Wenn man Gott
nach dem rechten Weg fragt,
antwortet er,
auch wenn es eine Weile dauern kann,
bis man seine Antwort entziffern kann.
Psalm 3:4
Wenn man Gott
nach dem rechten Weg fragt,
antwortet er,
auch wenn es eine Weile dauern kann,
bis man seine Antwort entziffern kann.
Psalm 3:4
Im Dunstkreis der Herrschenden
herrscht nicht Recht,
sondern Macht.
Recht, gesetzt von Menschen,
ist willkürlich gesetzt.
Gerechtigkeit,
kommt von Gott allein.
Vor Gott hat jeder
das gleiche Menschenrecht,
Vor Gott hat jeder
das Recht auf ewiges Leben.
Sprüche 29:26
Gott hat mich erlöst, dass ich nicht hinfahre zu den Toten, sondern mein Leben das Licht sieht.
Hiob 33,28
Gott lässt einen nicht allein,
er schickt Rat,
der einem den Weg weist.
Doch sieh dich vor:
Wer ist es, der den Rat verdunkelt
mit Worten ohne Erkenntnis?
(Hiob 38:2)
Man muss auch hören wollen,
sonst geht jeder Rat
ins Leere.
Bei Hiob kann man lernen.
Lobt die ganz unfassbare Größe Gottes!
Lobt ihn dort, wo er euch begegnet.
Lobt ihn in euch,
denn dort ist sein Heiligtum.
Ihr seid sein Heiligtum.
Psalm 150:1
Es gibt kein höheres Gut,
als wenn Gott uns
mit seiner Rettung schmückt.
Er selbst setzt uns die Krone auf.
Psalm 149:4
Der HERR hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.
Psalm 91,11-12
Der „Renner“ unter den Tauf- und Konfirmationssprüchen.
Engelromantik im Sinn, aber nicht Gott.
Überlesen oder gar nicht gelesen
wird dabei der eigentliche spitze Stein,
über den dann die große Mehrheit stolpert,
und um den es eigentlich geht:
Das alles wird geschehen,
wenn du Gott als deine Wohnung wählst.
Die meisten sind aber wohnungslos.
Da hilft auch jeder fromme Spruch nicht weiter.
Zu diesem Psalm fallen mir ein paar Verse eines alten Kirchenliedes ein:
Großer Gott,
wir loben dich,
Herr, wir preisen deine Stärke.
Vor dir neigt die Erde sich und
bewundert deine Stärke.
Wie du warst vor aller Zeit,
so bleibst du in Ewigkeit.
Alles, was dich preisen kann,
Cherubim und Seraphinen,
stimmen dir ein Loblied an,
alle Engel, die dir dienen,
rufen dir stets ohne Ruh
„Heilig, heilig, heilig“ zu.
Heilig, Herr Gott Zebaoth,
Heilig, Herr der Himmelsheere!
Starker Helfer in der Not!
Himmel, Erde, Luft und Meere,
sind erfüllt von deinem Ruhm,
alles ist dein Eigentum.
(EKG 331)
Psalm 148
Klatsch und Tratsch,
üble Nachrede,
Sheetstorms,
anonyme Hetze,
man fragt sich,
warum das alles?
Welches Bedürfnis der
Klatschbasen und Tratschtanten,
der Verleumder,
der Schadenfreudigen
der Hetzer
bedient es?
Wolltest du denn täuschen?
Vor Gott kann man sich nicht verstecken.
Sprüche 24:28
Glückselig, wer vertrauen kann,
Glückselig, wer glauben kann.
Psalm 146:5
Das Wort „Erziehung“
klingt in manchen Ohren bedrohlich,
insbesondere bei denen,
die eigene negative Erfahrungen
mit „Erziehung“ gemacht haben.
Dennoch hat das Wort seine Berechtigung.
Dass man seinen Bruder nicht totschießt,
will als Wert vermittelt sein.
Ein Kind braucht Anleitung,
aber jedes Kind ist anders,
deshalb braucht es Anleitung
seinem Weg gemäß,
seiner Natur entsprechend.
