Ehrfurcht vor Gott ist der Grund,
auf den man sein Feld bestellen sollte.
Und es wird dir wohlergehen.
Psalm 128:1-2
Ehrfurcht vor Gott ist der Grund,
auf den man sein Feld bestellen sollte.
Und es wird dir wohlergehen.
Psalm 128:1-2
Ebne deine Bahn,
das ist ein Auftrag,
damit deine Lebensbahn gerade werde.
Breche nicht aus,
weder zur Linken noch zur Rechten,
geh geradeaus,
den Blick vorwärts gerichtet.
Sprüche 4:26-27
Man singt mit Freuden vom Sieg in den Hütten der Gerechten: Die Rechte des HERRN ist erhöht; die Rechte des HERRN behält den Sieg!
Psalm 118,15.16
In der Elberfelder heißt der Vers:
Die Stimme des Jubels und der Rettung ist in den Zelten der Gerechten; die Rechte Jahwes tut mächtige Taten.
Es juble,
wer jubeln kann,
in dessen Haus Gott wohnt.
Gutes tun dem,
welchem es zukommt.
Wenn man es bei denen versucht,
denen es nicht zukommt,
ist es Kraftverschwendung,
es führt zu nichts.
Die Kunst ist,
zu erkennen,
wem es zukommt
und dabei Wunschdenken
und Realität
nicht zu verwechseln.
Sprüche 3:27
Leben ist Arbeit,
das Feld bestellen,
Säen, pflegen, Unkraut jäten,
warten, gießen, beten,
lachen, weinen,
Mühe jeden Tag,
nur wer durchhält,
kann am Ende ernten.
Psalm 126:6
Schon seit Wochen habe ich
auf schönes warmes Frühlingswetter gelauert,
das zum Gärtnern einlädt.
Heute war es endlich soweit.
Neues mobiles Hochbeet angelegt,
an das hoffentlich die Schnecken nicht kommen,
Petersilie,
Schnittlauch,
Sauerampfer,
Rauke und
Schafgarbe gepflanzt.
Der Schnittsellerie von letzte Woche
hat auf dem Gartenhochbeet leider nicht überlebt:
Abgefressen.
Das rote mehrjährige Basilikum im Winterhaus
ist leider auch schon halb abgefressen,
unsicher, ob es überlebt.
Ich leide mit der leidenden Pflanze mit.
Die Gurke, die ich extra als Hängegurke gekauft habe,
damit sie vor Schnecken besser geschützt ist,
steht auch noch dort und hatte auch schon Besuch.
Die Naschtomaten sehen noch tadellos aus.
Den Kasten mit den Paprika habe ich trotzdem gewagt
vom Haus ins Winterhaus zu verfrachten,
bekommt dort von allen Seiten besser Licht.
Letztes Jahr haben sie keine Woche überlebt.
Scheinen den Schnecken gut zu schmecken.
Die Hängeerdbeere gedeiht gut und setzt schon an.
Die restlichen Kräuter in den Kübeln haben gut überwintert
und legen richtig los, im Winterhaus ist es schön warm
und über Nacht mache ich es zu (wenn ich zuhause bin),
auf meine Männer ist da nicht so Verlass.
Vor Jahren hatte ich massenhaft Calendula,
ist aber irgendwie ausgestorben.
Dieses Jahr versuche ich sie wieder heimisch zu machen,
wie auch die Schafgarbe, die aus welchen Gründen auch immer,
auch aus meinem Garten verschwunden ist.
Habe massenhaft Wildkräuter und
Samen mit essbaren Blüten ausgesät.
Mal sehen, was gedeiht und überlebt.
Ich denke, das, was kommen soll, wird kommen,
wild oder ausgesät oder gepflanzt,
es wächst, was ich brauche und was für mich
und meine Familie gut ist.
Das beobachte ich schon seit Jahren,
wenn es manchmal auch eine Weile dauert,
bis ich erkenne, was es gerade ist.
Der Garten ernährt mich schon jetzt wunderbar.
