelromantik im Sinn, aber nicht Gott.

Überlesen oder gar nicht gelesen
wird dabei der eigentliche spitze Stein,
über den dann die große Mehrheit stolpert,
und um den es eigentlich geht:

Das alles wird geschehen,
wenn du Gott als deine Wohnung wählst.

Die meisten sind aber wohnungslos.
Da hilft auch jeder fromme Spruch nicht weiter.

Versalzene Suppe

Weh denen, die unrechte Gesetze machen, um die Sache der Armen zu beugen und Gewalt zu üben am Recht der Elenden!
Jesaja 10,1.2

Süppchen,
zu Lasten anderer gekocht,
müssen eines Tages
selbst ausgelöffelt werden

Gottessuche

Lasst uns gehen, den HERRN anzuflehen und zu suchen den HERRN Zebaoth; wir selber wollen hingehen.
Sacharja 8,21

Sich aufmachen,
Gott zu suchen,
muss jeder selbst,
so wie eines Tages
jeder selbst vor Gott stehen wird.
Es ist nicht delegierbar.

Unter einer Decke

Biete deine Hand nicht einem, der Unrecht tut, indem du als Zeuge Gewalt deckst.
2.Mose 23,1

Wer Gewalt und Unrecht deckt,
macht sie mit Gewalt und Unrecht gemein und
steckt mit dem, der Unrecht tut,
unter einer Decke.
Dort könnte es am Ende eng werden.

Schönheit verwelkt

Alles Fleisch ist Gras, und alle seine Güte ist wie eine Blume auf dem Felde. Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich.
Jesaja 40,6.8

In der Elberfelder heißt es ungekürzt und mit mehr Sinn:

Alles Fleisch ist Gras, und alle seine Anmut wie die Blume des Feldes. Das Gras ist verdorrt, die Blume ist abgefallen; denn der Hauch Jahwes hat sie angeweht. Fürwahr, das Volk ist Gras. Das Gras ist verdorrt, die Blume ist abgefallen; aber das Wort unseres Gottes besteht in Ewigkeit.

Wie schön der Mensch auch ist,
der Zahn der Zeit nagt an ihm.
Am Ende ist seine Hülle verwelkt.

Wer auf Schönheit und Hülle setzt,
setzt auf Vergänglichkeit,
wer auf Gottes Wort setzt,
setzt auf Ewigkeit.

Frühblüher und Spätblüher

Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig, der HERR, euer Gott.
3.Mose 19,2

Unser Anteil an Gott ist heilig,
auch wenn die Heiligkeit tief in uns verborgen ist.
Früher oder später erwacht dieser Keim bei jedem
und treibt ans Licht.
Jede Pflanze in Gottes Garten ist unterschiedlich.
Es gibt Frühblüher und Spätblüher.