Es ist die Verantwortung
der Eltern,
die Natur des Kindes zu erforschen,
seine Natur nicht zu brechen,
sondern es seiner Natur gemäß
in seiner Entwicklung zu unterstützen.
Ohne Anleitung verroht ein Kind,
verkümmert, sucht sich Anleitung bei denen,
die zufällig seinen Weg kreuzen,
auch wenn es in die falsche Richtung geht.
Kind kann dies nicht ermessen.
Es ist die Verantwortung der Eltern.
Wenn sie nicht wahrgenommen wird oder
die eigenen negativen Erfahrungen
dem Kind aufgezwungen werden,
entwickelt sich nicht das Kind,
sondern eine Spirale der Abweichung
von der Natur des Kindes.
Das Kind wird nicht, oder sehr schwer,
davon abweichen, auch wenn es alt wird,
was ihm auf allen erfahrbaren Wegen
beigebracht wurde,
im Guten wie im Bösen.
Gott in die Herzen der Kinder zu bringen,
denkt man, sei heutzutage schwer.
Es ist ganz leicht:
Rücksichtnahme auf den Nächsten,
Gerechtigkeitssinn,
Eintreten für diejenigen,
die es selbst nicht vermögen,
Teilen,
eine Auge für die Befindlichkeiten
des Anderen zu haben,
kann man vorleben, vermitteln, erklären,
kann Schranken setzen, hartnäckig bleiben,
kann vor allem
verlässlich und treu zum Kind stehen,
wann immer es auch abweichen mag.
Alles das tut Gott auch.
Vor ihm bleibt jeder immer Kind,
braucht seine Anleitung,
seinem Weg gemäß.
Gottes Gut will authentisch vermittelt sein,
dann wird Gottes Keimling im Kind aufgehen.
Gott wird oft mit Kirche und Religion verwechselt.
Kinder in dieses Korsett einpressen zu wollen,
ist eine Abweichung von der
Natürlichkeit und Ursprünglichkeit,
in der Gott sich in uns zeigt.
Sprüche 22:6
Lasst uns gehen, den HERRN anzuflehen und zu suchen den HERRN Zebaoth; wir selber wollen hingehen.
Sacharja 8,21
Sich aufmachen,
Gott zu suchen,
muss jeder selbst,
so wie eines Tages
jeder selbst vor Gott stehen wird.
Es ist nicht delegierbar.
Egal, wieviel Federn wir auch lassen müssen,
Gott stützt uns,
er richtet uns wieder auf und
zeigt den Weg,
den wir gehen sollen.
Wir müssen seine
ausgestreckte Hand
nur nehmen.
Psalm 145:14
Jeder einzelne Mensch ist nur ein kleines Pflänzchen
im Ozean von Zeit und Ewigkeit.
Viele kleine Pflänzchen ergeben einen Garten,
ohne Pflänzchen, die wachsen und gedeihen,
ist auch Gottes Garten kein Garten.
Deshalb hütet er jeden von uns wie einen Augapfel.
Psalm 144:3
Alles Böse,
das vor Gottes Augen aufgedeckt wird,
wird von ihm zerstreut,
auch die Angst,
sich dem zu stellen.
Sprüche 20:8
Ohne deine Quelle, o Gott,
vertrocknet meine Seele.
Tränke sie mit deinem Geist.
Psalm 143:6
Gott sichert mein Leben,
indem ich Anteil an ihm habe,
habe ich Anteil am ewigen Leben.
Gott ist Leben,
Gottes Land ist
das Land der Lebendigen.
Wohnung für Wohnung,
Stockwerk für Stockwerk
nähere ich mich
dem Leben.
Psalm 142:5
Wer denkt,
mit Geld sei irgendetwas auszurichten vor Gott,
wer denkt,
Gott sei gar käuflich,
der verrechnet sich.
Gott schaut ins Herz.