Man sieht mich mit Schere und Sieb
regelmäßig durch’s Gebüsch pirschen:
Giersch,
Bärlauch,
Löwenzahnblätter und Blüten,
wilder Sauerampfer,
Fenchelkraut,
Brennesseltriebe,
Ahornaustriebe,
blühender Gundermann,
Waldmeister,
Gänseblümchen,
Klette,
Hirtentäschel,
ein paar junge Blättchen Wildrose
steht augenblicklich auf dem Speisezettel der Natur.
Soviel Nahrungsergänzungspillen kann man gar nicht schlucken,
was so ein Smoothie einem an Mineralien und sonstigen Nährstoffen
schenkt, ganz umsonst.
Gottes Natur bietet uns das alles an.
Er hat es so eingerichtet, dass sie uns ernährt.
Unachtsame Menschen bekämpfen die Wildkräuter,
anstatt sie zu hegen und zu pflegen.
Ich nehme dankbar,
mache Löwenzahnhonig und
Gänseblümchenessenz. Sie heilt wunderbar
die sportbedingten Zerrungen und Wehwehchen
meiner Söhne. Irgendwas zieht immer gerade
auf meiner Fensterbank.
Gott ist der beste Gärtner,
wir müssen nur zugreifen,
das Feld ist schon bestellt!
Blühender Bärlauch mit Fenchelkraut
Kehrt um zu meinem Wort!
Aus Gottes Wort weht sein Geist,
er lässt es uns hören,
lehrt uns, es zu erkennen und
danach zu handeln.
Kehrt um, und ihr werdet es erfahren!
Sprüche 1:23
Innere Schönheit
hat nichts mit Fassade zu tun.
Irgendwann nagt der Zahn der Zeit an der Äußerlichkeit,
der schöne Schein zerfällt,
die Fassade bröckelt und
übrig bleibt ein unbewohnbares Haus,
aus dem man nur noch fliehen kann.
Sprüche 31:3
Er behütete sein Volk wie seinen Augapfel.
5.Mose 32,10
Die ganze Schönheit dieses Bibelverses kommt erst zum Ausdruck, wenn man ihn in Zusammenhang mit Vers 9 liest (nach Elberfelder Übersetzung):
Denn Jahwes Teil ist sein Volk, Jakob die Schnur seines Erbteils. Er fand ihn im Lande der Wüste und in der Öde, dem Geheul der Wildnis; er umgab ihn, gab acht auf ihn, er behütete ihn wie seinen Augapfel.
Gott ist dort,
wo es für uns ungemütlich ist,
wo wir in Gefahr,
ängstlich und
verletzbar sind.
Jakob ist der Maßstab,
er hat gefehlt,
er hat bereut,
er hat gehorcht,
er hat gedient,
er war geduldig und
ist nie abgefallen,
was immer das Leben
auch für ihn parat hatte.
Sohnemann hat gestern schriftliches Abitur
mit der Mathematikprüfung abgeschlossen.
Ich freu mich für ihn,
dass es vorbei ist,
dass der Druck abgefallen ist und
dass Schule bald für ihn Geschichte ist.
Ich kann ihn nur loben!
Er hat den Prüfungsmarathon
sorgfältig geplant, konzentriert gebüffelt und
beherzt durchgezogen.
Ich habe Schule immer als Unterdrückungs- und
Lehrerwillkür- und Zwangsbetrieb empfunden.
Auch wenn man das nicht vermuten würde,
ich habe Schule immer gehasst.
Ich kann mich noch genau erinnern,
wie froh ich war,
wie entfesselt,
als ich diese Einrichtung,
mit der Kind 12 Jahre zwangs leben muss,
hinter mir lassen konnte.
Sohnemann ist beim Anfeiern,
das Mündliche kommt zwar noch,
aber das läuft,
kam die Wasserstandsmeldung über Whatsapp.
Schule ist also tatsächlich fast Geschichte für mich.
15 Lebensjahre hat es gedauert mit meinen Kindern,
insgesamt also 28 Jahre meines Lebens.
