Eitelkeiten

Wo Träume sich mehren und Nichtigkeiten und viele Worte, da fürchte Gott!
Prediger 5,6

Und die Übersetzung in der Elberfelder:

Denn bei vielen Träumen und Worten sind auch viele Eitelkeiten. Vielmehr fürchte Gott.

Sich wegträumen von der Realität,
in der Zukunft schwelgen,
anstatt die Gegenwart abarbeiten,

in große Worte und Gesten gepackt,
die eigene Bedeutung vor sich selbst
und vor anderen erhöhen,

anstatt Gott.

Lauter Eitelkeiten!

Finstere Nacht

Sieht Gott nicht meine Wege und zählt alle meine Schritte?
Hiob 31,4

Sieht Gott nicht meine Wege?

Gott sieht in der finstersten Nacht
und in jede Dunkelheit.

A&O

Gedenkt des Vorigen, wie es von alters her war: Ich bin Gott und sonst keiner mehr, ein Gott, dem nichts gleicht.
Jesaja 46,9

Eine andere Übersetzung in der Elberfelder:

Gedenket des Anfänglichen von der Urzeit her, daß ich Gott bin, und sonst ist keiner, dass ich Gott bin und gar keiner wie ich;

Der Nukleus von allem ist Gott,
kein Mensch gleicht ihm.
Kein Mensch ist wie er,
kein Mensch kann ihn fassen.
Anfang und Ende,
A&O

Bei Gott anklopfen

Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten. Ich will sie zu Wasserbächen führen auf ebenem Wege, dass sie nicht zu Fall kommen; denn ich bin Israels Vater.
Jeremia 31,9

Eine ganz andere Übersetzung in der Elberfelder:

Mit Weinen kommen sie, und unter Flehen leite ich sie; ich führe sie zu Wasserbächen auf einem ebenen Wege, auf dem sie nicht straucheln werden. Denn ich bin Israel zum Vater geworden, und Ephraim ist mein Erstgeborener. –

Wohin, wenn unsere Tränen uns ersticken?
Wohin fliehen, wenn wir heimatlos geworden sind?

Bei Gott anklopfen!

Er ist unser Vater,
an den wir uns immer wenden können.
Er leitet uns auf ebene Wege.

Liebe

Hass erregt Hader; aber Liebe deckt alle Übertretungen zu.
Sprüche 10,12

Liebe ist zu einer Größe fähig,
die man sich selbst nicht
zugetraut hätte.

Ich bin’s

Ich bin’s, dessen Hände den Himmel ausgebreitet haben und der seinem ganzen Heer geboten hat.
Jesaja 45,12

Ich bin’s, sagt uns Gott,
der den Himmel ausgebreitet hat.

Ich bin’s, sagt der Mensch,
der den Himmel erforscht
und sogar bereist hat und
wir haben dich dort nicht gefunden.

Sie haben Augen und sehen nicht
und Ohren und hören nicht.

Weisung

Merkt auf mich, ihr Völker, und ihr Menschen, hört mir zu! Denn Weisung wird von mir ausgehen, und mein Recht will ich gar bald zum Licht der Völker machen.
Jesaja 51,4

Gottes Weisung
macht uns weise und
weist den Weg
zur ewigen Weisheit

Umkehr

Kehrt euch zu mir, spricht der HERR Zebaoth, so will ich mich zu euch kehren.
Sacharja 1,3

Gott hat seine Arme jederzeit weit offen.
Er wartet nur darauf, dass wir zu ihm umkehren.

Ewige Wahrheit

Der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
Psalm 100,5

In der Elberfelder Übersetzung heißt der gleiche Vers ziemlich unterschiedlich:

Denn gut ist Jahwe; seine Güte währt ewiglich, und seine Treue von Geschlecht zu Geschlecht.

Gut ist Gott,
gütig und treu.
Das ist seine ewige Wahrheit.

Gottes Reich

Der Gott des Himmels wird ein Reich aufrichten, das nimmermehr zerstört wird.
Daniel 2,44

Das ewige Reich Gottes
ist von Menschen unantastbar.
Gott-sei-Dank!

Morgen

Ich will des Morgens rühmen deine Güte; denn du bist mir Schutz und Zuflucht in meiner Not.
Psalm 59,17

Morgen ist für uns,
wenn wir, o Gott,
bei dir sind.

Nähe

Du, HERR, sei nicht ferne; meine Stärke, eile, mir zu helfen!
Psalm 22,20

Sei nicht ferne, o Gott,
und ich weiß
und spüre
und vertraue darauf,
dass dies so IST.