Die innere Nähe zu Gott,
das Verstehen seiner Stimme,
die Begegnung mit ihm in seinem Innern,
lässt sich nicht kaufen.
Sie muss hart erarbeitet werden.
Das heißt, Arbeiter in Gottes Garten zu sein.
Andere können für einen diese Arbeit nicht erledigen.
Alle anderen Werte und Verdienste,
die man Gott hinhält,
zählen am Ende nicht,
enden wie Gold und Silber im Schmelztiegel.
Es lohnt sich, innerer Arbeiter in Gottes Garten zu werden,
auch wenn es keine Bezahlung gibt
und man sich nicht auf die faule Haut legen kann.
Sprüche 17:16
Ich will sagen: Es ist mein Volk; und sie werden sagen: HERR, mein Gott!
Sacharja 13,9
Ich werde sie läutern, wie man Silber läutert und
sie prüfen, wie man Gold prüft.
Sie werden meinen Namen anrufen,
ich werde antworten:
Es ist mein Volk.
Und sie werden sagen:
Jahwe ist mein Gott.
Der erste Schritt ist Läuterung.
Einer meiner Lieblingspsalmen, Psalm 139. Ein Gebet, eine wunderbare Liebeserklärung an Gott:
Gott,
du hast mich erforscht und erkannt.
Du kennst mein Verweilen und mein Eilen,
du verstehst meine Gedanken von Ferne.
Du sichtest mein Tun und Lassen und
bist vertraut mit all meinen Wegen.
Das Wort ist noch nicht auf meiner Zunge,
und du kennst es schon.
Von hinten und von vorne umgibst du mich,
du hast auf mich deine Hand gelegt.
Dein Tun und Wirken
ist zu wunderbar, zu hoch für mich,
als dass ich mich mit dir messen könnte.
Wohin sollte ich mich verstecken vor deinem Geist,
wohin fliehen vor deinem Angesicht?
Flöge ich gen Himmel,
du bist da!
Ginge ich durch die Hölle,
du bist da!
Nähme ich Flügel der Morgenröte,
ließe mich nieder am äußersten Ende des Meeres:
Auch dort würde deine Hand mich leiten und
deine Rechte mich fassen.
Spräche ich:
Finsternis möge mich umhüllen,
das Licht um mich her werde Nacht,
die Nacht würde trotzdem leuchten wie der Tag,
die Finsternis wäre wie das Licht.
Denn von dir komme ich,
du wobst mich im Mutterleib.
O Gott,
ich preise dich,
dass ich auf eine erstaunliche,
ausgezeichnete Weise gemacht bin.
Wunderbar sind deine Werke und
Meine Seele weiß es sehr wohl.
Du kanntest mich,
bevor ich eine Gestalt hatte,
ich bin gewirkt von dir wie ein Stickwerk
in den untersten Regionen der Erde.
Deine Augen sahen bereits mein ungeformtes Sein,
meine Tage waren schon entworfen,
meine Zeit bestimmt,
als es Tag und Zeit noch nicht gab.
Wie kostbar sind mir deine Gedanken, o Gott,
wie gewaltig sind sie in Summe,
sie sind zahlreicher als alle Sandkörner.
Halte von mir fern das Böse,
die Blutmenschen,
die dich vorschieben und
dabei Verbrechen begehen,
die bei deinem Namen schwören und
nichts als in die eigene Tasche wirtschaften.
Erforsche mich, o Gott,
erkenne mein Herz,
prüfe mich und
erkenne meine Gedanken.
Blicke auf mich,
wenn meine Wege abweichen,
führe mich zurück,
leite mich auf ewigen Weg!
Amen.
Wer gottlos lebt,
verarmt innerlich,
ist zerrüttet.
Das innere Haus dessen,
der Gott folgt,
ist eine reiche Schatzkammer.
Gott sorgt dafür,
dass reichlich gesät wird
und reiche Ernte eingefahren werden kann.
Mit Materialismus hat dies nichts zu tun.
In allem Gott zu erkennen,
ist der größte innere Schatz,
den man haben kann.
Sprüche 15:6