Fürchterlich lang, für eine Einrichtung,
die einen einengt.
Ich feiere innerlich mit.
Auch für mich ist es
ein erneuter Schritt der Befreiung.
Grund zum Feiern!
Befreiung!
Was soll ich sagen?
Ich bin voller Demut
Gott spricht: Ich will nicht immerdar hadern und nicht ewiglich zürnen.
Jesaja 57,16
Ein kleines Detail, das der Tagesspruch der Herrnhuter unterdrückt:
Denn ich will nicht ewiglich rechten und nicht auf immerdar sein; denn der Geist würde vor mir verschmachten, und die Seelen, die ich ja gemacht habe.
Gott hat eine Größe,
vor der der Mensch weniger als ein Atom ist und
doch von Wichtigkeit wie ein Riese.
Gott hat seine eigenen Maßstäbe.
Wo ist das Haus Gottes?
Dort, wo wir seine Gegenwart spüren!
Psalm 122:1
Der Mensch ist stur wie ein Ochse,
will nicht hören,
bis er spüren muss.
Sprüche 29:19
Wo Träume sich mehren und Nichtigkeiten und viele Worte, da fürchte Gott!
Prediger 5,6
Und die Übersetzung in der Elberfelder:
Denn bei vielen Träumen und Worten sind auch viele Eitelkeiten. Vielmehr fürchte Gott.
Sich wegträumen von der Realität,
in der Zukunft schwelgen,
anstatt die Gegenwart abarbeiten,
in große Worte und Gesten gepackt,
die eigene Bedeutung vor sich selbst
und vor anderen erhöhen,
anstatt Gott.
Lauter Eitelkeiten!
Jeder Morgen hat einen Abend,
jeder Sonnenuntergang einen Sonnenaufgang.
Dazwischen spielt das wechselvolle Leben,
dessen Regisseur wir nicht sind.
Das Lebensschauspiel hat seine eigene Dramaturgie,
die wir nicht im Voraus kennen.
Sprüche 27:1
Die meisten Fallen,
in die wir tappen,
stellen wir uns selbst und
dann wundern wir uns,
dass wir fallen.
Sprüche 26:27
Gedenkt des Vorigen, wie es von alters her war: Ich bin Gott und sonst keiner mehr, ein Gott, dem nichts gleicht.
Jesaja 46,9
Eine andere Übersetzung in der Elberfelder:
Gedenket des Anfänglichen von der Urzeit her, daß ich Gott bin, und sonst ist keiner, dass ich Gott bin und gar keiner wie ich;
Der Nukleus von allem ist Gott,
kein Mensch gleicht ihm.
Kein Mensch ist wie er,
kein Mensch kann ihn fassen.
Anfang und Ende,
A&O
Menschen können tun, nicht tun oder antun,
beides liegt oft eng beieinander.
Gott vergisst mein nicht und
hebt mich, ob aufrecht, im Fallen oder Liegen,
empor in seine Höhen.
Was kann Mensch mir tun?
Psalm 118:6
https://www.bible.com/de/bible/58/psa.118
Psalm 118 ist ein wichtiger Psalm, mit dem ich mich schon viel beschäftigt habe.
Und mit meinem Konfirmationsspruch.
Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten. Ich will sie zu Wasserbächen führen auf ebenem Wege, dass sie nicht zu Fall kommen; denn ich bin Israels Vater.
Jeremia 31,9
Eine ganz andere Übersetzung in der Elberfelder:
Mit Weinen kommen sie, und unter Flehen leite ich sie; ich führe sie zu Wasserbächen auf einem ebenen Wege, auf dem sie nicht straucheln werden. Denn ich bin Israel zum Vater geworden, und Ephraim ist mein Erstgeborener. –
Wohin, wenn unsere Tränen uns ersticken?
Wohin fliehen, wenn wir heimatlos geworden sind?
Bei Gott anklopfen!
Er ist unser Vater,
an den wir uns immer wenden können.
Er leitet uns auf ebene Wege.