Umkehr

Der HERR, euer Gott, ist gnädig und barmherzig und wird sein Angesicht nicht von euch wenden, wenn ihr euch zu ihm bekehrt.
2.Chronik 30,9

In der Elberfelder Übersetzung heißt es:

Denn wenn ihr zu Jahwe umkehret, so werden eure Brüder und eure Kinder Barmherzigkeit finden vor denen, die sie gefangen weggeführt haben, und in dieses Land zurückkehren. Denn gnädig und barmherzig ist Jahwe, euer Gott, und er wird das Angesicht nicht von euch abwenden, wenn ihr zu ihm umkehret. –

Umkehren zu Gott heißt,
sich abwenden von Irrwegen.
Das Gute erwächst daraus wie von selbst.
Denn Gott ist gnädig und barmherzig.

Leere Reden

Dies Volk naht mir mit seinem Munde und ehrt mich mit seinen Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir.
Jesaja 29,13

In der Elberfelder heißt der ganze Vers (Jes 29:13-14)

Und der Herr hat gesprochen: Weil dieses Volk mit seinem Munde sich naht und mit seinen Lippen mich ehrt, und sein Herz fern von mir hält, und ihre Furcht vor mir angelerntes Menschengebot ist: Darum, siehe, will ich fortan wunderbar mit diesem Volke handeln, wunderbar und wundersam; und die Weisheit seiner Weisen wird zunichte werden, und der Verstand seiner Verständigen sich verbergen.

Leeres Reden bleibt leer,
wenn das Herz leer ist,
Ehrfurcht vor Gott
nur angelernte (Ehr-)Furcht.
Dann geht die Erkenntnis jeden
weisen Wortes auch in die Leere.

Gott

Unser Herz freut sich des HERRN, und wir trauen auf seinen heiligen Namen.
Psalm 33,21

Wir kennen nur den Namen,
den wir ihm vielsprachig
gegeben haben.

„Gott“ heißen wir ihn,
wir kennen weder seine Gestalt,
noch sein Gesicht.

In dieses „Gott“ setzen wird
unsere ganze Hoffnung,
unser blindes Vertrauen,
unsere freudige Zuversicht.

Allein seines Namens willen.

Gottes Gedanke

Siehe, er ist’s, der die Berge macht und den Wind schafft; er zeigt dem Menschen, was er im Sinne hat.
Amos 4,13

Gott tut dem Menschen kund,
was sein Gedanke ist.

Gottes Gedanke
wird menschlicher Gedanke,
wird mein Gedanke.

Speise bringen

Bringt die Zehnten in voller Höhe und prüft mich hiermit, spricht der HERR Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle.
Maleachi 3,10

Die wichtige Begründung fehlt oben. Der komplette Spruch heißt in der Elberfelder:

Bringet den ganzen Zehnten in das Vorratshaus, auf dass Speise in meinem Hause sei; und prüfet mich doch dadurch, spricht Jahwe der Heerscharen, ob ich euch nicht die Fenster des Himmels auftun und euch Segen ausgießen werde bis zum Übermaß.

Bringt Speise in mein Haus,
sagt Gott,
in einem Haus ohne Nahrung
kann man nicht leben.
Arbeitet in meine Scheuer.
Bringt mir das,
was mir gehört,
auf dass sich der Himmel
über auch auftun werde
und Segen im Übermaß
auf euch regne

Wortregen

Es ist nicht eins dahingefallen von allen seinen guten Worten, die der HERR geredet hat durch seinen Knecht Mose.
1.Könige 8,56

Gott schreibt uns nicht ab,
auch wenn sein Wort
auf unfruchtbaren Boden fällt.

Er hört nicht auf,
sein Wort auf uns regnen
zu lassen,

auf dass das ein oder andere Saatkorn aufgehe.

Innere Versammlungen

Ich will den HERRN loben in den Versammlungen.
Psalm 26,12

Wenn wir in keiner guten Verfassung sind,
in Gefahr sind, uns hängenzulassen,
sind wir in Gefahr,
unsere innere Versammlung aufzulösen.

Gerade in diesen Zeiten ist es für unser Überleben wichtig,
nicht über unseren Wehwehchen zu vergessen:
Gott zu loben in unseren inneren Versammlungen.

Fürchte dich nicht

Der HERR aber, der selber vor euch hergeht, der wird mit dir sein und wird die Hand nicht abtun und dich nicht verlassen. Fürchte dich nicht und erschrick nicht!
5.Mose 31,8

Gerade, wenn man in Not ist,
die Angst kalt in einem aufsteigt,
man nahe ist, aufzugeben:

Fürchte dich nicht und
erschrick nicht!
Gott geht vor dir her.
Wer mag dir etwas antun?